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Living on a lifestyle block

UPDATE: Mein Mann hat ein Video zusammengeschnitten. Ist auf spananisch, aber die Bilder sind trotzdem sehenswert ;)

New Home on the lifestyle block

 

Wie im vorangegangenen Post beschrieben habe, fanden wir ja doch noch eine Unterkunft, die schöner nicht sein könnte. Ein Lifestyle Block ist ein kleine private Farm, also mehr eine Hobbyfarm als ein Bauernhof.

Lovely old trees

Unsere Hosts Liz und Peter haben auf ihrem Block derzeit drei Alpakas, zwei KuneKune-Schweine, fünf Hühner, (der Hahn durfte vor ein paar Wochen... ausziehen), drei kleine Küken, zwei Hunde und zwei Katzen... also doch schon ein Mini-Bauernhof.

Latte, Cinnamon and Muffin

Pepper

Umgeben ist das Grundstück von einer Schaffarm, einer Rinderfarm und einer Pferdezucht. Ziegen laufen irgendwie auch ab und zu rum. Die denken aber wohl sie sind Menschen und machen es sich meist im Wohnzimmer ihrer Herrchen gemütlich.

Mitten drauf steht ein schönes Häuschen mit zwei Etagen, wobei Liz und Peter die gesamte obere Etage nutzen. Wir teilen uns mit ihnen den Wohnbereich und die Küche, haben aber im Erdgeschoss unseren eigenen „Flügel“ mit Badezimmer und zwei Schlafzimmern. Das Haus und das Grundstück sind platzmäßig sehr großzügig und unsere kleine Maus kann sich überall frei bewegen. Im Vergleich zu unserer kleinen Q3A-Wohnung im schönen Berlin, ist das schon ein großes Stück Freiheit.

 

Außerdem haben wir uns mit den beiden so arrangiert, dass einer von ihnen uns zumeist mit in die Stadt nimmt, von wo aus der Bus zur Uni fährt und abends wieder mit nach Hause nimmt. Mit in die Stadt nehmen – City Center- heißt hier etwa eine Autofahrt von max. 10 Minütchen... Eine Entfernung für die man hier schon schräg angeschaut wird: Wie du brauchst 15 Minuten mit dem Auto zur Uni? Wie weit außerhalb wohnst du denn? ... Ja, das hab ich mir auch gedacht :p

 

Fuer alles inklusive Verpflegung, Fahrdienst, ein- bis zweimal die Woche das Auto, Wohnen, Zugang zur Waschmachine und Trockner und dem Internet bezahlen wir zu dritt wöchentlich etwa NZ$300.

 

Was es mit dem Sonderposten „Internet“ auf sich hat, erzähl ich euch ein anderes Mal.

Sina Schmiester zuletzt bearbeitet am 27.10.2017