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Alltag unter Palmen

Aloha Tower Marketplace

Aloha,

mein letzter Blogbeitrag ist schon etwas her. Grund ist mein Laptop, der mit der Hitze nicht klarzukommen scheint. Ich habe mir bereits einen Lüfter bestellt und hoffe, dass dieser mich davor bewahrt, einen neuen Laptop kaufen zu müssen. Naja was solls - take it easy!        

Seit bald zwei Wochen bin ich nun hier. Das bedeutet vor allem eins: Jetlag überwunden - endlich! Ich muss sagen, es war härter als gedacht und ich kann euch empfehlen ca. 2 Wochen vor dem Semesterstart anzureisen. Gerade als Masterstudent, denn im Graduate-Programm habt ihr meistens Abends (17:45-8:40) Unterricht. Und es wäre ja blöd, wenn ihr direkt in der ersten Stunde nur im Halbschlaf anwesend seid.

A propos Unterricht und Uni

Heute Abend steht meine erste Unterrichtsstunde an. Dazu kann ich euch dann nächste Woche mehr erzählen. Von der Uni und vom Campus kann jetzt schon berichten. Der Downtown-Campus der HPU liegt, wie der Name schon verrät in Downtown - und zwar mittendrin! Von Waikiki aus fährt man im klimatisierten Bus ca. 30 Minuten, wobei der Bus gefühlt an jeder zweiten Kreuzung hält. Der Campus selbst ist im eigentlichen Sinne gar kein Campus. Vielmehr sind es einfach Gebäude in Downtown, die eben zur Uni gehören. Plant also unter Umständen etwas Fußweg ein. Mein Highlight ist der Aloha Tower mit dem dazugehörigen Marketplace, direkt an der Waterfront. Hier kann man essen, wohnen, entspannen, einkaufen, Sport treiben und hat ggf. auch Unterricht.

Die Einführungswoche

Also dieses Konstrukt fand ich etwas merkwürdig - habe es aber vielleicht auch noch nicht ganz verstanden. Eine Woche vor dem eigentlichen Semesterstart findet die Passport-Week statt. Achtung: Vorherige Anmeldung notwendig! In dieser Woche sind mehrere Veranstaltungen, in denen neue und internationale Studenten so allerhand über die Uni und das Studieren erfahren. Soweit alles super. Der Haken an der Sache: Als Graduate-Student darf man da nicht mitmachen - egal ob man ein International ist oder nicht. Für Graduates gibt es lediglich eine Orientation-Session, in der man den Verkehrsregeln und den Staff vorgestellt bekommt und lernt, wie man eine E-Mail schreibt und wo man seine Bücher günstig bekommt. Okay, das mit den Verkehrsregeln und den Büchern war cool und nützlich, da sich hier ein riesen Haufen Geld sparen lässt. Der Rest war eher....naja sagen wir mal "Das hätte man sich auch sparen können". Nach dieser "Präsentation" ging es dann allerdings in ein Lokal, das Gordon Biersch, direkt im Marketplace. Hier wurde man von der Uni zu Getränken und Snacks eingeladen und konnte sich mit anderen Graduates und Professoren in einer sehr lockeren Atmosphäre bekannt machen. So habe ich lange mit dem Professor für Marketing an einem Tisch gesessen und ausgetauscht - das war echt cool!

Und dann war da noch die ganz wichtige Immigration-Session für Internationals - egal ob Undergraduate oder Graduate. Hier bekommt man dann wieder die Verkehsrwgeln und das Thema Bücher zu hören. Naja, doppelt gemoppelt hält besser....... Am Nachmittag fand dann noch ein Kennenlernen für alle Internationals statt. Fazit von dieser Veranstaltung: Unfassbar wieviele Deutsche hier sind! 

Wichtig: besorgt euch so früh wie möglich den Studentenausweis und den UPass (Busfahrticket), denn Busfahren kostet 2,5$ und es gibt kein Wechselgeld.

Zurück zum Leben in Waikiki

Ich bin sehr froh, dass ich in Waikiki wohne, auch wenn es etwas teurer sein mag als wo anders zu wohnen. Da ich auch noch riesiges Glück bei der Wohnungssuche hatte - eigenes Zimmer für 650$ - ist es doppelt geil. Waikiki ist natürlich sehr touristisch, aber das wollte ich ja auch ein wenig. Zudem wohnen die meisten der Internationals, die ich so kennengelernt habe, auch in Waikiki. Auch das Nachtleben spielt sich verstärkt in Waikiki ab und sind wir mal ehrlich: Ich laufe ca. 5 Minuten zum Strand - Geiler geht es doch kaum!

Dieser kurze Weg zum Strand wird natürlich oft gegangen. Es lohnt sich eben auch mal nur für eine Stunde. Zum Einkaufen kann ich in Waikiki lediglich die Food Pantry empfehlen, alles andere  ist einfach viel zu teuer. Am besten fahrt ihr aber nach Ala Moana oder nach Downtown zum Walmart. Der hat alles, ist am günstigsten und ist mit dem Bus sehr gut zu erreichen.

Diamond Head

Was wir schon alles erkundet haben

Eine der "Atraktionen", die einem als erstes in den Sinn kommen ist der Diamond Head. Ein Vulkankrater am Rande von Waikiki. Für einen Dollar darf man den Weg hoch zu einer Plattform laufen und hat einen wahnsinns Rundumblick auf den Pazifik, Waikiki und in Richtung Koko Head. Koko Head ist ein Berg auf den man auf einer alten Eisenbahnstrecke klettert. Diesen Trail sind wir gestern Abend zum Sonnenuntergang gelaufen. Mir persönlich hat der Koko Head, den man mit dem Bus gut erreicht, besser gefallen, auch wenn man eher zum Sonnenaufgang da hoch sollte.

Koko Head

Patrick Zimmerer zuletzt bearbeitet am 30.08.2017