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Kalt erwischt

Nachdem sich die ersten zwei Wochen wie der beste Urlaub überhaupt angefühlt haben, wurde ich in der dritten Woche auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der eigentliche Grund warum ich hier bin ist ja das Studium. Ich befinde mich jetzt in der zweiten „richtigen“ Woche nach der Orientation Week und es hat schon ziemlich Fahrt aufgenommen.

Heute hatte ich mein erstes kleines „Quiz“ und morgen folgt das nächste. Diese kleinen Tests, die in fast allen Kursen zu finden sind, haben neben anderen kleinen Aufgaben, wie Laborprotokolle oder Präsentationen, Einfluss auf die Endnote, wodurch die abschließende Klausur nur noch mit 40- 60% gewichtet ist. Diese Strategie, die Studenten schon unter dem Semester auf Trapp zu halten, kenne ich zwar auch aus Deutschland, aber weitaus nicht so ausgeprägt, was vermutlich auch von Studium und Uni abhängt.  Ich denke aber, ich werde mich dem Willen der Uni fügen und versuchen jetzt im Winter mehr in das Studium zu investieren, um dafür im Sommer mehr Zeit an den Küsten und Stränden verbringen zu können. Soweit die Theorie. Auf kleinere Ausflüge möchte ich trotzdem nicht verzichten, sonst hab ich ja nichts mehr zu erzählen.

Aussicht vom botanischen Garten

Belegt habe ich die Fächer Chemie I, Festigkeitslehre und Strömungsmechanik und habe damit ein Fach weniger als Vollzeitstudenten. Bis jetzt bin ich damit gut bedient, werde mir aber, wenn ich mich organisiert habe, einen kleinen Nebenjob zulegen, um mehr mit Einheimischen in Kontakt zu kommen und um die hohen Lebenskosten mit der großzügigen Vergütung auszugleichen.

Die UTS ist eine sehr junge Uni, die erst 1988 gegründet wurde, was sich in der modernen Architektur äußert. Hier ein paar Eindrücke von einem normalen Uni Tag:

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Mario Prinz zuletzt bearbeitet am 16.08.2016