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IEC Tipp: Down Under Film Festival in Berlin

An alle Down Under Fans: Drittes mal Down Under Film Festival in Berlin (12-15 September).

Down Under Berlin, das einzige australische Filmfestival im deutschsprachigen Raum, wird vom 12. bis 15. September zum dritten Mal im Kreuzberger Kino Moviemento stattfinden. Das Filmprogramm umfasst in diesem Jahr ein Spektrum von über 60 poetischen, abstrakten, surrealen, animierten, schonungslosen aber auch humorvollen Beiträgen aus Australien und Neuseeland.

Indigener Film nimmt traditionsgemäß einen Schwerpunkt bei Down Under Berlin ein: In diesem Jahr wird Catriona McKenzies Spielfilmdebut Satellite Boy das Festival eröffnen. Der Film handelt von kulturellen Grenzgängen und gibt den Ton für das Festivalprogramm der folgenden Tage an. Der junge Protagonist des Films, Pete (Cameron Wallaby), wohnt
mit seinem Großvater auf dem Areal eines verlassenen Freiluftkinos. Konfrontiert mit Identitätsfragen, Sehnsucht nach Zugehörigkeit und der Suche nach männlichen Orientierungsmustern, findet er letztlich seinen Weg in der komplexen Welt der Gegenwart.

Darüber hinaus bietet das Programm den Zuschauern im September weitere Einblicke in den Alltag und die Kultur der Australischen Aborigines. Dokumentationen wie Queen of the Desert (Alex Kelly) oder The Hidden Gem (Namratha Thomas) setzen sich nicht nur mit queeren Themen und besonderen Lebensentwürfen auseinander. Sondern hier geht es
auch um die tägliche Beziehung zwischen der angelsächsischen und der indigenen Kultur. Der Spielfilm Mad Bastards, das Debut von Brendan Fletcher, besticht durch die Intimität seiner Geschichte, die auf dem Leben der Hauptdarsteller beruht, welche allesamt Laienschauspieler sind.

Die Beiträge des New Talent Showcase tragen in Hinsicht auf Cinematographie, Genre und Themenwahl wesentlich zur Vielfalt des Festivalprogramms bei. Präsentiert werden die Abschlussarbeiten von Absolventen des Victorian College of the Arts in Melbourne, der Sydney Film School und der University of South Australia in Adelaide. Am letzten Festivaltag wird ein Gewinnerfilm mit einem Publikumspreis gekürt. Eine kleine Auswahl macht die Bandbreite der Abschlussarbeiten deutlich: Authentic (Manuel R. Mota) zum Beispiel, erzählt die Geschichte eines jungen sex-addicts, der seiner eigenen Unzufriedenheit auf den Grund geht.

Gorilla (Tim Marshall) wiederum ist die Aufnahme eines mystischen Moments am Anfang einer jungen Beziehung, die durch diesen stark geprägt werden wird. Strange Tourist (Joshua Ayelett) zeigt den vermutlich temporären Ausbruch einer jungen Mutter aus ihrem regulären Leben. Ein weiteres Highlight ist der Kurzfilm Sweet (Dominique Haslam), in dem erneut das Thema der Identitätssuche aufgenommen wird und der gleichzeitig eine ausdauernde Betrachtung der Erfahrung von Verlust ist.

Zum ersten Mal wird Down Under Berlin auch ein kulturelles Rahmenprogramm anbieten. Dieses umfasst die Live Installation Outback and Beyond von und mit Medienkünstler Grayson Cooke und Musiker Mike Cooper sowie ein Konzert der australischen Multi-Instrumentalistin Anna Morley, verschiedene Gesprächsrunden und einen Comic Workshop.

Weitere Informationen zum Festival: Down Under Film Festival Berlin