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IEC - Eine Chance!

Hallo ihr Lieben! :)

Ihr habt es geschafft! Der erste Schritt ist getan: Ihr habt euch entschieden ins Ausland zu gehen, habt angefangen zu recherchieren und seid bei IEC gelandet. Aller Anfang ist schwer, doch bei euch scheint es gut zu laufen! ;)

Nun, wo ihr bis hierher gekommen seid, möchte ich euch etwas näher bringen wie IEC arbeitet und wie es für euch weiter gehen könnte. Ich möchte mit diesem Post keine Werbung machen, sondern euch nur erzählen, wie es bei so gelaufen ist. Ein kleiner Erfahrungsbericht. (Weiter unten findet ihr noch "WEITERE VORTEILE", falls ihr also ungern viel lest, scrollt zumindest kurz nach ganz unten)

 

 

Erster Kontakt:

Das aller erste Mal Kontakt hatte ich zu IEC bei einer Infoveranstaltung meiner Heimuniversität (Uni Bremen) zum Thema Auslandsaufenthalt. Ein paar Repräsentanten haben sich und die Organisation vorgestellt, auch dabei war der Leiter der Universität Newcastle aus Australien. Offengestanden hatte ich damals eher weniger Interesse, weil für mich schon fest stand, dass ich mit einer Uni-Kooperation nach China gehen werde. 

Wiedersehen:

Als ich mich später im Masterstudium wiederfand und der nächste Auslandsaufenthalt in Reichweite schien, stand ich wieder vor der schwierigen Entscheidung wo es hin gehen sollte. Fast aus Gewohnheit habe ich mir zunächst einmal wieder die Liste der Kooperationen angesehen. Entscheidend für mich war dieses mal, dass es ein englischsprachiges Land sein sollte und zu allem Überfluss noch mit guten Wetter im Wintersemester. England entfiel dabei direkt, weil es keine Kooperation gab. Studienleistungen aus den USA wären mit größter Wahrschienlichkeit nicht angerechnet worden, damit war das auch raus. Kanada entfiel größtenteils, weil ich die Sprachanforderungen für Französisch nicht erfüllen konnte und war mir außerdem viel zu kalt im Winter. Vielleicht eher etwas für Wintersportler, aber definitiv nicht für mich. So ging es eine Weile weiter bis ich wieder an meinem geliebten Shanghai hingen blieb, doch die Welt hat so viel zu bieten, da entschied ich mich schweren Herzens etwas neues auszuprobieren - außerhalb der Uni-Kooperationen offensichtlich.

Ich habe dann an einigen Unis verschiedener Länder die Zugangsvoraussetzungen gecheckt, die nicht ohne waren. TOEFL, GMAT, IELTS, Studiengebühren, Fristen, etc. - Traum!

Dann bin ich auf die Idee gekommen, mir das mit IEC noch einmal genauer anzusehen. Warum? Während ich mit der Uni-Kooperation in China war, hat ein Kommilitone von mir in Australien studiert, eben mit IEC. Ich habe mich dann etwas durch die Website geklickt und relativ schnell einfach mal eine Beratungsanfrage gestellt. Im Grunde haben mich dabei nur die Fristen interessiert, die noch nicht online waren. Andere Infos waren sehr übersichtlich dargestellt und einfach zu finden. 

Getting Started:

Schnell bekam ich eine Antwort auf meine Beratungsanfrage: Deadlines noch in weiter Ferne! Jackpot!

Zugegebenermaßen ganz aufgegeben hatte ich meinen American Dream bis dahin noch nicht, war aber realistisch genug um zu ahnen, dass es schlecht aussieht. Ich habe also konkret Beratungsanfragen für die Columbia NY gestellt sowie für die jeweils 2 besten Unis aus Sydney und Melbourne. Wieder relativ schnell bekam ich die Rückmeldung, ich solle Gesprächstermine (telefonisch) mit den zuständigen Beratern für die USA und Australien vereinbaren. Alles natürlich kostenlos, um das mal erwäht zu haben (finanziert wird IEC durch die kooperierenden Universitäten). Gesagt, getan.

Beratung:

Gespräch USA: Ein paar Tage später hatte ich das Gespräch mit der zuständigen Länderbeauftragen für die USA. Es war ein sehr nettes Telefonat, ich habe mich sehr gut beraten gefühlt, mir wurden alle Fragen beantwortet und von Erfahrungen berichtet. Leider war das Gespräch aber auch sehr schnell vorbei, da sich meine Befürchtungen bewahrheiteten. In der USA ist und bleibt das Course-Crashing eine Hürde. Local Students dürfen sich zuerst ihre Kurse aussuchen und International Students bekommen was an Plätzen übrig bleibt und mit größter Wahrscheinlichkeit nicht zum Studium passt. Für einen Urlaub dann auch sehr "kostenintensiv", für mich definitiv keine Option.

