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Getting to know Winnipeg

Hello everyone!

I have arrived in Winnipeg! Seit etwas mehr als einer Woche bin ich jetzt schon hier im schönen, noch sehr warmen Winnipeg und habe alle Orientierungs-Veranstaltungen hinter mir und schon einiges von der Stadt gesehen.  Außerdem haben kürzlich jetzt auch die Kurse angefangen… also ab jetzt wird’s ernst^^ Aber alles schön der Reihe nach :D

Letzten Dienstags gings also für mich los von München nach Winnipeg mit einmal umsteigen in Toronto. Hat alles super hingehauen, allerdings würde ich empfehlen, dass ihr bei eurer Einreise nach Kanada den Official Letter of Acceptance und sicherheitshalber einen Nachweis über eure bezahlten Studiengebühren ausgedruckt parat habt. Ich musste beides bei der Passkontrolle in Toronto gleich zwei Mal vorzeigen.  Aber anscheinend war das nicht bei jedem so, manche kamen auch einfach so durch, die Logik versteht da eh keiner :D Aber lieber habt ihrs einfach dabei. Wenn ihr übrigens länger als 6 Monate bleibt, müsst ihr auch euren Study Permit vorzeigen.

Mein Flug von München nach Toronto jedenfalls war einfach mal 40 Minuten früher dran, als geplant, was ganz cool war um sich dann in aller Ruhe am Flughafen umzusehen und sich z.B. mit mehr Wasser einzudecken. Ich finde Flughäfen sowieso mega interessant und beobachte immer wie ein kleiner Creep die Leute um mich herum und ich hatte ganz viel Creep-Time :D

In Winnipeg wurde ich dann von einem super netten Airport-Pickup Team begrüßt. Ich war beim Flugbuchen so eifrig, dass ich ewig früh gebucht hatte, ohne zu wissen, wann man eigentlich ins Wohnheim rein kann, also musste ich noch eine Nacht in einem Hotel schlafen, bevor ich dann ins Wohnheim konnte. Jedenfalls haben die mich vom Flughafen zum Hotel gebracht und am nächsten Tag dann vom Hotel zum Wohnheim… das nenn ich Service :D Und das kostet euch auch nichts ;)

In den ersten Tagen in Winnipeg waren die Orientierungstage. Überall gibts Orientierung für euch: Orientierung für alle Studierende, hauptsächlich Canadians, Orientierung für Internationals, Orientierung von University Residence und das erste Treffen von eurem Stockwerk im Wohnheim. Das kann einem dann auch ein bisschen zu viel werden, weil sich die Infos oft doppeln^^ Ich bin auch noch zur Orientation der Kanadier gegangen, was ihr aber echt nicht müsst, weil die Orientierung für Internationals die gleichen Key-Facts behandelt und besser auf euch zugeschnitten ist. Bei den Kanadiern wurden ganz viele basic-Uni Themen behandelt und wenn man schon ein paar Semester Uni auf dem Buckel hat ist da nichts überlebensnotwendiges dabei.

Bei allen Orientations gabs free food, was an sich schon mal super war und für die Internationals war auch noch ne Bustour durch ganz Winnipeg mit dabei, was toll war, um einen ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen. Ich habe oft gehört und gelesen, dass Winnipeg ja nicht so ne super hübsche Stadt sein soll, die Bustour hat mich da mehr als positiv überrascht, Winnipeg hat tolle grüne Ecken, interessante Gebäude und Viertel, wo man viel unternehmen kann.

Während den Orientierungstagen organisieren die RAs ( Residence Advisors, also ältere Studenten die eure Ansprechpartner in den Wohnheimen und in den Balmoral Häusern sind) lauter Events zu denen ihr hingehen könnt:  Barbecue in den Balmoral Häusern, Spieleabend im Lions, Bowling, Pancake-Frühstück im McFeetors, Carneval-Party auf dem Campus und ganz viele Icebreakers. Trust me, there are icebreakers everywhere ;)

Also ich bin die erste Woche kaum zum Durchatmen gekommen, es war permanent was los und ihr müsst auch die ein oder anderen Sachen noch besorgen, wie Bücher, U-Pass Busticket, Laundry-Card oder Toilettenpapier(!) Und leider hab ich einfach noch immer kein Internet auf meinem Zimmer! Das schon mal vorweg, bevor ich das nächste Mal über die Wohnheime schreibe: Es gibt Wifi, ja, aber nur im McFeetors in den Gemeinschaftsräumen. Das heißt in den ersten Tagen pilgern alle mit ihren Handys und Laptops vor in die Lounge bis der nette Herr vom MTS ( quasi die kanadische Telekom) vorbei kommt und euch das Wifi im Zimmer installiert. Eigentlich gar nicht so doof, so lockt man alle aus ihren Zimmern raus, aber natürlich auch übelst nervig wenn man z.B. wichtige E-Mails schreiben muss.

So, ihr wollt bestimmt mal ein bisschen was von Winnipeg sehen, oder? Die ersten Tage waren noch  heiß, so Mitte/Ende 20 Grad, also packt echt auch noch T-Shirts ein und rüstet euch nicht nur für den Winter.

 

So, hier ein paar Eindrücke:

Die Uni in Winnipeg liegt direkt an der Portage Avenue und ca. 5 Minuten zu Fuß habt ihr ne Shopping Mall: Portage Place mitsamt Dollarama - bester Shop um sich billig mit allem Möglichen einzudecken, kommt einem deutschen Tedi nahe, würde ich mal sagen. Ansonsten könnt ihr euch dort auch eine kanadische Sim-Karte holen oder einfach shoppen und essen :

Wir sind auch u.a. mit einem typisch amarikanischen Schulbus zum Einkaufen gefahren. Hab ich mir spaßiger vorgestellt, die Teile sind „sehr“ bequem und man muss aufpassen, dass man bei jeder Mulde in der Straße seinem Sitznachbarn keine Kopfnuss verpasst ;D                        

Außerdem haben wir spontan die Gelegenheit beim Schopf gepackt und das letzte Baseballspiel der auslaufenden Saison besucht. Für mich war das das erste Baseballspiel überhaupt, habe mir das Ganze allerdings etwas „actionlastiger“ vorgestellt, mit mehr Rennen und weniger Rumstehen^^.

Die ersten warmen Tage in Winnipeg habe ich also gut überstanden und bin jetzt mal auf die Kurse gespannt ;) Die nächsten Updates zum Essen, Wohnen und den  Kursen folgen demnächst.

 

Liebe Grüße und bis bald,

Mariana

Mariana Reisinger zuletzt bearbeitet am 11.09.2016