< zurück zum Blog von Lisa Tränkler
< zurück zum Universitätsprofil:

Mid-Terms und Camping Trip in die Rockys

 

Vor zwei Wochen hatte ich meine Mid-Term-Exams. Das sind kleine Tests über den bisher durchgenommenen Stoff. Diese gibt es aber nicht in jedem Kurs und nicht in jedem sind sie gleich aufwendig. Ich hatte zwei, eines war nur Multiple Choice und das andere bestand zur einen Hälfte aus Multiple Choice und zur anderen Hälfte aus Rechnungen. Schon eine Woche später bekamen wir die Ergebnisse, die bei mir ganz gut ausgefallen sind und mit jeweils zwanzig Prozent zur Endnote beitragen. Der Vorteil von den Mid-Terms ist, dass der Stoff, der in den Mit-Terms behandelt wurde, ziemlich wahrscheinlich nicht mehr in den Final-Exams abgefragt wird. (Zumindest ist das bei meinen Kursen so.) Damit ist der Umfang des Stoffes nur noch halb so groß, außerdem hat man, wenn man die Mid-Terms gut bestanden hat, schon mal eine kleine Sicherheit. Denn bei meinen Kursen ist es so, dass man bei beiden Examen (Mid-Term und Final) zusammen mindestens 50% der Punkte erreichen muss, um den Kurs zu bestehen, egal wie gut man die restlichen Aufgaben (Assignments, Quizzes, Präsentationen, …), die zur Note beitragen, abgeschlossen hat. Aber das sollte normalerweise kein Problem sein.

 

Zurzeit habe ich Besuch von meinem Freund aus Deutschland. Zusammen haben wir uns letzte Woche  einen Camper gemietet und haben damit einen Ausflug in die Rocky Mountains gemacht. Wenn ihr auch sowas in der Art plant (und nicht gerade zum Skifahren in die Rockys wollt), versucht es auf jeden Fall noch im September oder Anfang Oktober zu machen. Ab Mitte Oktober schließen nämlich die meisten Campingplätze aber auch viele Straßen und Wanderwege sind wetterbedingt schon geschlossen.

 

 

Gestartet haben wir unseren Trip mit einer Wanderung zum Garibaldi Lake in der Nähe von Whistler. Nach dieser Wanderung brachen wir dann abends Richtung Banff auf. Die Straße bis Lilloett ist sehr  kurvig und bergig, deshalb kamen wir nicht so schnell voran wie erwartet und übernachteten am ersten Abend auf einem Campingplatz auf ungefähr der Hälfte der Stecke. Am nächsten Abend erreichten wir dann Banff und erkundeten ein bisschen die kleine Stadt. Am darauf folgenden Tag besuchten wir den View Point auf dem Tunnel Mountain. Von dort aus hatte man eine gute Aussicht über Banff und die umliegenden Berge.  Am Nachmittag ging es dann noch zu einem anderen View Point auf dem Mount Norquay. Am nächsten Tag wollten wir dann über den alten Highway zum Rogers Canyon, da es in der Nacht aber schon geschneit hatte war dieser leider gesperrt und wir mussten unsere Pläne ein weiteres Mal ändern.  Auf dem Weg zu unserem neuen Ziel, dem Lake Minnewanka, wurden wir dann auch noch von zwei Park-Rangern darauf hingewiesen, dass alle Besucher eines National Parks in Kanada im Besitz eines Park-Passes sein müssen. Dieser kostete uns dann ca. 10 CAN $ pro Person und Tag.

 

Garibadi Lake

                                                           Lake Minnewanka

 

 

                                       Ausblick über Banff vom Tunnel Mountain aus

 

 

Auf dem Heimweg starteten wir dann schon recht früh, denn wir wollten noch einen Zwischenstopp am Lake Louise einlegen. Der View Point am bekanntesten See der Rocky Mountains, war zwar nur 1,5 km entfernt, aber da es in der Nacht nochmal geschneit hatte, lag schon ziemlich viel Schnee und wir kamen nicht so schnell voran und wurden sogar von ein paar Skitourengehern überholt. Für die Aussicht hat es sich dann aber wirklich gelohnt.

 

Lake Louise

                                                            Lake Louise

 

 

Den restlichen Tag verbrachten wir dann im Wohnmobil und fuhren wieder zurück nach Vancouver.

In der nächsten Woche ist jetzt noch ein kleiner Trip nach Vancouver Island geplant und es stehen ein paar Teamwork-Präsentationen an.

Lisa Tränkler zuletzt bearbeitet am 10.11.2016