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Orientation Days in Christchurch

Kia ora (Maori für Hallo)

Eine Woche ist nun schon wie im Flug in meiner neuen Heimat vergangen. Seit meiner Ankunft letzten Sonntag ist schon recht viel passiert. Die Ankunft in Christchurch ist sehr entspannt verlaufen. In Neuseeland muss jeder Ankömmling am Flughafen ein Arrival-Prozedere durchlaufen. Dafür bekommt man im Flugzeug schon eine Arrival-Card zum Ausfüllen. Es wird zum Beispiel gefragt, welches Visum man hat, wo man wohnt, was man macht und welche Produkte man dabei hat. Campingausrüstung, tierische oder pflanzliche Produkte müssen alle angegeben werden, sonst kann es recht teuer werden, was man so gehört hat. Zunächst wird am Flughafen die Arrivalcard und das Visum geprüft. Nach der Gepäckabholung wurden meine Wanderschuhe auf Erde und Sporen überprüft. Die Ankunft ist sehr entspannt, weil alle sehr hilfsbereit sind und kein Stress aufkommt. Ich wurde auch schon dem Taxi erwartet, das von dem Wohnheim organisiert wurde. Noch eine andere Studentin aus Dänemark saß in dem gleichen Flieger von Bangkok. Zufällig studieren wir beide Geographie und besuchen fast alle gleichen Kurse. Viel Zeit zum ratschen blieb uns aber nicht, weil wir mein Wohnheim recht schnell erreicht haben. Die Vergabe des Zimmers verlief recht unkompliziert und schnell. Leider war noch kein Mitbewohner da.

Die ersten Tage in Christchurch habe ich damit verbracht erstmal alles Wichtige einzukaufen und Christchurch zu erkunden. Da alle Neuseeländer sehr entspannt und freundlich sind, fällt einem das Eingewöhnen recht leicht. In dieser Woche hatten wir auch noch den International Welcome. Wir bekamen ganz viel Info über das Land, die Kultur, Sicherheit und Studium allgemein. Organisiert wurde dies von der UCSA (University of Canterbury Students' Association. Auch das Enrolment fand dort statt. Dabei bekam man auch die Studentsafe Insurance und die Studentenkarte. Vor allem bei dem Social Event und beim Mittagessen lernte man viele Leute kennen. So haben wir auch gleich in einer kleinen Gruppe einen kleinen Ausflug in die Port Hills unternommen. Wir sind mit dem Bus Richtung Sumner gefahren und sind dort den Trail Taylors Mistake gegangen.

Taylors Mistake

Dass das Tramping -wie das Wandern in Neuseeland genannt wird- wunderschön ist, konnten wir auch bei einem Ausflug nach Akaora. Wir haben den Stony Bay Peak bestiegen. Von dort aus hatte man einen wunderschönen Blick auf die Buchten Banks Peninsula.

Ausblick über Banks Peninsula

Stony Bay Peak

So hatte ich in der ersten Woche schon die Gelegenheit, viel von Christchurch und der Umgebung zu sehen. Morgen beginnt die Uni, aber durch die vielen Infos und den Welcome fühlt man sich gut aufgehoben. Und wenn was nicht klappt, einfach den Präsidenten der Universität anrufen und bei einem Kaffee die Probleme mit ihm klären- wie er bei der Eröffnungsrede angeboten hat.

Kia ora (Maori für Aufwiedersehen)

Janina Hofmann zuletzt bearbeitet am 10.07.2016