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Christmas Break

Hi Mates, 

frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr zuallererst einmal! :-) Drei Wochen sind seit meinem letzten Blogbeitrag vergangen und ich möchte euch heute berichten was ich in der Zwischenzeit erlebt habe und wie ich meine Weihnachtsferien verbracht habe.

Da ich den Januar komplett reise, wollte ich mein Zimmer kündigen, damit ich nicht unnötig dafür zahle. Dies gestaltete sich leider schwieriger als gedacht, da ich einen Zeitmietvertrag unterschrieben habe, der bis Februar läuft. Obwohl die Vermieterin uns damals zusicherte, dass es kein Problem sei früher auszuziehen, stellte sie sich nun quer. Das heißt ich musste noch schnell einen Nachmieter organisieren. Ich rate jedem kein „Fixed Term Rental Agreement“ zu unterschreiben, wenn man flexibel sein will.

Nun zu den schönen Dingen: An Heiligabend sind wir auf den Q1 – das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre hinaufgefahren. Ich habe mir wenige Tage zuvor den Clubpass 360 für ca. 40$ geholt, mit dem ich das ganze nächste Jahr so oft ich mag auf den Tower fahren kann. Man hat von dort einen fantastischen Blick über Gold Coast, das Meer und das angrenzende Hinterland.

Am 25. Dezember habe ich dann mit meinen Eltern einen zweiwöchigen Roadtrip an der Ostküste Australiens gestartet.

Byron Bay

Cheer Up – Slow Down – Chill Out! In Byron Bay hat es mir letztes Mal so gut gefallen, dass ich unbedingt noch einmal herkommen wollte. Wir sind noch einmal zu dem markanten Leuchtturm gegangen, haben die Steilküste bestaunt, lagen am Strand und haben die Surfer beobachtet. 

Leider haben wir kein Hotel mehr in Byron bekommen, da wir zum einen in den australischen Ferien unterwegs waren und zum anderen immer erst spontan am gleichen Tag ein Hotel gebucht haben. Daher sind wir ein paar Kilometer weiter südlich nach Ballina gefahren.

Coffs Harbour

Auf dem Weg nach Coffs Harbour haben wir einen kurzen Stopp in Woody Head gemacht. Wer einen 4WD hat, kann hier super am Strand langdüsen. Kurz vor Coffs Harbour sind bergauf zum Forest Sky Pier gefahren und hatten einen wunderschönen Ausblick über die Stadt. In Coffs Harbour angekommen, haben wir die dort einzige Übernachtungsmöglichkeit – ein Zimmer in einem Backpacker Hotel wahrgenommen. Dort fand leider genau an diesem Abend eine Party statt: Das heißt es wurde eine laute Nacht. Glücklicherweise hatte meine Mutter Ohropax dabei. Coffs Harbour selbst wird oft als Rentnerparadies beschrieben. Das habe ich aber gar nicht so empfunden.

Port Macquarie

In Port Macquarie haben wir uns nur einen halben Tag aufgehalten. Wir sind am Meer entlanggegangen, durch die Stadt geschlendert und waren an den Watonga Rocks, welche riesige Steine direkt am Strand von Port Macquarie sind. Da wir hier leider Pech mit der Zimmersuche hatten und bereits alles ausgebucht war, sind wir einfach weitergefahren und in einem ganz süßen Ort in der Nähe von Port Stephens gelandet: Karuah. Hier haben wir in einem kleinen Häuschen auf einem Campingplatz direkt am Karuah River gewohnt.

Port Stephens

Von Karuah aus haben wir einen Ausflug nach Nelson Bay gemacht. Hier ist eine große wunderschöne Bucht, die bekannt dafür ist, dass eine Menge Delfine herumtollen. Deshalb haben wir eine 2-stündige Delfintour gebucht. Schnell haben wir die ersten Tümmler gesehen und seitlich des Boots wurde Netze ausgelassen, sodass wir bei den Delfinen schwimmen konnten. Ein tolles und unvergessliches Erlebnis! 

In der Nähe der Bucht befinden sich außerdem die Stockton Sand Dunes. Mein Vater und ich haben eine Quad Tour gebucht und sind eine Stunde durch die endlose Weite der Wüste direkt am Meer gebrettert. Obwohl wir beide noch nie auf einem Quad saßen, sind wir direkt in der Fortgeschrittenen Gruppe gelandet. Das Niveau war also recht anspruchsvoll und wir mussten einige „Stunts“ mitmachen. Das hat aber alles super geklappt und sehr viel Spaß gemacht.

