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Welcome to Asia – now go and study!

Ok,  ganz so schlimm ist es vielleicht nicht ;D Trotzdem bereitet einem das Studium hier um einiges mehr Stress als in Deutschland, was ich in den letzten zwei Wochen in Form der Mid-term-Exams/-assignments auch deutlich zu spüren bekommen habe. Deshalb schon mal Sorry im Voraus, dass ich mich so lang nicht gemeldet habe.

Während an deutschen Unis der Stress ja meist erst am Ende des Semesters so richtig anfängt, ist man in Singapur das gesamte Semester über voll gefordert. Neben den schon genannten Mid-term-Exams- bzw. -assignments, sind auch sonst fast jede Woche irgendwelche Hausaufgaben zu erledigen, so dass eigentlich immer irgendetwas für die Uni zu tun ist. Hier verdient man sich das Wochenende wirklich ;D

Die Anforderungen sind also um einiges höher, dafür sind die Dozenten aber sehr freundlich und hilfsbereit und stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung. Da, anders als in Deutschland die Vorlesungen hier in Klassen von 15-20 Leuten stattfinden, besteht eine viel persönlichere Verbindung zwischen Dozenten und Studenten (die meisten Dozenten sprechen wir mit Vornamen an) und es wird sich deutlich mehr Zeit für jeden Einzelnen genommen.

Mit anderen Mitstudenten in Kontakt zu kommen ist dafür gar nicht so einfach. Die meisten sind eher weniger aufgeschlossen und bleiben lieber für sich, was sicherlich auch daran liegt, dass sie sich aufgrund der hohen Leistungsanforderungen voll aufs Studium konzentrieren wollen. Anfangs war das alles schon sehr gewöhnungsbedürftig, durch diverse Gruppenarbeiten habe ich aber mittlerweile trotzdem schon einige nette Leute kennengelernt.

Noch ein Assignment für diesen Monat, dann habe ich hoffentlich wieder etwas mehr Zeit, um einige der vielen Orte in Singapur zu erkunden, zu denen ich es bisher noch nicht geschafft habe.

Bis bald,

Lydia

 

study

 

Lydia Schmidt zuletzt bearbeitet am 17.12.2016