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Aloha to Waikiki!

Aloha ihr Lieben,

Aloha!

am 22.08.2016 gegen 22 Uhr bin ich nun endlich nach einer 23-stündigen Reise von Frankfurt über Seattle am Honolulu International Airport gelandet. Besonders gefreut habe ich mich über einen kostenlosen Welcome-MaiTai im Flieger. Für die ersten 5 Tage hatte ich mir im Voraus ein 4-Bett-Zimmer im Beach Waikiki Boutique Hostel gebucht, wo ich auch gegen 23 Uhr endlich angekommen bin. Die Nacht war wesentlich besser als gedacht und außer ein paar mal wach werden wegen der 12-stündigen Zeitverschiebung, konnte ich bis ca. 8:30 Uhr ausschlafen. Am nächsten Morgen wurde ich von meinen lieben Zimmergenossinen herzlich in Empfang genommen. Bei einem gemeinsamen Frühstück haben wir auch direkt die nächsten netten Menschen aus dem Hostel kennengelernt. Im Nachhinein ein bisschen schade, dass dies alles Reisende und keine Studenten waren.

Die erste Tat war natürlich der Gang zum Waikiki Beach, der nur 5 Gehminuten entfernt war. Ich wure nicht enttäuscht: Es war der reine Wahnsinn. Hier ist es tatsächlich wie im Paradies. Mit ca. 30 Grad Außen- und 27 Grad Wassertemperatur, lässt es sich schon aushalten. Und da es Ende August ist und die Hauptsaison langsam zu Ende geht, ist es nicht so überfüllt, wie es mir vorgestellt habe.

Waikiki Beach

Während den ersten Gesprächen mit den Hostel-Leuten habe ich in Gabriel aus LA auch einen super netten Zeitgenossen gefunden, der mich mit seinem Mietwagen die nächsten zwei Tage zum Northshore (bekannt für die Riesenwellen im Winter und wunderschöne weiße Sandstrände) mitgenommen hat. Hier haben wir glücklicherweise wegen einer Straßensperre einen kleinen Strand, an dem Schildkröten öfters schwimmen und rasten, gefunden. Eine Schildi (größer als ein Kanaldeckel) hat sogar am Strand geschlafen, was normalerweise eher selten vorkommt. Am zweiten Tag sind wir zum wunderschönen Weimea Bay am Northshore, der für sein paradiesisches Aussehen berühmt ist, gefahren. Schon allein die ersten Tage waren der reine Wahnsinn und alles lief so easy. Ich bin aus dem Staunen überhaupt nicht mehr rausgekommen. Wie sollen dann nur die nächsten Monate werden?

Weimea Bay

Nach einigen spannenden und ereignisreichen Tagen, in denen ich mit meinen lieben Hostel-Bekanntschaften Waikiki etwas besser kennengelernt habe, bin ich am 26.08. in unsere kleine Schnuckelbude, eine Straße vom Waikiki Beach entfernt, eingezogen. Unsere unglaublich nette Vermieterin hat mich in Empfang genommen und mich auch netterweise direkt mit zu der ersten International-Student-Welcome-Day Veranstaltung von der Hawaii Pacific University (HPU) zum Aloha Tower Marketplace mitgenommen. Hier habe ich einige nette Internationals kennengelernt und das Beste: Es gab kostenlos Essen und Trinken!

Gegen 23:30 Uhr ist dann auch endlich Jessy nach einer genauso langen Reise von Frankfurt über Portland in unserer Wohnung angekommen. Dies war erst unsere zweite Begegnung, auf die ich mich bereits sehr gefreut habe. Wir haben uns, da wir zufälligerweise beide aus Mainz kommen, vorher schon einmal zum Kennenlernen in Mainz getroffen. Das weitere Kennenlernen haben wir dann auf den nächsten Tag verschoben, da Jessy aufgrund der langen Reise und der Zeitverschiebung sehr müde war. Da ich mich nun mittlerweile etwas auskannte, habe ich Jessy die nächsten Tage etwas in Waikiki rumgeführt. Auch sie kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Es ist einfach unglaublich, dass wir in diesem Paradies auf Erden ein ganzes Semester verbringen dürfen.

Nun ging es an die organisatorischen Dinge: die nötigsten Sachen einkaufen. Dies hat uns zum "günstigsten" Geschäft in Honolulu, zum Walmart geführt. Nach einigen Minuten mussten wir ernüchternd feststellen, dass alles trotzdem unglaublich teuer ist und haben uns auf die nötigsten Sachen beschränkt. Ein kleiner Auszug von der Einkaufsliste: ein Liter Milch kostet ca. 3 Dollar, einen Ananas ca. 4 Dollar, 6 der den deutschen am ähnlichsten Brötchen 4,50 Dollar und eine Zucchini 2 Dollar. Glücklicherweise haben Jessy und ich einen ähnlichen Geschmack, sodass wir uns die meisten Lebensmittel teilen können.

Am Montag Morgen mussten wir nun noch die letzten universitären Angelegenheiten erledigt werden: Homeland Security Check, Student-ID beantragen und für unsere Kurse registrieren. All dies ging alles relativ problemlos und schnell.

Die erste Vorlesungswoche war schnell vorbei. Hierbei mussten wir leider feststellen, dass es pro Kurs erforderlich ist, 1 bis 4 Bücher zu kaufen. Komischerweise ist ein Gebraucht-Bücher-Markt an der HPU nicht üblich. Diese werden benötigt, um die wöchentlichen Hausaufgaben zu erledigen. Wir kamen uns nach den ersten Vorlesungen wieder wie in der Schule vor. Es gibt Anwesenheitspflicht, die 10-25% der Endnote ausmacht, wöchentliche Hausaufgaben und Abgaben und PowerPoint Präsentationen. Eine ziemliche Umstellung für Jessy und mich, da wir beide Ende unseres Master-Studiums sind. Was jedoch sehr cool ist, ist dass es in den meisten Kursen sehr viel interaktiver als bei uns zuhause ist.

 

Jessica Dietrich & Leah Althaus zuletzt bearbeitet am 05.09.2016