Verunsicherung wegen Trump: Auslandssemester in den USA

Viele Studierende sind verunsichert. Ist ein Auslandssemester in den USA sicher? Momentan scheint die Lage unübersichtlich. Studierenden, die Bedenken haben, empfiehlt IEC den Traum von Auslandssemester nicht aus den Augen zu verlieren und bietet Alternativen.

Auslandssemester in den USA
Auslandssemester in den USA

Die momentane Lage in den USA gibt vielen Studierenden Anlass dazu ihr geplantes Auslandssemester in den USA zu überdenken. Unsicher, ob die politische Stimmung und die vielen Neuerungen der Trump-Administration den eigenen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten beeinflussen könnten, denken manche Studierende darüber nach, das Auslandssemester vielleicht doch lieber in einem anderen Land zu absolvieren.

IEC empfiehlt Studierenden, die in den USA kein Auslandssemester mehr absolvieren möchten, sich alternative Universitäten in Kanada, Australien und Großbritannien anzusehen. Die drei Länder bieten viele Vorteile gegenüber den USA, welche wir Ihnen hier aufzeigen möchten.

Halten Sie an Ihrem Auslandssemester in den USA fest? Auch dann unterstützen wir Sie zu 100%. Als Ihr erfahrener Partner für die Bewerbung und Organisation eines Auslandssemesters in den USA stehen wir laufend im direkten Kontakt mit unseren Partneruniversitäten und können auch auf eventuelle Änderungen schnell reagieren. 

Alternative 1: Auslandssemester in Australien

Studieren am Strand: Southern Cross University
Studieren am Strand: Southern Cross University

Australien ist eine sehr interessante Alternative, vor allem für Studierende, die ursprünglich ein Auslandssemester in Kalifornien angestrebt haben. Das riesige Land hat atemberaubende Strände, super Wetter und pflegt einen lässigen, entspannten Lifestyle. Die Städte sind sicher, sauber und haben Studierenden viel zu bieten. Hier verschmelzen verschiedene Kulturen miteinander, die sich in der Pop-Kultur, in der Kulinarik und im täglichen Leben in Sydney, Melbourne und Co. wiederspiegeln. Die strandnahen Studienorte wie Gold Coast, Newcastle oder Perth laden zudem zum täglichen Surfen ein!

Vorteile auf einem Blick:

- Arbeitserlaubnis 

Bis zu 20 Stunden pro Woche dürfen internationale Studierende in Australien arbeiten. Der hohe Stundenlohn ermöglicht oftmals die Finanzierung der Lebenshaltungskosten vor Ort.

- Keine Bewerbunggebühren

Während in den USA öfters eine Bewerbungsgebühr zwischen 50 und 200 USD anfällt, wird von australischen Universitäten für die Bewerbung auf ein Auslandssemester nie eine Bewerbungsgebühr berechnet.

Großstadt-Traum: University of Technology Sydney
Großstadt-Traum: University of Technology Sydney

- Unkomplizierte Bewerbung

Die Bewerbung in Australien ist unkomplizierter als in den USA. Erstens sind die Bewerbungsfristen meistens flexibel, sodass auch eine kurzfristige Bewerbung noch möglich ist. Meistens werden vor Studienstart nur vier bis sechs Wochen Bearbeitungszeit plus vier Wochen für das Visum benötigt. Zweitens benötigen Studierende kein Financial Statement, mit dem Sie die gesamten Kosten des Auslandsaufenthalts nachweisen müssen (> 10.000 USD). 

- Kein Course-Crashing

An den australischen Universitäten bekommen Studierende ihre Kurse bereits vor Studienstart bestätigt. In den USA müssen internationale Studierende meistens die ersten zwei Wochen des Semesters in die Klassen ihrer Wunschkurse gehen und den Dozenten fragen, ob es noch einen freien Platz gibt. Es gibt somit keine Kurssicherheit, was die Anerkennung komplizierter machen könnte.

