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Michaels Orientation Week

Hey zusammen,

die Zeit hier vergeht extrem schnell und ich habe in den 3 Wochen in denen ich hier bin, mehr erlebt als in einem halben Jahr in Deutschland (ok, vielleicht etwas übertrieben :D)

Die Orientation Week liegt bereits eine Woche zurück und die ersten Vorlesungen laufen ebenfalls seit Mitte letzter Woche. Diese Woche beginnen außerdem die ersten Tutorien. Zunächst möchte ich ein paar Worte über die Orientierungstage verlieren, damit ihr euch vorstellen könnt was auf euch zukommt ;)  

Am ersten Tag, dem Reporting Day, mussten hauptsächlich Formulare für den Student Pass ausgefüllt werden. Diese Prozedur zog sich über mehrere Stunden und war nicht sonderlich spannend. Anschließend wurden unsere Fingerabdrücke aufgenommen und im System registriert. An der Universität muss man sich mit seinem Fingerabdruck ein- und ausstempeln, da man als internationaler Student 90% der Zeit anwesend sein muss. Konkret bedeutet das, dass man jeden Tag (Montag bis Freitag) mindestens 3 Stunden am Campus verbringen muss, auch wenn man keine Vorlesungen an diesem Tag hat. Die Regierung möchte so sicherstellen, dass die internationalen Studierenden ihre Zeit wirklich mit lernen verbringen anstatt zu arbeiten. Diese Art der Überwachung ist aus europäischer Sicht ziemlich ungewohnt…

Am Orientation Day, dem zweiten offiziellen Termin,  haben sich die verschieden Professoren und Institutionen der JCU vorgestellt und wir haben einige Einweisungen in die strengen Gesetzte Singapurs erhalten. Das Beste an diesem Tag war definitiv das gemeinsame Mittagessen mit den anderen Internationals :D Spaß beiseite... Die Gesetzte hier in Singapur sind wirklich streng und es ist gut, dass wir an der Uni darüber aufgeklärt werden (für alle, die sich nicht schon vor Anreise informiert haben ;)). Speziell Drogenkonsum wird in Singapur hart bestraft. Ab einer gewissen Menge steht darauf die Todesstrafe. Außerdem lohnt es sich an der ein- oder anderen Stelle genauer hinzuhören, da wichtige Informationen mittgeteilt werden. Beispielsweise kostenfreie Unterstützung in Englisch, Informatik oder Statistik.

Der dritte Tag war mit Abstand der aufregendste. Wir mussten uns in Gruppen aufteilen und durften dann in unterschiedlichen Spielen gegen die verschiedenen Teams antreten. Eine gute Möglichkeit, um andere Internationals kennenzulernen. Die meisten Challenges waren wirklich witzig. So durften wir in einem Spiel die Teilnehmer mit Wasserbomben bewerfen, was dann eher an eine riesige Wasserschlacht erinnerte… .D

In der letzten Woche haben auch die ersten Vorlesungen begonnen. Bisher kann ich sagen, dass die Fächer die ich belegt habe wirklich intersant sind. Die Dozenten geben sich große Mühe die Inhalte unterhaltsam und verständlich zu vermitteln. Das heißt, es gibt viele Gruppendiskussionen und Teamarbeit. Das einzige was mir ein bisschen Sorgen bereitet sind die vielen Assignments. Die ersten Hausarbeiten muss ich bereits Ende November abgeben. Wie ihr seht geht es direkt los und ich habe nicht wirklich Zeit mich groß vorzubereiten. Aber ich bin zuversichtlich ;)

Was mich bisher wirklich überrascht, ist die Internationalität und Aufgeschlossenheit der Studenten hier. In den meisten Kursen sitzen Studierende aus 10-15 unterschiedlichen Nationen. Beispielsweise aus Indien, Myanmar, Korea, Vietnam Frankreich, Deutschland, Dänemark, Indonesien, China, Malysien, Philipinen, Thailand, Kasachstan, etc. Ich finde es wahnsinnig spannend sich auszutauschen und mehr über andere Lebensweisen und Kulturen zu erfahren;) Man lernt hier auch innerhalb kürzester Zeit extrem viele neue Menschen kennen und es gibt viele Möglichkeiten sich zu integrieren. Letzten Donnerstag waren wir zum Beispiel gemeinsam an der Marina Bay und im Colonial District auf einem Cultural City Trail. Die Mates haben sich richtig viel Mühe gegeben und für mich war es einer der bisher spaßigsten und unterhaltsamsten Tage hier.

Heute ist übrigens Deepavali in Singapur, das indische Fest des Lichts. Wir werden uns daher am Nachmittag die Feierlichkeiten in Little India ansehen und vielleicht auch ein wenig mitfeiern. Ich freue mich schon riesig und bin gespannt wie es sein wird!

So erstmal genug für heute. Ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten ;)

 

Bis bald,

Michael

James Cook University

Michael Huber zuletzt bearbeitet am 10.11.2015