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Toronto - Pt.1

Hallihallo!

Toronto ist eine irre große Stadt ist mir heute aufgefallen :D Ich habe mir ja ein Auto gemietet für die Zeit hier, weil 

  1. Ich könnte mir kein Hotel in downtown leisten, daraus schließt sich
  2. Ohne Auto ist man aufgeschmissen, da die Distanzen einfach so groß sind.

Sollte ich ja eigentlich wissen, aber ist schon immer wieder erstaunlich. Nun ja, was macht man in drei Tagen in so einer gigantisch großen Stadt? Heute habe ich mich für den Kensington Market entschieden, nachdem ich ein bisschen wahllos durch die Innenstadt geschlendert bin. Zusammengefasst kann man Toronto so beschreiben: ca. 90% bestehen aus breiten Straßen, Hochhäusern und Baustellen. Eine Altstadt wie wir sie kennen, darf man hier also nicht erwarten. Damit können meiner Meinung nach eh sehr wenig Städte in Kanada, aber auch Amerika dienen. Victoria fand ich beispielsweise architektonisch schön.

Ok zurück zum eigentlichen Thema. Ich habe also geschaut was man hier so anstellen könnte und bin auf den Kensington Market gestoßen. Also Auto - in einem viel zu teuren Parkplatz - geparkt und los zu Fuß. Man sollte wirklich gut zu Fuß sein :D Die Distanzen… 40min bin ich ca. marschiert bis ich ankam. Man erkennt schnell wenn man am Ziel ist. Alternativ und multikulturell geht es hier zu. Der Kensington Market ist ein Viertel von mehreren Seitenstraßen in denen sich so ziemlich alles befindet was man sich vorstellen kann.

Fangen wir mit dem Wichtigsten an: das Essen. Mexikanisch, japanisch, italienisch, Burger, Veganes, alles was das Herz begehrt. Desserts natürlich eingeschlossen! Auch Lebensmittelläden findet man hier: Alternative, gesunde Varianten, aber auch internationale wie türkische oder asiatische. Das Nachbarviertel des Market ist übrigens China Town. Wenn man satt ist kann man sich in Second Hand und Vintage Läden austoben. Oder man wagt noch mehr und geht in Shops, die mehr als nur Tabak anbieten.

Darauf sollte ich vielleicht hinweisen: Hier läuft wirklich alles rum und es wird auch alles angeboten! Angefangen von Kokoswasser an der Straße aus dem Auto heraus, über Räucherstäbchen bis hin eben zu … anderem Zeug. Ich sehe das definitiv als positiv an. Diese Vielfalt und diesen Charm, den dieses Viertel hat war eine angenehme Abwechslung. Es strahlt eine lockere und kunterbunte Atmosphäre aus. Die Glasbauten Außenrum imponieren mir weniger. Dieses Viertel macht Spaß. Ich war natürlich zum Essen und Shoppen da :D

Daher kann ich - selbstverständlich persönlich getestet - Big fat Burrito sehr empfehlen! Unten seht ihr meine Veggie-Variante in der Größe „Large“, sooo lecker… und definitiv ausreichend! Ich wollte mir eigentlich noch Nachos als Side bestellen, aber das hab ich glücklicherweise gelassen. Preis-Leistungsverhältnis ist ebenfalls top - 12$ für die large Version - und es ging richtig schnell.

burrito

Zu jedem Hauptgang gehört ein Dessert und da hat mich das Hibiscus angelacht. Ein alternatives kleines Restaurants mit veganen Eissorten. Ich habe mich für Spirulina-Blaubeere entschieden. Auch wenn weder die Farbe noch der Geschmack an Blaubeere erinnert, war es letztendlich die richtige Wahl! Super cremig und geschmacklich interessant, was neues und einfach lecker. Es war zwar nur eine Kugel, die war mit 5$ auch relativ teuer, aber hat auf jeden Fall mehr als gereicht und war meiner Meinung nach das Geld wert.

eis

Meine Begleitung hat nach ihrem Burrito sogar noch eine Waffel geschafft… Respekt. Und zwar haben wir die bei Waffels & More geholt. Authentic Belgian Waffeln, behaupten sie von sich selber. Es wurde die Waffel „Berry Ruby“, mit Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren inklusive rosaner belgischer Schokolade als Topping. Knappe 10$ wurden dafür hingelegt. Aber auch hier wurde nicht zu viel bezahlt meiner Meinung nach. Ich habe logischerweise gekostet und die war einfach geil :D Mehr muss man dazu nicht sagen. Hätte wohl auch als Hauptgang völlig ausgereicht.

waffel

Joa, wie gesagt, danach war ich satt und nachdem ich mehrmals durch die Straßen bin, in unzähligen coolen Läden und Lebensmittelläden war ging’s zum Window Shopping zu den Vintage Läden. Fast hätte ich was gekauft. Aber nur weil’s vielleicht Second Hand bzw. Vintage ist, heißt es noch lange nicht, dass einem die Klamotten nachgeworfen werden. Im Gegenteil würde ich eher sagen. Alles was ich angeschaut habe hatte seinen stolzen Preis! Nichts von der Stange, bzw. von der älteren Stange wenn dann und auch echt coole Teile, aber wie gesagt. Also blieb es bei einem leeren Beutel. (Noch :D) Es ist dann auch wirklich warm geworden mit der Zeit. Ich bin noch runter zum Harbour, am Toronto Tower (CN Tower) und dem Baseballstadion (Rogers Centre) vorbei. Dort gibt es einen kleinen angehäuften Strandabschnitt mit ein paar Sonnenschirmen und Liegestühlen, aber nichts außergewöhnliches. Ein paar Möwen schwirren noch herum.

Das war’s aber größtenteils. Mein kleiner leckerer Einblick in den Kensington Market. Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir für jeden, der nach einem Viertel mit Charakter sucht!

See ya!

Samantha Stadler zuletzt bearbeitet am 14.10.2019