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Klausurphase

Hallo liebe Leser,

zuerst einmal möchte ich mich dafür entschuldigen, dass es die letzten Wochen etwas still geworden ist. Das liegt daran, dass ich mich in meinem Zimmer verschanzt habe, um drei Essays und eine Hausarbeit zu schreiben und nebenbei noch für diverse Klausuren lernen musste. Oh, und da wäre noch die Präsentation, die ich heute gehalten habe.

Die Amerikaner rasten völlig aus, was die Klausurphase angeht. Das ist mit Deutschland, wo ich einmal am Ende des Semesters eine Klausur schreibe und eventuell noch eine Hausarbeit hinterher, nicht zu vergleichen. Man hat hier immer gut zu tun. Das klingt jetzt zwar alles furchtbar stressig, aber es macht irgendwie sogar ein bisschen Spaß. Ich erkläre euch sofort, warum.

Ich habe ja in einem der ersten Blogeinträge schon erklärt, dass man aus einer Vielzahl an Kursen wählen kann. Da ist so ziemlich für jeden etwas dabei. Daher habe ich natürlich Kurse gewählt, die mich auch echt interessieren. Ich bin z.B. ein großer Fantasy-Fan und da bot sich der Kurs „Childhood’s Literature“ sehr gut an, da hier Bücher wie „Der Hobbit“, „Harry Potter“ oder „Die Tribute von Panem“ diskutiert wurden. So habe ich dann auch meine Präsentation heute zum Thema „Der Hobbit“ halten können, was schon bei der Vorbereitung sehr interessant war. Diesen Kurs würde ich eher als locker beschreiben. Da ist so ein Kurs, wo man gerne hingeht und auch zuhört, weil man wissen möchte, wie die 60 anderen Leute im Kurs über bestimmte Bücher denken.

Es gibt natürlich auch Kurse, wo man eher denken muss und es passiert nicht selten, dass da auch mal Funken fliegen. Generell wird hier mehr diskutiert, als in Deutschland. Ich belege z.B. einen Kurs aus dem LGBT-Department und da gibt es viele Diskussionspunkte, wie z.B. gleichgeschlechtliche Ehen etc. Da dieser Kurs nur einmal die Woche stattfindet, dauert er dann auch 2 Stunden und 40 Minuten (mit 10 Minuten Pause). Da gibt es dann auch viele Möglichkeiten, seine eigene Meinung einzubringen.

Alles in Allem würde ich sagen, dass sich der Aufwand hier auf jeden Fall lohnt. Man hat zwar sehr viel auf einmal zu tun und man weiß oft selbst nicht so recht, wo einem der Kopf steht, aber der Fakt, dass es November ist und ich diesen Blogeintrag gerade bei 34°C unter Palmen schreibe, gleicht so einiges wieder aus. Ich würde es auf jeden Fall jedem empfehlen. Das ist ja auch ein guter Weg, mal zu sehen, wie man in Amerika studiert. Das ist mit Deutschland nämlich überhaupt nicht zu vergleichen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr eine Bewertung für meinen Blog abgeben würdet. 

Das war’s erstmal!

Lieben Gruß,

Sebastian

Klausurphase

Sebastian Mack zuletzt bearbeitet am 07.11.2014