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My Classes / First Test - amerikanisches Unisystem

 

Hello ihr Lieben :) 

Heute melde ich mich mal mit ein paar Infos zu der Uni, sprich den Kursen und dem Uni-System hier. 

Alsooo das Schulsystem hier ist schon ziemlich anders als ich das von meiner Heimat-Universität gewöhnt bin. Als StudyAbroad Student musste ich 4 Kurse à 3 Units wählen. Man hat hier jeden Kurs zweimal die Woche. Außerdem herrscht hier sogenannte Anwesenheitspflicht, man bekommt Hausaufgaben auf und muss mit wöchentlichen Abgaben, Quizzen oder anderen Tests rechnen.

Das klingt jetzt erstmal schlimm und ungewohnt, aber man gewöhnt sich dran! Zudem muss ich sagen, dass der Stoff machbar ist, also vom Schwierigkeitsgrad her würde ich sagen leichter als bei uns, aber man muss einfach ein Profi in Time-Management und Organisation sein um kein “due date” zu verschwitzen. Kommt aber natürlich auch immer auf den Kurs an, den man wählt. Ich habe einen Kurs von “Communication Studies” namens Intercultural Communication, Social Media Communication (Journalism), Sociology of Gender (Women Sex und Gender Studies) und ein Kurs der International Studies (International Development) belegt. 

Mein erster Test war völlig machbar! Viele Tests und Exams sind Multiple Choice, also man muss nicht so viel schreiben wie bei uns. Allerdings sind die Fragen und Antworten schon reichlich ausformuliert - aber das ist okay wenn’s schon Multiple Choice ist haha. 

Was ich hier super finde ist, dass die Seminare viel anschaulicher und kreativer gestaltet werden von den Professoren und diese meistens mit Leib und Seele dabei sind. Eine Professorin hat sogar geweint als sie ihre “Teaching ethics” vorgestellt hatte, weil sie so “engaged” ist. Die “Lectures” sind in der Regel kleinere Klassen, also alles viel ähnlicher wie in der Schule. So lernt man aber auch schneller Leute kennen, was ich eig. ganz gut finde. 

Ein Punkt, der mir auch besonders aufgefallen ist und welcher auch besonders im Unterrichtskontext von Bedeutung ist hier in den Staaten ist RACE. In vielen Seminaren wird nicht nur über den Namen und Co. gesprochen, sondern auch viel über den ethnischen Hintergrund. Ich habe das Gefühl, das Thema wird hier viel offener angesprochen und thematisiert als bei uns in Deutschland. Liegt wahrscheinlich auch an der Mehrzahl von verschiedenen Nationalitäten in Kalifornien bzw. den USA im Allgemeinen. Dazu muss ich aber auch sagen, dass die CSULB bekannt für ihre ethnische Vielfalt ist. 

side note: Das Foto ist am ersten Tag meines Social Media Seminars entstanden. Als Teil einer wöchentlichen Abgabe müssen wir wöchentlich bei Twitter unterrichtsbezogenen Content posten. Also dachte sich die Professorin fangen wir direkt mal mit nem Selfie für Twitter an. Könnt ihr mich entdecken?:D kleiner Tipp: zweite Reihe aka. Musterstudentin ;) 

 

Bis zum nächsten Blogbeitrag Liebeleins :*

Sarah Ojukwu zuletzt bearbeitet am 20.09.2018