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O-WEEK

 OOOOOOOO-Week

Die Orientation-Week, Orientierungswoche oder auch O-Week. Wähle dir aus, was dir am besten gefällt. Dennoch ist ein und das selbe damit gemeint.

„Die wahrscheinlich tollste Zeit während des Semesters“ , sagte eine nette Dame am Flughafen, als ich ankam.

In dieser Zeit gibt es nämlich sau viele Gelegenheiten neues zu entdecken. Wer möchte schon nicht gerne ein Entdecker sein? Den Kompass könnt ihr aber zuhause lassen, denn der Kalender ist von unten bis oben durchgeplant. Ihr müsst quasi nur noch auswählen was euch am besten schmeckt und los gehts! Bei mir war es so, dass ich im Voraus über das Internet entscheiden durfte woran ich teilnehmen möchte. Man hätte den Kalender voll packen können. Das hatte ich vor Abreise auch getan. Letztendlich bin ich nicht überall hin gegangen, weil man ständig neue Leute kennen lernt und dann doch mal lieber auf ein Kaffee geht oder es ruhiger angehen lässt.

Ihr solltet definitiv an der O-Week teilnehmen um neue Leute kennen zu lernen. Ich würde sogar sagen es ist mit die wichtigste Woche für euch um interessante Kontakte zu knüpfen. Der Grund ist simpel: Ihr seid in einem fremden Land, kennt anfangs wahrscheinlich niemanden und wollt unter Gleichgesinnten sein. No worries! Das ist halb so schlimm, denn ihr seid nicht alleine mit dieser Eigenschaft. Hier an der UTS sind weit über 500 ausländische Studierende die Ausschau nach neuen Gesichtern halten ;-) Aus diesem Grund solltet ihr offen gegenüber neuen Menschen sein und einfach drauf los gehen und euch vorstellen! Es macht total viel Spaß neue Leute kennen zu lernen. Ich habe es nämlich total genossen auf fremde Menschen zuzugehen und ein Gespräch anzufangen. Manchen Freunden fiel es nicht so leicht wie mir - kein Thema! Stressen braucht ihr euch auch nicht. Wenn es nicht eurem naturell entspricht, dann gibt es noch eine Menge von diversen Veranstaltungen die vom Wohnheim geplant werden und täglich stattfinden. 

Nach dem Ende der O-Week beginnt die Gruppenphase und alle sind nicht mehr so kontaktfreudig wie anfangs. Macht aber auch nichts, denn die Austauschstudenten sind alle total connected.

Was ich euch mitgeben möchte: Seid offen & freut euch die Möglichkeit zu haben in solch einer kurzen Zeit so viele neue und unterschiedliche Menschen kennenzulernen. Lernt von ihnen und lasst euch von der ganzen Vielfalt inspirieren. Solch ein Erlebnis hat man nicht alle Tage. Es macht wirklich Spaß!

Ich bin froh darüber, dass ich mit drei Indern, einem Berliner, einem Schweden und einer Chinesin zusammenwohnen darf. In dieser Zeit versuche ich natürlich möglichst viel von Ihnen zu lernen. Sei es über das Leben in deren Land oder auch einfach die Kochkultur ;-) Apropos Kochen… Heute habe mein erstes indisches Gericht zubereitet!!

Bis bald…

Ünalp Tekinalp zuletzt bearbeitet am 19.09.2014