Master in Großbritannien: Vom perfekten Auslandsstudium an der schottischen University of Stirling

Für ihren Master in International Business sollte es eine Universität in Großbritannien sein. Im IEC Interview berichtet Tina Berking mit ansteckender Begeisterung von ihren Erfahrungen.

Tina Berking macht ihren Master in Großbritannien an der University of Stirling
Tina Berking macht ihren Master in Großbritannien an der University of Stirling

Das erste Drittel ihres Master-Studiums an der University of Stirling hat Tina Berking gerade absolviert. Die 25-jährige hatte ihre Schwerpunktunkte im Bachelorstudium an der Berliner HTW in Personalmanagement und Marketing. Ihr Auslandsstudium für den Master in Großbritannien soll sie intensiv auf eine international ausgerichtete Tätigkeit vorbereiten.

Frage: Tina, Du hast schon ziemlich viel Auslandserfahrung, aber Stirling ist die mit Abstand kleinste Stadt auf Deinem Weg. Mit Absicht?

Tina Berking: Nachdem mich das Studienprogramm überzeugt hatte, erschien es mir von Vorteil, dass Stirling eine überschaubare Studentenstadt ist. Ich habe ja in Berlin studiert und mein Auslandssemester während des Bachelor in London gemacht. Für die Pflichtpraktika habe ich Stellen bei VW gefunden: einmal in Mumbai im Personalbereich, einmal im Marketing im mexikanischen Puebla. Insofern ist Stirling fast exotisch, aber genau die richtige Wahl. Endlich habe ich abends mal Zeit ein Buch zu lesen.

Frage: Anders gesagt: Es gibt nichts zu tun in Stirling?

Tina Berking: Nö, das ist gar nicht das Problem, aber so eine kleine Stadt frisst einfach keine Zeit mit langen Wegen. Hier gibt es zwei Clubs, eine Menge Pubs. Einmal in der Woche gehe ich mit Freunden raus zum Pub Quiz. Und wer doch mal in die Großstadt will, ist ganz schnell in Glasgow oder Edinburgh.

Frage: Welche Kriterien waren entscheidend, Dich für die University of Stirling zu entscheiden?

Tina Berking: Das hat sich entwickelt. Der Ausgangspunkt war, dass ich gerne auf Englisch weiter studieren wollte. Außerdem sind Master-Studienplätze in Berlin knapp. Für Großbritannien sprach die Nähe zu Deutschland mit entsprechend geringen Reisekosten. In London war ich schon und das Leben ist dort einfach zu teuer. Bei IEC habe ich dann die University of Stirling entdeckt. Wichtig war mir auch, dass ein wesentlicher Teil des Studiums durchs Auslands-BAföG gedeckt wird, weil ich mein Studium selbst finanziere.

Master in Großbritannien finanzieren

Frage: Reicht das Auslands-BAföG zur Finanzierung des ganzen Jahres aus?

Tina Berking: Leider nein. Deshalb habe ich mich um einen Studienkredit bemüht, damit ich mich aufs Studium konzentrieren kann und nicht jobben muss. Dann hatte ich doppelt Glück: Erst bekam ich eine Zusage für die Studienförderung Ausland der Deutschen Bildung. Aber schließlich konnte ich ein zinsloses Darlehen aus der Familie bekommen. Das ist natürlich unschlagbar günstig.

Großer Lernerfolg im Auslandsstudium

Frage: Das erste Trimester ist vorbei. Lohnt sich Deine Investition?

Tina Berking: Unbedingt! Das Studium übertrifft meine Erwartungen. Wir sind 35 Studierende aus 16 Ländern. Das führt zu lehrreichen und manchmal herausfordernden Situationen in der Gruppenarbeit. Meine Professoren kommen aus Indien, Malaysia und Griechenland. So kann ich ideal auf dem Fundament aus dem Bachelor und meinen Praktika aufbauen.

Was mich echt begeistert, ist die individuelle Bereuung durch die Profs. Die kennen jeden von uns, fragen nach, wie wir weiterkommen. Und sie merken auch sofort, wenn jemand fehlt und erkundigen sich, ob alles in Ordnung ist. Das alles kenne ich aus Deutschland nicht.