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Alternative 2: Auslandssemester in Kanada

Internationale Elite: University of British Columbia in Vancouver
Internationale Elite: University of British Columbia in Vancouver

So wie Premierminister Justin Trudeau auch schon angekündigt hat, die Flüchtlinge aufzunehmen, die nun nicht länger von den USA akzeptiert werden, so freuen sich kanadische Universitäten ebenfalls internationale Studierende aufzunehmen, die nach Alternativen für ein Auslandssemester suchen. Kanada ist ein offenes Land, das durch sein exzellentes Bildungssystem und die gute Ausstattung seiner Universitäten glänzt. Wer die Natur liebt, kann zudem kaum ein aufregenderes Land als Kanada finden, denn die vielfältigen Landschaften sind hier unberührt und scheinbar endlos. Auch Großstädte wie Vancouver haben viel zu bieten; eine hohe Lebensqualität mischt sich hier mit einer offenen Gesellschaft und spannenden Subkulturen.

Vorteile auf einem Blick:

- Kein Visum

Deutsche Studierende, die für ein Auslandssemester nach Kanada kommen, benötigen kein Studentenvisum. Sie können visumsfrei einreisen und müssen sich lediglich online erfassen lassen. Die Erfassung kostet 7 CAD, ist leicht online zu erledigen und nach 24 Stunden vollständig geprüft und abgenommen. Das spart zusätzliche Arbeit, Kosten und gibt Sicherheit. Für andere Staatsbürgerschaften können diese Angaben abweichen.

- Günstiger Semesterstart

Das Wintersemester fängt in Kanada im September an und eignet sich damit optimal für deutsche Studierende, die bis August noch Prüfungen schreiben. 

100% BaföG finanzierbar, kein Sprachnachweis: University of Winnipeg
100% BaföG finanzierbar, kein Sprachnachweis: University of Winnipeg

- Geringere Kosten

Sowohl die Lebenshaltungskosten als auch die meisten Studiengebühren sind in Kanada geringer als in den USA. Zudem ist der Kanadische Dollar schwächer als der Euro, sodass europäische Studierende mehr für ihr Geld bekommen als in den USA.

- Nähe zu den USA

An den meisten IEC Partneruniversitäten in Kanada studiert man grenznah zu den USA. Das ermöglicht Reisen in die Staaten vor, während oder nach dem Auslandssemester in Kanada, sodass man auf die USA nicht komplett verzichten muss, ohne sich für ein ganzes Semester zu verpflichten.

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Alternative 3: Auslandssemester in Großbritannien

Auch wenn die Zukunft für EU-Studierende in Großbritannien wegen des BREXITs nicht vollständig geklärt ist, so ist die Insel doch auf jeden Fall eine sichere und gute Alternative für die kommenden zwei Jahre. Vor allem für Studierende, die bei der aktuellen weltpolitischen Lage lieber etwas näher an Zuhause, aber doch weit genug weg möchten, um eine echt Auslandserfahrung zu sammeln, ist Großbritannien die ideale Wahl. 

Mitten in England studieren: University of Birmingham
Mitten in England studieren: University of Birmingham

Sowohl England, als auch Schottland und Wales bieten ausgezeichnete, traditionsreiche Universitäten. Ob mitten in der Weltmetropole London, am Rande der schottischen Highlands oder an der walisischen Küste - hier gibt es vielfältige Studienorte für jeden Geschmack.

Vorteile auf einen Blick:

- Arbeitserlaubnis

EU-Studierende können in Großbritannien uneingeschränkt arbeiten und sich so die Lebenshaltungskosten verdienen.

- Nähe zu Deutschland

Deutschland ist nur einen kurzen, günstigen Flug entfernt. Sollte also etwas sein, ist man schnell zuhause und kann genauso schnell, günstig und unkompliziert wieder einreisen. 

- Keine Bewerbungsgebühr

Für Auslandssemester werden keine Bewerbungsgebühren von britischen Universitäten erhoben. 

- Master möglich

Wer sich in Großbritannien wohl fühlt, die große Liebe trifft oder einfach noch länger bleiben möchte, hat die Möglichkeit anschließend noch den ganzen Master zu absolvieren. Der Master ist im Vergleich zu den USA erschwinglich und dauert nur ein Jahr. Das schafft Flexibilität und öffnet neue Karrieretüren.

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