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Kanadas Spitzen-Uni: The University of British Columbia im Auslandssemester

The University of British Columbia ist mit ihren über 100 Jahren eine alte Lady im jungen Kanada. In dieser Zeit ist sie zu einer der besten Universitäten der Welt geworden und gilt als Nordamerikas internationalste Hochschule. Mit nicht nachlassender Begeisterung kann Maki Natori von der UBC und von ihrer Heimatstadt Vancouver berichten und motiviert schnell, beide während eines Auslandssemesters kennenzulernen. Sie ist Manager bei der International Student Initiative und zuständig für International Recruitment und Strategic Partnerships.

Campus der University of British Columbia
Campus der University of British Columbia

IEC: Hallo Maki, Vancouver als Stadt brauchen Sie wahrscheinlich nicht besonders zu bewerben?

Maki Natori: Das ist wahr. Vancouver ist mit seiner Lage am Wasser, den vielen Wäldern und seinen Menschen aus aller Welt reich beschenkt. Es gilt zu Recht als eine der lebenswertesten Städte der Erde und ich empfinde es als Privileg hier zu leben. Vancouver ist eine weltoffene Stadt. Die Mehrzahl seiner Einwohner stammt nicht von hier, sondern ist aus Kanada und aus aller Welt zugezogen. Die University of British Columbia ist Teil dieser weltoffenen Gemeinschaft.

Alternative: Das Okanagan-Tal

IEC: Trotz Ihrer Begeisterung für Vancouver legen Sie Studierenden gerne den zweiten Campus im Okanagan-Tal ans Herz, rund 400 km von Vancouver entfernt. Was hat es damit auf sich?

Maki Natori: Das ist ein junger Campus in einer der schönsten Urlaubsregionen unseres Landes. Ich verbringe dort selbst gerne meine Ferien wegen des milden Klimas und der vielen Möglichkeiten, sich am See und in der Natur zu erholen. Der Okanagan-Campus ist kleiner und intimer als unser Campus in Vancouver und das soll auch so bleiben. Zunächst waren hier die ingenieurwissenschaftlichen Fächer im Auslandssemester offen, aber Sie haben dort inzwischen ein breite Fächerauswahl. Die Stadt ist überschaubar, abwechslungsreich und ein Techhub. Dort sind über 500 High-Tech-Unternehmen ansässig. Okanagan bietet eine sehr entspannte Möglichkeit, Kanada zu entdecken.

Großstadt und großer Campus

Maki Natori
Maki Natori betreut internationale Studierende an der UBC

IEC: Ist der Hauptcampus in Vancouver dagegen eine Lernmaschine?

Maki Natori: Nein, soweit würde ich nicht gehen. Zumal unser Team und ich alles tun, um unsere Gäste dabei zu unterstützen, möglichst erfolgreich zu studieren. In einer Weltstadt wie Vancouver, verbunden mit den Erfahrungen eines anderen Universitätssystems, kommen auf die Studierenden ja viele neue Eindrücke zu. Trotzdem wollen und sollen Sie erfolgreich studieren. Mein wichtigster Rat lautet: Übereilt nichts und genießt den Lauf der Dinge.

IEC: Ein guter Tipp. Was macht den Hauptcampus in Vancouver aus?

Maki Natori: Dort studieren rund 45.000 Bachelor-Studierende und rund 10.000 im Master. Der Campus wird oft eine Stadt in der Stadt genannt. Er bietet ungewöhnliche Attraktionen, die sowohl die Forschung und Lehre betreffen als auch die Öffentlichkeit anziehen wie das Museum für Anthropologie und das Beatty Biodiversity Museum. Außerdem gibt es viele grüne Orte. Da ist ein botanischer Garten, dann der Nitobe Memorial Garden, eine der schönsten japanischen Gartenlandschaften außerhalb Japans. Und schließlich gibt es die einzige Farm in Vancouver. Dort werden neue Anbaumethoden getestet. Die Produkte werden dann direkt auf dem Campus in unseren Restaurants verarbeitet oder auf dem Farmer’s Market verkauft.

Auslandssemester für ungewöhnliche Fächer nutzen

Kunst der First Nations
Kunst der First Nations

IEC: Beim breiten Fächerangebot bleibt an der UBC sicherlich kein Studienwunsch unerfüllt.

Maki Natori: Das ist richtig. Bei uns werden wohl fast alle ihr Studienfach finden. Trotzdem rate ich dazu, die Fülle im Auslandssemester auch für sich selbst zu nutzen. Folgen Sie persönlichen Interessen, die zu Hause zu kurz kommen. Viele unserer Gäste belegen z. B. Creative Writing. Oder denken Sie an Forestry. Die Waldwirtschaft ist eine der bedeutendsten Wirtschaftszweige in British Columbia. Hier finden Sie wirklich Experten, die Studierenden, die im Hauptfach Business oder Engineering studieren, viel zu bieten haben.

IEC: Kann ich im Studium etwas über Kanadas indigene Bevölkerung erfahren?

Maki Natori: Gut, dass Sie danach fragen. Natürlich bieten wir Kurse zum Thema First Nations an. Außerdem halten wir deren Erbe auf unserem Campus lebendig. Besichtigen Sie das First Nations Long House mit seiner traditionellen Bauweise und entdecken Sie die Totems auf dem Campus. Wir konfrontieren die Studierenden mit der vielfältigen Geschichte unseres Landes.

IEC: Kann ich auf dem Campus auch wohnen und meine Freizeit verbringen?

Maki Natori: Letzteres uneingeschränkt ja. Wir haben rund 650 studentische Clubs. Es gibt wohl kein sportliches oder anderes Interessengebiet, das nicht abgedeckt würde. Bei uns können Sie auch fechten oder Quidditch spielen. Beim Wohnheim müssen wir leider passen. Die Wohnheimplätze sind unseren Degree-Studierenden vorbehalten. Wir helfen bei der Wohnungssuche, z. B. mit einer eigenen Website. Ich habe es noch nicht erlebt, dass unsere Studierenden keine Unterkunft finden konnten.

Aufs in Auslandssemester an die University of British Columbia

Konnte Maki Natori Sie für die University of British Columbia begeistern? Dann kontaktieren Sie das IEC Beratungsteam und lassen Sie sich informieren, z.B. über Finanzierungsmöglichkeiten.

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