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Safe and Sound

So lange musste ich warten, organisieren, Dinge besorgen, Tage zählen mich von Freunden verabschieden und Koffer packen. Aber dann war es endlich soweit am Donnerstag, den 20. August in Amsterdam Schiphol.

Die Koffer bis zum erlaubten Limit vollgepackt, denn schließlich muss ja echt alles mit und man kann unmöglich auf dieses eine Shirt verzichten und ja die Schuhe müssen auch hundertprozentig in den Koffer… Danke hier an meine liebste Mama die streng meine Klamotten limitiert und rausgeschmissen hat alleine hätte ich wohl noch eine Woche länger zum Packen gebraucht. :D

Aber back to the Story: nachdem ich mich von meinen Eltern samt Pudel Lilli verabschiedet hatte ging es alleine weiter, über Island nach Seattle. Island muss definitiv nochmal bei Gelegenheit erkundet werden!  In Seattle angekommen wurde ich von meiner früheren Gastmutter unter großem Hallo abgeholt und nun bin ich wieder in meinem zweiten Zuhause von 2010. (Damals habe ich ein Jahr an einer High School in Seattle verbracht)

Ich habe zum Glück keinen starken Jetlag also habe ich die nächsten Tage damit verbracht die Berge Washingtons zu erklimmen, das ist hier quasi die Outdoor Aktivität #1 und der Ausblick war beide Male definitiv die Anstrengung wert und ein bisschen Sport tut ja auch mal gut ;) Natürlich konnte ich aber auch den kulinarischen Köstlichkeiten nicht widerstehen und nach der ersten Wanderung gab es erstmal einen Burger (aber mit Avocado!) und hausgemachtes Bier in einer sogenannten Microbrewery. Noch ein Trend im Nordwesten der USA. Soviel also zum Sport…  Abends ging es dann noch mit alten High School Freunden in eine Bar im Trendviertel Capitol Hill, schließlich ist man ja endlich 21+ und darf das nun auch in den Staaten legalerweise :D

Am Wochenende haben meine Gasteltern mir zwei Parks mit einer wunderschönen Aussicht auf die Skyline von Seattle gezeigt und ich habe Bekanntschaft mit dem Troll von Seattle im Fremont Viertel gemacht. Eine komische Gestalt unter einer Brücke, solltet ihr mal googeln! :D

Gestern habe ich dann nochmal Downtown Seattle auf eigene Faust erkundet und mich mal wieder neu in die Stadt verliebt. Morgens habe ich den Untergrund von Seattle rund um Pioneer Square getourt, denn nachdem ein schlimmes Feuer Seattle niedergebrannt hatte, wurden die Berge teilweise um die Häuser herum aufgeschüttet, damit die Straßen nicht so steil und auch stabiler sind, jedoch ohne die Häuser zu erhöhen und so waren viele Geschäfte gute 4 Meter tiefer als die Straßen und eine Untergrund Stadt entstand. Sehr interessant aber leider zu viel um hier ausführlich zu berichten.

Dann bin ich an der Wasserfront entlang zum Pike Place Market geschlendert und habe die entspannte Atmosphäre der Stadt genossen. Seattle ist eine Großstadt inmitten von atemberaubender Natur, direkt am Pazifik mit freundlichen, aufgeschlossenen und kreativen Menschen. Grüne Parks zwischen den Wolkenkratzern, in denen Leute Gitarre spielen, Kunststücke zeigen oder einfach lesen sind hier keine Seltenheit. Dort habe ich dann mein Reisetagebuch bei einem Becher Cold Brew angefangen, damit ich auch nichts von dieser aufregenden Zeit vergesse. Seattle ist für Naturburschen, Kaffeeliebhaber und eigentlich jeden ein absolutes Must See!

Den Rest der Woche werde ich meine Gastschwester von früher an ihrer Uni in Pullman/Washington besuchen und schon mal ein bisschen amerikanische College Luft schnuppern bevor es dann nächste Woche Mittwoch nach Victoria in Kanada geht und das Semester beginnt. Ich freu mich schon!

Bis dahin folgt mir gerne auf Instagram: vika_vs oder schreibt mich bei Fragen rund um Flug, Anreise oder auch Koffer packen an :)

Seattle Skyline

Viktoria van Stegen zuletzt bearbeitet am 26.08.2015