Auslandsstudium: Die Welt studiert an der University of Winnipeg

Betina Oliveira hat sich für ihr Auslandsstudium ein klimatisches Kontrastprogramm ausgesucht. Aus ihrer tropischen brasilianischen Heimat zog es sie mitten hinein nach Kanada, wo die Sommer kurz und die Winter schneereich sind. Im IEC Interview berichtet Sie von ihren Erfahrungen im Auslandsstudium an der University of Winnipeg.

The University of Winnipeg
Betina Oliveira entdeckt im Auslandsstudium an der University of Winnipeg neue Sportarten für sich: hier mit dem Maskottchen der Winnipeg Jets, einem Eishockey-Team.

Frage: Hallo Betina, warum haben Sie sich bei der Wahl der Universität für Ihr Auslandsstudium für die University of Winnipeg entschieden?

Betina Oliveira: Ich hatte die Stadt Winnipeg bereits während eines einjährigen High-School-Aufenthaltes kennengelernt. Als ich dann angefangen habe, die Angebote kanadischer Universitäten zu vergleichen, haben schließlich zwei Faktoren den Ausschlag gegeben. Die Klassen sind hier kleiner als an den meisten vergleichbaren Universitäten. Das war mir wichtig, weil ich davon ausging, dass ich beim Studium wegen meiner damaligen Englischkenntnisse engeren Kontakt zu den Professoren brauchen würde. Zum zweiten habe ich schon in der Bewerbungsphase viel Unterstützung durch die Universität erfahren. Das war ein deutlich besserer Service als an anderen Hochschulen. Das hat sich übrigens auch durch mein Studium hindurch fortgesetzt.

Frage: Wie das?

Betina Oliveira: Das gilt besonders für den International Student Service, wo man bei jeder Frage Unterstützung erhält. Das fängt schon bei der Wohnungssuche an. Aber ich habe im letzten Sommer auch an einem Austausch mit Korea teilgenommen, weil mich einer meiner Professoren darauf aufmerksam gemacht hat. Man geht hier nicht in der Menge unter.

Wesley Hall der University of Winnipeg
Hogwarts in Kanada: Wesley Hall der University of Winnipeg

Schöner Campus, freundliche Menschen

Frage: Was studieren Sie und werden Sie nach dem Auslandsstudium nach Brasilien zurückkehren?

Betina Oliveira: Ich studiere im Bachelor Business Administration im vierten Studienjahr, bin also bald fertig. Ursprünglich hatte ich mich für ein Auslandsstudium entscheiden, um meine beruflichen Möglichkeiten in Brasilien zu verbessern. Jetzt habe ich mich ziemlich gut eingelebt und kann mir vorstellen hierzubleiben. Ich interessiere mich für die Finanzbranche und kann im Sommer ein viermonatiges Praktikum bei Great West Life machen. Das macht sich auf jeden Fall gut im Lebenslauf.

Frage: Was gefällt Ihnen am Campus und am Campus-Leben der UWin besonders?

Betina Oliveira: Der Campus liegt mitten in der Stadt und das ist ein echter Vorteil, weil man vom Stadtleben alles mitbekommen kann. Dann gibt es natürlich Wesley Hall, das älteste Gebäude der Universität, das wir Hogwarts nennen. Typisch für Kanada ist die Vielfalt an Menschen, die hier studiert und lehrt und auch die offene, akzeptierende Art. Ich habe hier Menschen aus vielen Ländern getroffen, auch aus Deutschland, oder z. B. aus Indien, mit denen ich sonst nie in Kontakt gekommen wäre. Toll ist auch das Sportangebot.

Frage: Ist es schwer mit Leuten in Kontakt zu kommen?

Betina Oliveira: Ich finde, es wird viel getan, damit es kein Problem ist. Sowohl der International Student Service als auch die Studierenden organisieren viele Events. Das funktioniert gut als Eisbrecher. Ich habe bei der Einführungswoche eine meiner besten Freundinnen kennengelernt. Es gibt auch viele praktische Tipps: Gut fand ich: „Wie gewöhnt man sich an den kanadischen Winter?“ Beim International Coffee House präsentieren Studierende ihre heimische Kultur. All das trägt dazu bei, sich schnell einzugewöhnen. Und das ist schon wichtig, um möglichst viel von seinem Auslandsstudium zu haben, besonders, wenn man vielleicht nur für ein Auslandssemester kommt.

The University of Winnipeg
Human Rights Museum im Park The Forks zwischen Eisschlössern

Frage: Was gibt es zur Stadt Winnipeg zu sagen?

Betina Oliveira: Winnipeg ist sehr lebendig. Wenn man Kultur mag, gibt es viel zu entdecken wie Musicals und Theateraufführungen. Sportfans wie ich können zwischen den großen amerikanischen Sportarten wählen. Schaue ich Baseball oder Football, Hockey oder Socker? Mir machen Hockey und Baseball, das ich aus Brasilien gar nicht kannte, sehr viel Spaß. Außerdem ist die Stadt ebenso vielfältig wie die UWin. Auf der einen Flussseite gibt es ein englischsprachiges Viertel, auf der anderen ein französischsprachiges. Besonders mag ich Osbourne Village, wo ich inzwischen auch wohne. Man kann zur Uni laufen und es gibt viele Cafés, Restaurants und originelle Läden.

Frage: Haben Sie einen Lieblingsort in der Stadt?

Betina Oliveira: Ja, das ist Forks, ein Park auf einer Halbinsel, die von den beiden sich vereinigenden Flüssen der Stadt gebildet wird. Im Winter kann man auf den zugefrorenen Flüssen Eislaufen. Auf jeden Fall sieht es dort zu jeder Jahreszeit ganz unterschiedlich aus. Auch mein modernes Lieblingsgebäude steht hier, das Canadian Museum for Human Rights. Außerdem gibt es dort Märkte und Restaurants. Das alles ist wie ein kleiner Ausflug mitten in der Stadt.

Frage: Was empfehlen Sie zum Wohnen?

Betina Oliveira: Im Auslandssemester würde ich das Wohnen auf dem Campus vorziehen. Alles ist schnell zu erreichen und man knüpft leicht Kontakte. In jedem Fall gibt es auch bei der Wohnungssuche viel Unterstützung von der UWin. Mitbewohner zu finden, ist gar nicht so schwer.

Frage: Sie engagieren sich als Exchange Partner.

Betina Oliveira: Ja, ich unterstütze internationale Studierende, die neu an der UWin im Auslandsstudium sind. Da ich noch ein Jahr hier bin, freue ich mich auch auf neue Kontakte zu deutschen Studierenden.

Zum Auslandsstudium an die University of Winnipeg

Der erste Schritt zu ihrem eigenen Auslandsstudium an der University of Winnipeg ist ganz leicht: Kontaktieren Sie das IEC Beratungsteam jetzt. Es informiert Sie z. B. auch über die Möglichkeiten, wie Sie ein Auslandsstudium finanzieren können.

Beratungsanfrage

 

 

Geschrieben von: