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Auslandssemester in London bleibt erste Wahl

Das Kürzel QMUL steht für eine der führenden britischen Universitäten, die Queen Mary University of London. Die traditionsreiche Universität ist mitten im hippen East London zu Hause. Über seine Studienerfahrungen im Auslandssemester sprach mit uns Christoph Karow aus Hamburg.

Queen May University of London
Moderne Infrastruktur an der Queen Mary University of London

Christoph studierte Economics and Finance und war von September bis Dezember 2018 an der QMUL. Er belegte drei Kurse, die ihm jeweils 7,5 ECTS einbrachten und von seiner Heimatuniversität voll anerkannt wurden.

Neue Studienerfahrung im Auslandssemester

Christoph Karow
Auslandssemester in London: Christoph Karow

IEC: Wie unterschied sich Ihr Studium im Auslandssemester von Ihren Erfahrungen in Deutschland?

Christoph Karow: Die Fachkurse waren sehr gut und die Studienorganisation gefiel mir viel besser als zu Hause. Sie waren als Mischung aus Vorlesung und Übung organisiert. Während des Semesters wurden ein Test und ein Paper oder eine Präsentation verlangt. Am Schluss gab es noch mal eine Klausur, sodass sich die Note schließlich aus allen Komponenten zusammensetzt. Man ist dadurch viel mehr gezwungen, am Ball zu bleiben. Mir gefällt das besser, als nur auf eine alles entscheidende Klausur hinzuarbeiten.

IEC: Woher kamen ihre Kommiliton/innen?

Christoph Karow: Die QMUL ist wie ganz London sehr international. Ich bin auf viele amerikanische Studierende getroffen. Das galt auch für meine Nachbarn im Wohnheim. Mir ist das sehr entgegengekommen. Einer meiner Gründe für ein Auslandssemester in Großbritannien war, meine Englischkenntnisse alltagstauglich zu machen. Mir fehlte es einfach an Praxis. Inzwischen verstehe ich auch Leute, die eher Dialekt sprechen wie Liverpooler zum Beispiel. Hilfreich war es auch, Arbeitsergebnisse in Englisch präsentieren zu müssen.

Auslandssemester in der Metropole

Wohnen an der QMUL
Die QMUL bietet Wohnheimplätze fürs Auslandssemester an.

IEC: Die Auswahl an Universitäten in Großbritannien ist ziemlich groß. Was gab den Ausschlag für die QMUL?

Christoph Karow: Wenn es Großbritannien werden sollte, wollte ich auf jeden Fall nach London. Die Stadt hat einfach so viel zu bieten. Und die QMUL hat mich mit ihrem guten Ruf und der Lage am meisten angesprochen. Auch wenn das nicht die preiswerteste Studienoption war.

IEC: Wie haben Sie denn Ihr Auslandssemester finanziert?

Christoph Karow: Das habe ich privat gestemmt und mir einen KfW-Kredit besorgt, damit ich in der Zwischenzeit meine Hamburger Wohnung halten konnte. In London war es praktisch, dass die QMUL eigene Wohnheimplätze anbietet. Das hat zwar auch 2.700 GBP für die rund drei Monate gekostet, aber für Londoner Verhältnisse ist das OK. Die Wohnheimzimmer sind klein, aber zweckmäßig und man teilt sich mit sieben Nachbarn die Küche. Man hat den Campus vor der Tür und lernt gut Leute kennen. Mir hat es gefallen.

IEC: Wie war die Betreuung durch das International Office?

Christoph Karow: Es gab eine zweitägige Einführung und man konnte jederzeit im Büro um Unterstützung bitten. Außerdem bieten sie auch Exkursionen an.

IEC: Gab es ein Ausflugsziel außerhalb Londons, das Ihnen besonders gefallen hat?

Christoph Karow: Mich hat Stonehenge mit seinen riesigen Steinen begeistert. Das sollte man unbedingt gesehen haben.

Lebendiges London

Camden Market
Vielfalt beim Shoppen und Essen: Camden MarketIlkka Harmanen

IEC: Und wie sieht es in London aus? Und mit der britischen Küche?

Christoph Karow: Also, Essig brauche ich nach wie vor nicht auf meinen Fritten. Aber die Auswahl an Restaurants mit Küchen aus aller Welt ist wirklich beeindruckend. Die QMUL ist durch die Central Line der U-Bahn sehr gut an die Innenstadt und ihre Sehenswürdigkeiten angeschlossen. Mein persönliches Highlight ist Camden Market. Das sind alte Hallen mit Markständen, die eine bunte Vielfalt an Dingen anbieten. Überall gibt es diese Street-Food-Trailer und die Häuser sind mit Geistern und anderen Dingen verziert. Sehr lebendig das Ganze!

IEC: Zieht es Sie bald wieder nach London?

Christoph Karow: Ja, ich fahre in Kürze schon wieder beruflich hin. Ich habe nach meinem Bachelor bei einer Bank in Hamburg im Zins- und Währungsmanagement angefangen. Und da ist London natürlich eine erste Adresse – trotz Brexit.

Internationale Karrieren beginnen an der QMUL

Internationale Karrieren beginnen nicht nur bei einem Auslandssemester in VWL an der Queen Mary University of London. Die Universität gehört zur Russel Group, dem Zusammenschluss der führenden britischen Forschungsuniversitäten. In Fächern wie English, Drama und Law führt Sie das Times Higher Education Ranking weltweit unter den Top 50.

Lassen Sie sich jetzt vom IEC Beratungsteam über ihre Studienoptionen und zu Finanzierungsmöglichkeiten beraten.

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