< zurück zum Blog von Tim Linnenweber
< zurück zum Universitätsprofil: University of California, San Diego

Transatlantic flight - Stop Over - Domestic Flight

Hallo Leute,

seit Donnerstag bin ich jetzt also endlich in San Diego. Meinen Flug habe ich - wie man das heute so macht - im Internet gebucht, etwa zwei bis drei Monate vorher. Leider musste ich dann jedoch feststellen, dass es weder Direktflüge von Deutschland, noch, was eigentlich noch schlimmer war, irgendeinen Flug unter 500€ (one way) gab. Vielleicht hätte man noch früher dran sein müssen!

Anyway, mein erster Flug ging von Frankfurt nach Seattle (Condor), wo ich einen ca. zweistündigen Aufenthalt hatte. Dieser war aber eigentlich ganz angenehm, da man nicht unbedingt von A nach B hetzen muss an einem fremden Flughafen. Von dort aus ging es dann endlich weiter nach SD (Alaska Airlines). Natürlich gibt's auch andere "Umsteigemöglichkeiten" entweder schon in Europa (meistens London) oder dann in den Staaten (NYC, Atlanta). Eine zweite Alternative, worüber ich leider erst zu spät nachgedacht habe, ist ein Flug nach LA und von dort aus mit dem Auto runter nach SD (etwa 250km); eventuell nach einer Übernachtung, da so ein Flug doch schon ein wenig kräftezehrend sein kann.

Am Flughafen in Frankfurt war allerdings erstmal Frust angesagt, da ich meinen 28kg und damit 5kg zu schweren Koffer nicht einchecken konnte, nicht einmal wenn man die überschüssigen Kilos bezahlt. Also hatte ich dann die Wahl zwischen entweder 5kg zu Hause zu lassen oder ein zweites Gepäckstück einzuchecken. Das war in meinem Fall ein normaler Rucksack, den ich noch in meinem Gepäck hatte. Kostenpunkt: 75€!! Wenn ihr also nicht sicher seid, ob ihr mit den erlaubten 23kg auskommt, bucht lieber online gleich einen zweiten Koffer dazu, aber packt auch den nicht zu nahe an die 23 ran, da man sich ja wahrscheinlich doch das ein oder andere T-Shirt hier gönnt! ;)

Die ersten paar Minuten/ erste gute Stunde des Frust aufgrund des dazu noch nicht sonderlich freundlichen & schnellen Airlinepersonals waren dann allerdings wieder schnell vergessen, als ich erfahren habe, dass ich von Economy auf Premium Economy upgegraded wurde. Das hat neben mehr Beinfreiheit auch ein Drei-Gang-Menü und Free Drinks mit sich gebracht, um den Flug etwas besser überstehen zu können. Der Anschlussflug (zweieinhalb Stunden) war dann weniger angenehm, sodass ich die Zeit besser für den ein oder anderen "Nap" genutzt habe, nachdem ich schon 14 Reise-Stunden hinter mir hatte. Insgesamt ist der Plan, möglichst wenig zu schlafen, ziemlich gut aufgegangen, um ein Jetlag zu vermeiden. So bin ich also müde in mein Hotelbett gefallen und relativ fit wieder aufgestanden. Eigentlich wie nach einer anständigen "night out", bei der man über 24 Stunden wach ist, mit dem einzigen Unterschied, dass es nach dem Aufstehen Frühstücks- und nicht Abendessenzeit ist!

Bis dahin,

Tim.

Take off!

Tim Linnenweber zuletzt bearbeitet am 02.10.2014