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North Shore - Wochenend-Trip

Aloha,

heute möchte ich Euch von meinen Wochenend-Trip an die North Shore berichten. Meine Vermieter, Raul und Daniel, sind Südamerikaner und abreiten als Tour Guides und Surflehrer. Raul hat ein Tourbus, in dem er bis zu 15 Leute mitnehmen kann. Da genug Platz war haben wir unsere anderen Freunde mit eingeladen und sind mit zehn Leuten in Richtung North Shore gefahren.

Pipeline Beach

Den ersten Stopp legten wir am Banzai Pipeline Beach ein. Durch die starke Strömung und die großen Wellen, konnten wir leider nicht ins Wasser, jedoch war es sehr interessant die Surfer zu beobachten. An diesem Strand werden ab November etliche Surfwettbewerbe stattfinden, unter anderem auch die Surfweltmeisterschaft im Dezember. Die Wellen werden im Winter bis zu neun Meter hoch.

Stand-Up-Paddling

Als nächstes hat Raul uns am Haleiwa River raus geworfen. Hier hatten wir ein traditionelles Mittagessen, das sich Kalua Pork nennt. Kalua oder auch Pulled Pork genannt gibt es hier an jeder Ecke in mehreren Varianten. Ob als Burger, Sandwich oder traditionell mit Reis, meiner Meinung nach sollte man jede Variation einmal probiert haben. Nach dem Essen haben wir direkt am Fluss Stand-Up-Paddle Boards ausgeliehen und sind den Fluss zuerst herauf und dann herunter gefahren. Stand-Up-Paddling ist gar nicht so schwer wie ich gedacht hatte und wir hatten mega Spaß daran, uns gegenseitig herunter zu werfen oder uns einfach im Fluss treiben zu lassen.

Hausparty bei Alessandro

Nach zwei Stunden Stand-Up-Paddling holte uns Raul wieder mit seinem Bus ab und fuhr uns zu seinem Kumpel Alessandro. Alessandro und seine Frau haben ein kleines Haus in Hale’iwa. Zu Beginn war es uns etwas unwohl, da wir die Hausbesitzer nicht kannten und wir uneingeladen mit 10 fremden Leuten aufgetaucht sind. Jedoch hat sich das Gefühl schnell gelegt, als wir angefangen haben Bier-Pong und Flip-Cup zu spielen und das gemütliche Zusammensitzen zu einer spontanen Hausparty wurde. Ich bin immer noch total von der Gastfreundschaft, die uns Alessandro und seine Frau entgegen gebracht haben beeindruckt. Gegen 23 Uhr hat Alessandro den Grill angeschmissen und Steaks und Würstchen gegrillt. Seine Frau hat in der Zeit Pesto, Käsereis und Salat gemacht und ein Buffet für alle aufgebaut. Wer von uns würde schon zehn fremde Leute in sein Haus lassen und diese dann auch noch bekochen? An dem Abend waren ca. 20 Leute aus acht verschiedenen Ländern der Welt beieinander.

Wild campen am Strand

Nachdem wir aufgegessen und noch ein paar gemütliche Bier getrunken haben sind wir zusammen mit Daniel zu Victor gelaufen, der ein paar Straßen weiter direkt am Stand wohnt. Vor seinem Haus haben wir ein Lagerfeuer gemacht und ein Zelt aufgestellt. Bei dem Spiel „I never ever had…“ ging das Biertrinken weiter und man erfuhr viele interessante Dinge über die anderen Mitspieler J

Irgendwann waren alle müde. Drei von uns haben im Zelt und die anderen unter freiem Himmel am Strand geschlafen.

Der Tag danach

Am nächsten Tage ist der größte Teil mit dem Bus zurück nach Waikiki gefahren und Bernadette (meine Zimmergenossin) und ich sind mit unserem Vermieter, Daniel surfen gegangen. Leider war uns nicht so gut und wir waren ziemlich übermüdet, also lagen wir nur im Schatten und haben geschlafen während Daniel surfen war. Danach waren wir noch mal kurz bei Alessandro und sind anschließend zurück in unsere Wohnung gefahren.

Alles in allem war das Wochenende ein super Erlebnis mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen, die ich in Deutschland nie erlebt hätte. Ich bereue bisher keine Sekunde meines Auslandsstudiums und hoffe es geht so wie bisher weiter. Heute habe ich meine erste Vorlesung. Bin schon total gespannt und hoffe, dass ich weiterhin coole Leute aus verschiedenen Ländern kennen lerne.

Liebe Grüße,

Larissa

North Shore

Larissa Leuthner zuletzt bearbeitet am 09.09.2015