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Die Stadt Winnipeg

Heute mal ein wenig mehr zur Stadt selbst! Auch wenn man dem ein oder anderen Bericht entnimmt, dass es sich bei Winnipeg nicht gerade um einen wunderschönen Touristenhotspot handelt, so gibt es hier definitiv was zu sehen und das ein oder andere schöne Plätzchen.

Jedoch kommt die Empfehlung sich nicht gerade in irgendwelchen kleinen Seitenstraßen rumzutreiben nicht von ungefähr. Die sogenannten Safewalks der Uni werde wohl auch nicht grundlos angeboten. Safewalk heißt, dass man sich von jemanden bis zur Bushaltestelle oder bis zu seinem Auto begleiten lassen kann, insbesondere Abends. Ich kann euch aber beruhigen und sagen, dass ich bisher nicht das Gefühl hatte, die Safewalks in Anspruch nehmen zu müssen.

Nun aber zu den doch etwas erfreulicheren Dingen. Auf alle Fälle sollte man hier einmal alle Wahrzeichen abklappern. Wir taten das in Form eines Rundgangs und waren so in etwa sechs Stunden unterwegs. (Karte wurde damals in unserer Pension ausgegeben)  Meine Lieblingsplätze sind The Forks und der englische Garten. The Forks ist so etwas wie eine Markthalle, in der man von Burger, bis Pizza bis zu Frozen Joghurt und Mini-Donuts alles erhalten kann. Die Burger dort kann ich nur wärmstens empfehlen. Insbesondere am Wochenende ist hier stets was los. Der Englisch Garten im Assiniboine Park ist definitiv ein Muss! Besonders wenn das Wetter noch gut ist, denn dann können hier nicht nur eine wunderbare Vielfalt an Blumen, sondern auch Kolibris beobachtet werden. Stella’s Café ist auch immer einen Besuch wert und praktischerweise gibt es auch direkt am Campus eins. Hab mir von meinem Mentor sagen lassen, dass das hier unter den Studenten höchst beliebt ist und kann die Empfehlung nur weitergeben.

Chinatown, Cathedral Saint-Boniface und das Exchange Distrikt waren auch mal ganz nett zu sehen. Falls ihr beim Manitoba Legislative Building vorbei kommen solltet, auf alle Fälle einen Blick rein werfen! Lohnt sich nämlich. Das kanadische Museum für Menschrechte ist nicht nur aufgrund seiner äußerst beeindruckenden Architektur einen Besuch wert, sondern auch wirklich interessant. Soweit ich weiß ist der Eintritt immer am ersten Mittwochabend des Monats frei, ansonsten 17 CAD für Studenten. Wir haben ungefähr fünf Stunden darin verbracht und besonders gefallen hat mir die Sonderausstellung über Nelson Mandela (und natürlich die wunderschöne Aussicht von ganz oben :D).

Nächste Woche findet dann das erste Midterm Exam bei mir statt, wonach jedoch glücklicherweise eine Vorlesungsfreie Woche folgt.

Macht es gut und bis demnächst,

Christina

Christina Friedl zuletzt bearbeitet am 28.09.2018