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Warmherzig und Sorglos

Nach einem langen, bzw. 3 Flügen insgesamt, kam ich total müde am Flughafen an, sodass ich sogar den Empfangstisch von der University of Winnipeg direkt vor meiner Nase übersehen hab! 

Obwohl ich mich zu spät beim Abholdienst vom International Office angemeldet habe, haben mich Mentoren vom Team superlieb empfangen und zu meiner Unterkunft gefahren.

Sobald ich ankam, bekam ich ein kleines Willkommenstütchen mit Snack und Trinken und wurde mit zwei anderen Auslandsstudentinnen rumgefahren. 

Ich war etwas besorgt, weil ich mitten in der Nacht ankam und eigentlich niemandem Umstände machen wollte, dennoch auf andere angewiesen war, weil ich viel Gepäck und absolut keine Ahnung von der Stadt hatte. Zusätzlich konnte ich in meiner richtigen Unterkunft erst einen Tag später ankommen, sodass ich die erste Nacht bei der Freundin einer Kommilitonin aus Lüneburg (Heimatuni) ein wenig außerhalb der Stadtmitte geblieben bin. 

Um dem International Office Team etwas entgegen zu kommen, was die Organisation angeht, würde ich Euch raten Euch früher bei diesem Service anzumelden, allerdings holen sie in der Regel immer alle ab, auch wenn man sich zu spät anmeldet.

Das Team der Mentoren, die sich hauptsächlich um die Auslandsstudenten kümmern, haben alle einen Migrationshintergrund und wissen, wie es ist in einem fremden Land zurecht kommen zu müssen und geben sich dementsprechend sehr viel Mühe und sind sehr zuvorkommend.

Nachdem wir die anderen abgesetzt haben, fuhren wir weiter und kamen schließlich um ca. halb 2 nachts an. Das Garagentor öffnete sich ohne, dass wir klingeln mussten und ich wurde der nächsten gastfreundlichen Person übergeben  :) 

Danae ist ihr Name und sie hat mir alle möglichen Informationen grob aufgeschrieben und mir Fahrkarten und Tipps gegeben für den nächsten Tag, weil sie leider arbeiten musste.

Am nächsten Tag bin ich mit dem Bus in die Stadt gefahren und habe die Terra incognita auf eigene Faust erkundet. Der Tag war voller Überraschungen und aufregenden Geschehnissen, aber einer der erwähnenswertesten war die Bekanntschaft mit zwei Kanadiern zu machen.

Ein Mädchen und ein Junge, die beide bereits an der University of Winnipeg studierten und sich gut auskannten in der Stadt und auf dem Kampus. Nachdem ich mit seinem Hund spielte, kamen wir ins Gespräch und anschließend verbrachten wir den Tag zusammen. Wir schauten uns zusammen das Unigelände an und sie fuhren mich sogar zu Danae's Haus, um meine Koffer abzuholen und anschließend wieder zurück zu meiner eigentlichen Unterkunft, was mir mühseliges und vor allem langes Rumfahren mit dem Bus ersparte.

Abby and Me


Grundsätzlich würde ich Euch allerdings zur Vorsicht raten und nicht unbedingt bei Fremden ins Auto zu steigen, vor allem weil es hier auch viele eigenartige Gestalten gibt und es immer noch Fremde sind.

Angekommen in der richtigen Unterkunft, begrüßte mich mein Host in dem Haus, das noch mittem im Renovierungsprozess steckte. Leider ist die Küche noch nicht fertig und das Bad war zum Zeitpunkt der Anreise ebenfalls unnutzbar (vor 3 Tagen), aber bald sollte sich dies allles ändern. Mein Zimmer war bereits fertig und ich konnte mich schnell ausbreiten und ins Bett fallen (vermutlich das gemütlichste Bett, was ich bisher hatte :D ).

Demnächst sollte noch ein Blogpost zur Stadt und Uni folgen!  Die Stadt ist voller Verschiedenheiten und spaltet die Meinungen, besonders meine eigene.

Bis bald und warme Grüße aus Winnipeg <3 

 

Livia Grzegorzak zuletzt bearbeitet am 04.09.2017