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Let´s get travel

Die Ferienzeit muss auch genutzt werden, um diesen riesenhaften Kontinent zu erobern. Wenigstens ein klein wenig. Die Tour startete wieder von Sydney aus mit einem kleinen Mietauto. Im Vorfeld wurden auch schon die Hostels online gebucht. In Sydney würde ich immer das "EvasBackpackers" empfehlen. Sauber, zentral, klein aber fein und das Internet funktioniert nun mittlerweile auch dort einwandfrei. Nach zwei Tagen Sydney ging es erst einmal die Ostküste hoch Richtung Byron Bay. Ein kleiner süßer Ort, mit herrlichem großen und weitläufigen Sandstrand. Dort nächtigsten wir allesamt im YHA Hostel. Auch sehr zu empfehlen, abgesehen von der Internetsituation. Das scheint an der Ostküste noch nicht so angekommen zu sein in einigen Hostels. Enweder kostenpflichtig oder Schneckenlangsam. Byron Bay bietet viele kleine süße Cafés, Läden zum Shoppen und natürlich Wasser, Wasser, Wasser. Von dort aus fuhren wir nach Nimbin, etwas rein ins Landesinnere. Dieser kleine Ort ist bekannt für sein Hippie-Dasein und alles, was dazu gehört. An einem Sonntag lohnt sich das kleine Städtchen schon sehr, da viele Einheimische da sind und auch ein schöner Markt zu begutachten ist mit leckerem Essen und super Live-Musik. Anschließend fuhren wir weiter nach Surfers Paradise. Der Name war leider nicht ganz Programm, da ich mir unter Surfers Paradise Palmen, Hängematten, schönen Sandstrand und Kokosnussschlürfende SurferInnen vorgestellt habe. War leider nicht ganz der Fall, da mich zum einen riesige Neubauten und zahlreiche Hotels anlächelten und zum anderen unser Hostel eher einem Partyhostel glich. Da wir dort nun auch die Weihnachtszeit verbrachten, wurden wir zu jeder Tageszeit mit WHAM Hits wie Last Christmas beschallt. Nicht meine bevorzugte Frühstücksmusik und schon gar nicht bei Lautstärke zehn. Aber: Man mag es kaum glauben, wir hatten doch eine Menge Spaß, da dieses Hostel die Kommunkation und den Kontakt unter anderen stark gefördert hat durch viele Aktivitäten. Und wir hatten einfach großes Glück mit unseren fantastischen Zimmernachbarn. Es kommt eben doch viel auf die Leute um einen herum an.Wer trotzdem Lust und Laune auf so etwas hat, der Name des Hostels lautet "Surfers Paradise Backpackers Resort". Nach drei Tagen Jingle Bells und White Christmas verließen wir dieses Paradise und machten uns auf den Weg zum Rainbow Beach. Dort nächtigten wir im "Pippies Beach House". Ein wirklich schönes Hostel, das Klientel gleich anders (etwas weniger laut und 20+ würd ich sagen) und was ebenfalls positiv anzumerken ist, dass man dort auch sein Zelt aufschlagen oder mit seinem Caravan parken kann und die Bäder sowie Küche einfach mitbenutzt. Von dort aus lohnt es sich auch eine Tour zur längsten Sandinsel der Welt zu machen, nämlich Fraser Island, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Man sollte schon eine geführte Tour buchen, auch wenn der Geldbeutel danach etwas deprimiert ist, aber es lohnt sich allemal. Es ist auch möglich, einen Jeep zu mieten, eine Erlaubnis sich einzuholen und dort zu campen. Aber da sollte man schon erfahren sein, was das Fahren auf Sand usw. betrifft. Ebenfalls sehenswert ist Noosa und sein Nationalpark (s. Foto). Für umsonst kann man wieder Natur ohne Ende erleben, vieles zu Fuß erkunden und von türkisfarbenen Meer nicht nur träumen, sondern auch gleich reinspringen. Wer dann abends noch schön was Essen gehen mag, sollte dann zur Gympie Terrace in Noosaville fahren. Dort befinden sich kleine Restaurants, Bars und Cafés mit Blick aufs Wasser und zu annehmbaren Preisen. Mittlerweile befinde ich mich in Brisbane, wo wir auch unser Mietauto abgegeben haben und um uns die langen Fahrstrecken zu ersparen, nehmen wir diesmal den Flieger von Brisbane zurück nach Newcastle.

Wie Brisbane war und was der Trip noch zu bieten hatte, folgt in den kommenden 48 h. Bis dahin wünsche euch viel Freude und falls Fragen sind, könnt ihr mich gerne unter der IEC-Ambassador Kaja Seite auf Facebook kontaktieren.

Kaja-Maria Kuntsche zuletzt bearbeitet am 29.12.2012