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lots to see around Vegas

Da bin ich wieder - nach einer langen unglaublichen Woche mit sehr wenig Schlaf.

Strip

Der Strip ist wohl der bekannteste Teil von Las Vegas. Downtown, also Fremont Street, ist natürlich auch recht bekannt, aber es ist kleiner und zumindest an Silvester eher von "Einheimischen" besucht. Casinos gibt es wirklich überall, aber daneben auch viele andere coole Läden. Herschey's World, M&M World, Coca Cola World, das nachgebaute Miniatur New York in New York New York, Restaurants, Cafés ...Jedes Mal wenn ich dort war, wurde ich überwältigt von den ganzen Farben und Lichtern und der Auswahl an Orten, zu denen es sich zu gehen lohnt.

Red Rock

Wir haben für zwei Tage ein Auto gemietet und sind am ersten Tag zum Red Rock Canyon. Ein toller - und nicht so bekannter - Ort zum Wandern. Es gibt Touren mit verschiedenen Längen (zwischen 30 min und 7h) und verschiedenen Schwierigkeitsstufen (easy, moderate, strenuous). Wir haben uns für die Turtlehead Tour entschieden, strenuous und ca 3,5h. War auch wirklich sehr anstrengend, es ging die ganze Zeit bergauf, den größten Teil davin steil und auf rutschigem Sand/Stein Boden. Aber es hat unglaublich Spaß gemacht und die Aussicht war fantastisch.

Grand Canyon

Am zweiten Tag sind wir zum Grand Canyon gefahren. Die Fahrt selber war wirklich lang, das nächste Mal würde ich wohl eher eine Übernachtung da einplanen, damit ich nur eine Strecke pro Tag fahren muss. Am Hinweg haben wir noch einen Abstecher auf Route 66 gemacht, der ältesten Straße Amerikas, die kaum noch benutzt wird, weil der Interstate heute in die gleiche Richtung geht und man dort schneller fahren kann. War aber trotzdem cool. Am Grand Canyon sind wir an zwei verschiedenen Orten den Rand entlang gelaufen. An vielen Stellen gab es nicht einmal ein Geländer, ist also echt nichts für Leute mit Höhenangst, aber jeder sollte diesen unglaublichen Anblick mal gesehen haben. Es ist wirklich schwer zu glauben, dass das alles echt ist.

Antelope Canyon und Horseshoe Bend

Unser letzter Ausflug in Vegas. Diesmal mit einem Tourenbus. Schöner wäre es wohl mit einem eigenen Auto gewesen - schon allein weil der Tourguide mit starkem chinesischem Akzent sehr undeutlich ins Mikro gesprochen hat und man so eigentlich nichts verstanden hat - , aber immerhin musste ich nicht fahren. Antelope Canyon wurde erst in den 70ern entdeckt, aber jeder sollte ihn mal gesehen haben. Ich kann mich wirklich nicht entscheiden, ob ich Antelope oder Grand Canyon beeindruckender fand. Hier gab es zwar keine weite Aussicht, aber dafür diese irren Formen und Farben und die schmalen Sandwege zwischen den Steinwänden. Horseshoe Bend ist eine Stelle, wo der Colorado River um einen Felsen eine hufeisenförmige Kurve macht, die man toll von den Klippen darüber sehen kann.

Palm Springs

Gestern bin ich nach Palm Springs geflogen. Man muss gleich sagen: Ohne Auto geht hier leider fast nichts. Meine Airbnb Wohnug ist etwas nördlich in Yucca Valley und der Bus, der mich dort laut Google hätte hinfahren müssen, ist leider nicht gekommen, Es gibt natürlich Uber, aber für so eine Strecke war das ziemlich teuer. Hier ist es sehr warm, zwischen 14 und 26 Grad, das genieße ich noch einmal vor Deutschland. Heute bin ich im Black Rock Canyon im Joshua Tree Nationalpark wandern gegangen. Die Joshua Trees wachsen (fast) nur hier und sind mal eine andere Art von Palme. Ansonsten ist es hier wirklich ein Wüstenort.

Nur noch zwei Wochen bis ich wieder in Deutschland bin. Ich genieße die letzte Zeit hier so gut es geht, aber trotz Kälte freue ich mich schon auf daheim.

Bis nächste Woche,

Anika

Anika Schorlemmer zuletzt bearbeitet am 08.01.2018