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#naturelovers

Als Naturliebhaber hat man oft nicht viel zu lachen inmitten einer Großstadt. Als Städterin fahre ich gerne für einen Tages- oder Wochenendausflug raus aufs Land um mir eine Auszeit von Lärm und schlechter Luft zu gönnen. Aber was tun wenn die Großstadt ein Stadtstaat ist?

Keine Sorge! Singapur hat im Verhältnis zu seiner Größe einen hohen Anteil an Grünflächen und Erholungsgebieten. Hier zwei Tipps die nicht unbedingt in jedem "top things to do in Singapore" aufgeführt sind:

1. McRitchie Reservoir

Das Naturreservoir McRitchie lässt Wandererherzen höher schlagen. Verschiedene Trails unterscheiden sich in Länge und Steigung. Der Einsteiger-Wanderweg führt um das künstlich angelegte Wasserreservoir herum, hier ist es auch möglich Kanus zu leihen und den tropischen Wald vom Wasser aus zu erkunden.

Erst einmal angekommen werdet ihr euch schnell wie im Urwald fühlen. Tropische Wälder haben dank Lianen, Palmen und wilder Affen ihren ganz eigenen Scharm. Versucht einen halbwegs kühlen und bewölkten Tag zu erwischen, in der prallen Sonne bei über 30 Grad möchten wahrscheinlich die wenigsten wandern gehen.

 


2. Pulau Ubin

Eine kleine Insel, die zu Singapur gehört und einen guten Kontrast zum Trubel auf der Hauptinsel bietet. Allein schon die Anreise ist abenteuerlich. Am Changi Ferry Point angekommen wählt ihr die Fähre nach Pulau Ubin. Abfahrtzeiten gibt es nicht, es wird gewartet bis die 12 Plätze der kleinen Fähre belegt sind - dann geht es los.

Die Überfahrt dauert nur wenige Minuten und gleich nach der Ankunft werdet ihr von einem "Welcome" Schild in Empfang genommen. Der wahrscheinlich beste Weg die Insel zu erkunden ist sich ein Fahrrad bei einem der vielen Stände auszuleihen (ca. 15$ für ein Tandemrad). Auf Pulau Ubin leben neben den generell weit verbreiteten Affen auch Lungenfische, Leguane und wilde Schweine, die auch der Grund dafür sind warum ihr besser keine Nahrungsmittel im Fahrradkorb zurücklassen solltet.


Meine Highlights waren die Magrovenwälder direkt am Meer, wo es nur so von Lungenfischen wimmelte, und der Aussichtsturm - über den Dächern eines tropischen Waldes stehen und sehen wie sich die Äffchen von Baum zu Baum schwingen.

Nach eurer Erkundungstour könnt ihr den Tag bei frischen Kokosnüssen, Eis und sonstigen Köstlichkeiten in einem der kleinen Restaurants ausklingen lassen.

Achtung: es gibt keine Badestrände, da seit ihr auf Sentosa besser aufgehoben.

Alischa Junk zuletzt bearbeitet am 27.08.2017