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1 DAY LEFT

Servus!

 

Wie versprochen melde ich mch tiefenentspannt nach den Klausuren zurück!

Seit einem guten Monat genieße ich die Semesterferien und sauge jeden Sonnenstrahl auf, den ich kriegen kann, bevor es ins kalte Kanada geht! Wenn ich morgen Abend dort ankomme, hat es zwar noch knapp 20 Grad, aber dann geht's ja ziemlich schnell abwärts... während andere also gerade die letzten Sommerkleidchen und Sandalen im Schlussverkauf ergattern, schmiede ich Pläne, um den bald drohenden kalten Füßen zu entgehen und setze immer neue warme Klamotten auf meine Pack-Liste. Womit wir schon beim ersten Punkt wären:

Was nimmt man eigentlich alles mit, wenn man für vier Monate nach Kanada fliegt?

Eigentlich lautet die Antwort (recht simpel): alles außer der Sommersachen. Das heißt also: den halben Kleiderschrank ;) Nachdem ich alles aus dem Schrank gezogen und auf dem Boden aufgehäuft hatte, war mir schnell klar, dass ich mit einem Gepäckstück à 23 Kilo nicht auskommen werde. Am nächsten Tag hatte ich deshalb einen zweiten großen Reisekoffer und eine Sorge weniger :)

Apropos: zusätzliche Gepäckstücke berechnet jede Airline unterschiedlich - auf der jeweiligen Homepage kann man das aber ganz einfach nachgucken.

& generell beim Kofferkauf für Nordamerika-Reisen solltet ihr die Vorschriften bzgl. der Maße beachten: Höhe, Tiefe und Breite dürfen zusammen nicht mehr als 158 cm betragen.

Da zusätzlich zu den Klamotten auch noch Schuhe, Taschen, alle möglichen Elektrogeräte, Hygiene-Artikel, Medikamente und Bettwäsche auf meinem Plan standen, war ich sehr dankbar über den Tipp meines Onkels, Vakuumbeutel zu verwenden. Denn mit Hilfe eines Staubsaugers lässt sich darin alles auf minimale Größe zusammenschrumpeln und nimmt hinterher nicht mehr so viel Platz im Koffer weg :)

Beim finalen Test auf der Waage hat sich dann gezeigt, dass ich sogar noch ein paar Kilo frei habe! Juhu!

Übrigens habe ich mit meiner Mitbewohnerin Emily schon ein paar Emails hin und her geschrieben, denn das Housing Office hat uns die jeweiligen Emailadressen zugewiesen. Emily ist Kanadierin, hat früher mit ihrer Familie in Winnipeg gewohnt und fängt in diesem Herbst ihr Wirtschaftsstudium dort an. Ich freue mich riesig, sie morgen Abend endlich persönlich kennenzulernen :)

Bevor das "richtige" Uni-Leben dann beginnt, habe ich noch eine Woche Zeit, um einen eventuellen Jetlag auszukurieren und mich schon ein bisschen an mein neues Zuhause zu gewöhnen. In der ersten Woche findet auch die Student Orientation für alle Internationals statt, für die ich mich vor ein paar Wochen per Email angemeldet habe. Außerdem werde ich morgen Abend vom International Student Service am Flughafen abgeholt und muss mir keine Gedanken machen, wie ich schwer bepackt und müde vom langen Flug auf eigene Faust zur McFeetors Hall komme. :)

...aber am 9. September geht's dann so richtig los mit den Vorlesungen. Mithilfe von Student Advisor Camilla wurde ich in vier Kurse eingetragen, die ich bei der Bewerbung als Wunsch-Kurse angegeben hatte. Camilla war immer über Email zu erreichen, sehr freundlich und hilfsbereit - ich habe mich also in guten Händen gefühlt :) Sobald man für die Kurse registriert ist, kann man im WebAdvisor-Portal der Uni auch die genaue Höhe der Studiengebühren einsehen. Dort findet man auch die Kosten für die obligatorische Krankenversicherung "Guard me more" - denn an der UWin müssen alle Studenten diese Versicherung verpflichtend beantragen. Auch sonstige Gebühren (wie zum Beispiel für die Kurs-Registrierung) sind dort sehr transparent und nachvollziehbar aufgeschlüsselt. Mithilfe eines speziellen Formulars meiner Bank in Deutschland habe ich die gesamte Summe an die Uni überwiesen und innerhalb von sechs Tagen war mein Account im WebAdvisor ausgeglichen. Ich kann dieses Vorgehen nur jedem empfehlen und würde es jederzeit wieder so machen, denn im Gegensatz zur Bezahlung per Kreditkarte fallen keine hohen Zusatzgebühren an. :)

Nachdem ich im Webinar von IEC von den vielen Vorteilen der International Student Identity Card (ISIC) erfahren habe, habe ich mich entschlossen, diesen Ausweis für meine Reise zu beantragen und innerhalb von drei Tagen war sie mit der Post eingetrudelt. Mit der ISIC kriegt man weltweit Rabatte für verschiedene Hostels, Autovermietungen, Reiseagenturen, usw. - für nur 15 Euro pro Jahr also eine ordentliche Palette an Angeboten für Studenten :) Ich bin sicher, ich werde auf meiner Reise an einigen Stationen davon profitieren!

...so ihr Lieben, was die Vorbereitungen betrifft, seid ihr jetzt auf dem aktuellen Stand! Morgen um diese Zeit bin ich schon fast in Winnipeg angekommen... im Lauf der letzten Woche habe ich mich schon von meinen Freunden und meiner Familie verabschiedet, was mich natürlich auch ein bisschen traurig gestimmt hat. Aber gleichzeitig freue ich mich auf alles Neue, was mich erwartet!

In diesem Sinne: beim nächsten Artikel schreibe ich dann vom anderen Ende der Welt ;) Wer schon mal einen kleinen Blick auf meine zukünftige "hood" erhaschen will, der kann diesem Link hier folgen und eine virtuelle Tour über den Campus der UWin machen!

 

Macht's gut & bis bald :)

Theresa

Glücklich und geschafft nach der langen Koffer-Packerei! :)

Theresa Lorenz zuletzt bearbeitet am 01.09.2015