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North West Trip 2

Den dritten Tag verbrachten wir in Monkey Mia, dem in der Shark Bay gelegenen UNESCO- Weltkulturerbe. Schon seit mehreren Jahrzehnten kommen die Delfine täglich an den Strand von Monkey Mia, um sich von den Park Rangers und Touristen füttern zu lassen. Es war möglich den Delfinen sehr nahe zu kommen und in der kristallklaren Flachwasserbucht der Shark Bay waren die Delfine wunderbar zu erkennen.

Nach der Delfinfütterung ging es auf eine dreistündige Katamaran- Fahrt auf der Suche nach Dugongs, Delphinen, Manta Rays und Green Turtles. An diesem Tag waren die großen Meeresbewohner etwas scheu und haben sich nur kurz blicken lassen. In dem Netz zwischen dem Katamaran zu liegen, über dem Ozean zu schweben und das kristallklare Wasser zu durchsuchen, war trotzdem eine großartige Erfahrung.

Als nächstes schlugen wir unsere Zelte in Coral Bay auf.  Hier gab es die Möglichkeit, verschiedene Schnorchel- Touren zu buchen. Ich entschied mich dafür, mit den Manta Rays zu schwimmen. Wir wurden um 8.00 Uhr morgens mit Schnorchel- Equipment bestückt, ins Naturschutzgebiet der Coral Bay gefahren und auf die Boote verteilt. Um nach den Manta Rays Ausschau zu halten, kreiste ein kleines Flugzeug in regelmäßigen Abständen über der Bay.

Während der Pilot mit der Suche der Meeresbewohner beschäftigt war, wurden wir für die erste Schnorchel- Tour über dem Riff ins Wasser geworfen. Ein Taucher führte uns vorbei an Schildkröten, Riffhaien, riesigen Fischschwärmen und farbenfrohen Korallen durchs Riff.

Wir hatten Glück, am Ende des Tages waren wir die einzigen, die in die Nähe der Manta Rays gekommen sind. Erst zum Ende der Tour hat der Pilot einen Manta Ray außerhalb des Riffs gesichtet. Der Kapitän machte eine Ausnahme und raste durch die Wasserstraße des Riffs Richtung offenes Meer. In derselben Zeit sollten wir unsere Anzüge, Brillen, Schnorchel und Flossen anziehen und gegebenenfalls unsere Schwimmnudeln greifen. Wir stellten uns am Ende des Schiffs bereit und hüpften auf Kommando alle so schnell es ging ins Wasser. Es war nur ein kurzer Moment, der Manta Ray glitt an uns vorbei, wir versuchten vergebens hinterher zu schwimmen, aber es hatte keinen Sinn, denn Manta Rays können bis zu 50km/h schnell schwimmen und wir wurden von den meterhohen Wellen und der Strömung nur ordentlich durchgeschüttelt.

 

Gaetano Vasta zuletzt bearbeitet am 28.01.2020