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Naturentdecker, Sportsfreunde und Partymäuse

Begrüßt von sommerlichen 30 Grad und nun plötzlich umgeben von bunten Blättern und einem raschen Wetterumschwung zu nur 8 Grad, beschenken einen die Umstände mit einer Diversität von Freizeitmöglichkeiten und Klamottenauswahl! 

Glücklicherweise durfte ich noch die letzten sommerlichen Tage miterleben, die wir vollkommen ausgenutzt haben, indem wir beispielsweise den Pinawa Nationalpark unsicher gemacht haben, bevor man sich langsam auf das bekannte Winterpeg-Klima einlassen muss!


NATUR

Das Wandern, Entdecken der Natur, inkl. Schlangen suchen und sich dann überwinden diese aus nächster Nähe zu betrachten, Schwimmen und vor allem die gemeinsame Zeit mit der bunten Gruppe bestehend aus jahrelangen Freundschaften, die einen herzlich und selbstverständlich mit einbinden, als wäre man bereits länger Teil der Gruppe, war der ideale Start Kanada von seiner goldigsten Seite kennen zu lernen!

Naturrutsche zum Po anstoßen

Natürliche Rutsche zum Po anstoßen

Parseltongue

Parseltongue

Fotografen mit Skills

Fotografen mit Skills


Natürlich sollte man sich davor bewahren voreilige und verallgemeinernde Schlüsse zu ziehen, allerdings kann ich nach den kurzen 3 Wochen sagen, dass es sich sehr einfach gestaltet sich in einer fremden Gruppe schnell wie zu Hause zu fühlen und ins Gespräch zu kommen, wenn man erstmal jemanden kennen lernt. Die Menschen scheinen äußerst offen und warmherzig, sobald man mal dazu kommt sich privat zu verabreden. Zum Kennenlernen innerhalb der Uni, werde ich im kommenden Blogeintrag noch was sagen :) 


Hunt Lake Trail







Hier seht ihr noch einige Eindrücke vom Hunt Lake Trail, den wir allerdings kurzfristig abbrechen mussten, da ein Gewitter aufgezogen ist und es angefangen hat zu regnen und zu hageln. Ein Reinfall war es zum Glück dennoch nicht, weil wir nahegelegene Seen abgefahren sind und uns hinterher im "half moon" Fastfood Restaurant mit den anderen der Gruppe getroffen haben :) 


NACHTLEBEN

Obwohl ich zu Hause in Hamburg und Lüneburg nicht zu der Gruppe der Feiermäuse zähle, muss ich gestehen, dass das nächtliche Ausgehen und Feiern in Winnipeg ganz anders und für mich persönlich attraktiver ist. Einer der ersten Schocks diesbezüglich erlebt vermutlich jeder Ausländer, wenn die Bars und Clubs um 2 Uhr morgens alle Lichter an und die Musik ausmachen, um alle nach Hause zu schicken. Dies zählt nicht zu den attraktiveren Seiten des Nachtlebens ;D Allerdings scheint es immer eine sehr bunte Mischung der Gäste zu geben, mit denen man auch oft in interessante Gespräche verfällt, die über Smalltalk hinausgehen und einem eine großartige Chance bieten Personen auf dem Uni-Umfeld kennen zu lernen! 




MUSEUM

Jeden ersten Mittwoch im Monat bietet das Canadian Museum for Human Rights einem die Möglichkeit umsonst reinzukommen! Als Student ist man selbstverständlich immer an derartigen kostenfreien Angeboten interessiert und daher haben wir uns mit einer größeren Gruppe, hauptsächlich bestehend aus internationalen Studenten, nach dem Unterricht auf den Weg dorthin gemacht, um den Tag mit Essen, Bildung und Entdeckungen ausklingen zu lassen! 

Die Ausstellung ist total faszinierend gestaltet und bietet Eindrücke in verschiedene Kulturen, Länder, Erfolge und Misserfolge auf dem Weg des Kampfes um Menschenrechte auf der Welt, geschichtsträchtige Ereignisse wie den Holocaust und kreiert viel Raum für Gespräche, die durch alle möglichen Reize in Gang gesetzt werden können.

Zusätzlich ist das Gebäude ziemlich beeindruckend, sodass man einen weiten Blick auf die Stadt hat und viele Räumlichkeiten drinnen zu entdecken hat.

Kommenden 1. Mittwoch im Monat gehen wir also vermutlich wieder ins Museum, um einfach die Atmosphäre dort zu genießen.







SPORT

Da wir das gute Wetter noch ausnutzen wollten, es nicht teuer ist und wir keine Ahnung hatten, worauf wir uns einlassen, haben wir uns dazu entschieden zum Baseballspiel zu gehen und uns die Goldeyes gegen irgendwen, dessen Name ich vergessen habe, anzugucken.

Solange man nette Leute zum Quatschen, genug Geld fürs Essen und eine Bereitschaft Fastfood zu essen hat, hat man die besten Voraussetzungen die 3-4 Stunden des Spiels entspannt zu verbringen. 

Die kommenden Male planen wir allerdings uns die Hockey und Football Spiele anzuschauen, die in den folgenden Wochen sein werden!

 


Bis die Tage und liebe Grüße aus Winnipeg!


fun fact zum Schluss: Winnie Pooh kommt aus Winnipeg <3

Livia Grzegorzak zuletzt bearbeitet am 18.09.2017