Gespräch Australien: Wir sind als erstes kurz die Studienvoraussetzungen der von mir auserwählten Unis durchgegangen und meine Stärken und Schwächen in dieser Hinsicht. Im Grunde ging es hier nur darum, ob ich die Voraussetzungen erfülle oder nicht und glücklicher Weise gab es hier grünes Licht. Da ich mir an dieser Stelle noch nicht sicher war, ob es Melbourne oder Sydney werden sollte, habe ich mir hier den Rat der BeRATerin eingeholt. Sie kannte beide Städte und konne von persönlichen Erfahrungen sprechen. Das hat mir sehr geholfen. Hätte sie mich nur auf Internetseiten hingewiesen oder Ähnliches wäre ich enttäuscht gewesen - Danke, googlen kann ich selber (hab ich natürlich auch schon vorher, klar). Von daher, super kompetente Beratung! Glückwunsch!

Ein nächster Knackpunkt war dann, dass sie mir versicherte, eine Bewerbung wäre ausreichend und ich würde mit aller größter Wahrscheinlichkeit genommen werden und solle mir keine Soregen machen. Nix - ich habe natürlich völlig unerfahren, ganz gekonnt darauf bestanden mich bei allen Unis (4 verschiedene) zu bewerben. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass ich zwei Bewerbungen zur Prüfung bei IEC einreiche, eine übermittelt würde und die zweite direkt gesendet, sollte tatsächlich doch ein Ablehnungsbescheid kommen. Kam aber nicht und jaaaa, sie hatte recht.

Bewerbungsablauf:

Ich habe meine Unterlagen, entsprechend der aufgelisteten Anforderungen auf der IEC Homepage, zusammengesammelt und diese per Post an IEC gesendet. Für die eingereichten beglaubigten Kopien und Originale habe ich einen frankierten Rückumschlag beigefügt. Nach zwei Tagen waren meine Unterlagen wieder da, ich konnte es kaum glauben. 

Bis dann etwas von der Wunsch-Gastuni zurück kommt, kann es etwas dauern, darauf wurde ich aber auch hingewiesen. Als meine Bewerbung geprüft wurde und es nichts daran auszusetzen gab, musste ich einige Formulare der Uni ausfüllen, die mir von meiner Betreuerin/Beraterin/Ansprechperson von IEC per Mail zugesendet wurden. Plötzlich war alles so real und ging so schnell!

Ich habe die ausgefüllten und unterschriebenen Formulare dann gescannt per Mail an IEC zum Weiterleiten zurückgesendet. 

Nun hat es noch einmal lange gedauert und endlich kam das lang ersehnte "Certificate of Enrolment", die ausländische Immatrikulationsbescheinigung. Jetzt konnte ich guten Gewissens das Visum beantragen, Flug buchen und restliches abarbeiten.

Außerdem:

Ich erinnere mich, dass ich noch ein paar Mal bei IEC angerufen hatte, weil einmal meine Beraterin gewechselt hat und noch ein paar Mal wegen kleinerer organisatorischer Fragen. Jedes Mal wurde mein Anruf sofort entgegen genommen, die Mitarbeiter waren immer freundlich und hilfsbereit und ich wurde immer direkt zu den zuständigen Stellen weitergeleitet oder später zurück gerufen. 

Insgesamt kann ich die Arbeit von IEC nur loben! 

 

WEITERE VORTEILE:

  • Auf jeden Fall noch einmal zu erwähnen sind einige angebotenen Stipendien, wie das Ambassador Stipendium. 
  • Es gibt noch weitere Aktionen, informiert euch unbedingt!!
  • Was mir außerdem aufgefallen ist, ist, dass ich bei meiner jetzigen Uni (UNSW) hätte Gebühren zahlen müssen, um mich nur zu bewerben. Durch die Kooperation sind diese $100 für mich entfallen. Es lohnt sich also auf jeden Fall!

 

Das war es zu diesem Thema. Um euch wieder einen kleinen Ausblick zu geben: als nächstes geht es darum, wie genau die Bewerbung an der UNSW aussieht und abläuft. Ich erkläre alles von den ersten einzureichenden Unterlagen bei IEC bis hin zum Enrollment in die Kurse und was bei Ankunft noch so ansteht. Freut euch drauf! :)

Alles Liebe,

Julia

Julia Streichsbier zuletzt bearbeitet am 27.07.2016