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Winter - Versuch 2.0

 

Hallo ihr Lieben,

leider hatte ich in den letzten zwei Wochen nur wenig Zeit. Nächsten Montag ist hier nämlich bereits der letzte Unitag und so gab es noch einiges zu tun für Tests, Präsentationen oder Aufsätze…

Daher heute ein kleiner Nachtrag der Highlights der letzten Wochen:

Wir hatten wieder einen kleinen Wintereinbruch! Die Bilder sind bezaubernd. Ich hoffe ja noch auf mehr Schnee!

Winterlich war es auch bei der „Winnipeg Santa Claus Parade“. Jedoch nur im Sinne von seeeehhhr kalt. Mir wurde auch relativ schnell klar, wieso die meisten Zuschauer einen kompletten Schneeanzug trugen: Bei Temperaturen von -12 Grad (dazu kam extremer Wind) draußen zu stehen kann sich wirklich unglaublich kalt anfühlen. Es hat sich dann aber gelohnt. Der Umzug hat mich so ein wenig an einen Faschingsumzug erinnert, nur eben mit weihnachtlichen Kostümen und dekorierten Wagen. Es wurden auch ganz klassisch Süßigkeiten für Kinder ausgeteilt, zu denen mich leider keiner mehr gezählt hat :D Jedoch hab ich mir nur den ersten Teil aus nächster Nähe angeschaut. Den zweiten Teil hab ich dann doch lieber in der Portage Mall verbracht und mir das Ganze von etwas weiter weg – aber im Warmen – angeschaut.

Des Weiteren haben wir an einem Event im Manitoba Legislative Building teilgenommen. Hier gab es extra für internationale Schüler und Studenten eine Veranstaltung. Es gab Führungen, Ansprachen, Musik und vor allem kostenlose Häppchen. Da ich das Gebäude bereits kurz nach meiner Ankunft in Winnipeg gesehen hatte, war es jetzt nicht mehr ganz so aufregend. Unseren Spaß hatten wir trotzdem. Man sollte also definitiv mitnehmen, was man mitnehmen kann! Dazu gehört auf alle Fälle ein Besuch im Manitoba Legislative Building!

Aufmerksam geworden auf die Veranstaltung bin ich übrigens durch meinen Mentor. Die Uni bietet es an, dass man auf Anfrage einen Mentor zugeteilt bekommt. Es ist ebenso gedacht, dass man sich mit seinem Mentor in etwa einmal die Woche trifft und dieser einem mit Rat und Tat zur Seite steht. Soweit zur Theorie. Ich hab mir sagen lassen, dass das mit den wöchentlichen Treffen bei einigen ganz gut klappt. Ich habe meinen Mentor bisher zweimal gesehen. Einmal bei unserem ersten Kennenlernen und dann eben zur besagten Veranstaltung. Andere Mentoren nehmen ihre Rolle da doch etwas ernster oder aber sind nicht ganz so verplant... Sie geben schon mal ganz gute Tipps zu Events oder netten Cafés in der Umgebung und kommen auch des Öfteren mal mit. Grundsätzlich findet man sich aber auch ganz gut so zu recht und es ist nicht zwingend notwendig, einen Mentor zu haben.

 

Auch kulinarisch gesehen war wieder was Gutes dabei: das ChocoBerry Dessert House in Osborne.

Hier gibt es insbesondere Waffeln, Eis und Kuchen – wenn auch nicht ganz billig. Falls ihr euch mal einen Eindruck drüber machen wollt, könnt ihr euch die eine kleine Auswahl auf deren Instagram-Account anschauen: www.instagram.com/chocoberrydesserthouse/

Zum Thema Essen:

Meine Gastmutter meinte auch, dass die Chips der Marke „Old Dutch“ mehr oder weniger regional sind und auch gerne von Einheimischen gegessen werden. Der Klassiker scheint dabei die Geschmacksrichtung „Ketchup“ zu sein. Für die, die gerne mal was anderes und eine wirkliche Spezialität probieren wollen: Versucht es mal mit „Dill pickle“. Mit ersterem konnte ich mich noch sehr gut anfreunden, bei zweiteren würde ich dann eher den Begriff „interessant“ verwenden… (Wie man sich Chips mit dem Geschmack von Gewürzgurken ebenso vorstellt :D)

Ich hab hier jetzt nur noch die Prüfungsphase vor mir. Daher heißt es in erster Linie lernen und auch schon ein wenig die Tage bis Weihnachten zählen. Mein Flieger geht nämlich am 24. Dezember und ich muss zugeben, ich freue mich definitiv schon wieder auf zu Hause.

Winterliche Grüße aus Kanada

Christina

 

 

Christina Friedl zuletzt bearbeitet am 01.12.2018