Newcastle

Daraufhin sind wir weiter nach Newcastle gefahren, wo ich zuerst viel Industrie und Gewerbegebiete wahrnahm. Der erste Eindruck täuscht und Newcastle hat einiges mehr zu bieten. Der Susan Gilmore Beach ist besonders schön, da er an einer hohen Steilküste liegt. Vom Fort Scratchley hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt und das Meer. An der Queen Wharf gibt es einige gemütliche Restaurants wobei ich das Six Degrees besonders empfehlen kann. Des Weiteren ist Newcastle eine Hommage an meinen Vater Norbert. Es gibt hier Nobbys Beach, Nobbys Head, Nobbys Lighthouse, usw. Weil es uns so gut gefiel, verbrachten wir hier sogar zwei Tage.  

Sydney

Am 30. fuhren wir weiter nach Sydney. Wir verbrachten den Tag an einem wunderschönen Strand namens North Curl Curl. Hier ist neben dem Strand ein wunderbarer Naturpool in den Stein eingelassen. Es ist gar nicht voll und es hat mir total gut gefallen. Am Nachmittag haben wir unser Mietauto auf Manly abgestellt und sind mit der Fähre nach Sydney rübergefahren. Dabei hatten wir direkt einen tollen Blick auf Sydneys Skyline, die Oper und die Harbour Bridge.

Am letzten Tag im Jahr 2017 haben wir Sydney mit einer Hop On Hop Off Open Bus Tour erkundet. Gegen 5 Uhr sind wir zu unserem Veranstaltungsort gefahren, dem Dudley Page Reserve, wo wir Silvester feierten. Der Park liegt in der Nähe von Bondi, etwas außerhalb der Stadt auf einem Berg. Daher hatten wir einen Blick über die ganze Stadt und den Hafen. Da wir schon recht früh da waren, konnten wir Plätze in der ersten Reihe ergattern. Um 9 Uhr findet in Sydney bereits ein erstes kleines Kinderfeuerwerk statt. Der Abend war insgesamt recht entspannt. Wir haben gepicknickt, getanzt und das Feuerwerk genossen. Der Vorteil war, dass das Reserve absolut nicht überfüllt war und man ganz entspannt aber besonders in das neue Jahr gefeiert ist. Generell muss ich sagen, dass Sydney sehr organisiert ist. Es fuhren Busse die ganze Nacht und obwohl die Stadt so voll war, lief alles sehr geordnet vonstatten.

Während meine Eltern ein Museum besuchten, habe ich das neue Jahr am Bondi Beach verbracht und bin den Coastal Walk Richtung Bronte gegangen. Am Abend sind wir gemeinsam auf die andere Seite der Harbour Bridge gefahren und haben dort zu Abend gegessen. Der Blick auf die Skyline bei Nacht ist einfach unglaublich schön. Zu Fuß sind wir bei schönstem Ausblick über die Harbour Bridge zurückgegangen und durch das historische Viertel „The Rocks“ geschlendert.

Am nächsten Morgen hieß es bereits Abschied nehmen von der tollen Stadt.

Blue Mountains

Natürlich sind wir bei der Gelegenheit auch in die nah gelegenen, berühmten Blue Mountains gefahren. Wir haben direkt in Katoomba in einem ganz süßen Lodge gewohnt, nur 1 km von den Three Sisters entfernt. Zwei Tage lang haben wir den Nationalpark beim Wandern erkundet und sind tausende Stufen hinab ins Tal und dann wieder hinauf gestiegen – sind am Fuße der Three Sisters entlang, die Golden Stairs hinauf und um die Wentworth Falls herum gewandert. Die Blue Mountains sind so beeindruckend und die Unendlichkeit lässt sich kaum in Worte fassen. Ich wäre gern noch länger geblieben.

Figure 8 Pools

Die letzten Tage haben wir südlich von Sydney in Miranda verbracht. Von dort haben wir einen Tagesausflug zu den Figure 8 Pools im Royal National Park gemacht. Der Ausflug bedarf etwas Planung, da man früh genug da sein sollte, ausreichend zu trinken dabeihaben sollte und vorher checken muss wann Ebbe ist. Bei high tide kann man die Pools nämlich gar nicht sehen. Auch der Weg dorthin hat es in sich, denn vom nächstgelegenen Parkplatz sind es 3 km zu den Pools. Das letzte Stück muss man über große Felsen klettern.

Dort angekommen ist es jedoch einfach spektakulär und ein echtes Naturphänomen. Neben einer perfekt geformten Acht gibt es weitere kleine und große Naturpools, die teilweise so tief sind, dass man nicht darin stehen kann.  

Gestern habe ich mich also vorerst wieder von meinen Eltern verabschieden müssen und morgen kommt bereits mein Freund. In drei Wochen werde ich dann von unserer Reise nach Cairns berichten. Wer zwischendurch schon etwas mitverfolgen mag, darf mir gerne auf Instagram folgen: Ich heiße dort caro.top

Bis dahin liebe Grüße.

Stay tuned, 

Caroline

 

Caroline Topmöller zuletzt bearbeitet am 07.01.2018