Mir gehen hier so viele Lichter auf. Alle Seminarinhalte verbinden sich mit praktischen Erfahrungen aus meinen Auslandspraktika.

Frage: Wie ist der Studienablauf organisiert?

Tina Berking: Vorlesungen und praktische Seminare sind inhaltlich eng verknüpft. Jede Woche legt man Prüfungen ab, ob als Präsentation, Klassentest oder in einer anderen Form. Dadurch lernt man kontinuierlich und nicht so stressig auf eine Klausur am Semesterende hin. Für mich ist der Lernerfolg dadurch größer. Auch die einzelnen Module sind eng miteinander verknüpft. Mir gehen hier so viele Lichter auf. Alle Seminarinhalte verbinden sich mit praktischen Erfahrungen aus meinen Auslandspraktika. 

Das zweite Trimester wird so ähnlich ablaufen. In den Sommermonaten, wenn die Bachelor-Studierenden in den Ferien sind, habe ich dann Zeit für meine Master-Arbeit. Alternativ kann man auch ein Consultancy-Projekt machen.

Wie man eine preiswerte Unterkunft findet

Frage: Wie wohnst Du?

Tina Berking: Ich habe über eine Facebook-Gruppe für Master-Studierende eine WG gefunden. Innerhalb einer Stunde! Meine Mitbewohner sind zwei chinesische Absolventen, die sich selbstständig gemacht haben. Die sind sehr lieb und hilfsbereit. Ich bezahle mit 230 GBP halb soviel wie auf dem Campus. Das Zimmer hat ein Bett, ein Fenster und die Wohnung liegt mitten im Ortskern. Am Campus bin ich in zehn bis 15 Minuten.

Frage: Entschuldigung, ein Fenster?

Tina Berking (lacht): Na ja, in London haben wir uns ein Zimmer zu dritt geteilt und Fenster hatten die Studentenbuden auch nicht selbstverständlich. Ich bin ein kleiner Sparfuchs, mir war es wichtig fürs Wohnen nicht so viel Geld auszugeben. Ich fahre lieber zwischendurch in Urlaub. Letzte Woche war ich noch mal in Mumbai. Ich liebe die Stadt.

Bibliothek mit Ausblick
Bibliothek mit Ausblick: Der idyllische Campus der University of Stirling

Der Campus: ein Ort zum Studieren und Leben

Frage: Nach Mumbai ist ein schottischer Campus bestimmt ein ziemlicher Kontrast...

Tina Berking: Allerdings, und zwar ein sehr schöner. Der Campus der University of Stirling ist ein Traum. Hier gibt’s einen See und aus dem Klassenzimmer schaut man direkt in die grünen Hügel. Ich verbringe meinen ganzen Tag auf dem Campus. Am Morgen beginnt das im Fitness-Studio. Es gibt eine Mensa, einen Starbucks und andere Cafés, Bank und Supermarkt, sogar einen Secondhand-Shop. Und alles ist fußläufig bequem zu erreichen. Die Bibliothek ist ein schöner Lernort, die sich für Gruppenarbeit ebenso wie fürs ganz stille Studieren alleine eignet. Toll sind auch die studentischen Societies. Ich bin z.B. in der Public Speaking Society. Man lernt unkompliziert Leute kennen. Das ist auch anders als an deutschen Unis.

Frage: Weißt Du schon, was Du nach Deinem Master in Großbritannien machen wirst?

Tina Berking: Ein paar grobe Vorstellungen habe ich. Mein Fernweh ist immer noch nicht gestillt. Ich könnte mir Work & Travel in Australien vorstellen. Aber auch nach Indien zieht es mich zurück. In Deutschland sollte der Job schon in Berlin oder Hamburg sein.

Hat Tina Berking Ihr Interesse an einem Master-Studium in Großbritannien geweckt?

Dann kontaktieren Sie jetzt das IEC Beratungsteam. Es stellt Ihnen gerne verschiedene Universitäten vor. Sie können auch mit Studierenden und Alumni über unsere Facebook-Gruppen Kontakt aufnehmen. Wenn Sie sich für eine Universität entscheiden haben, begleitet Sie das IEC Beratungsteam bis zur erfolgreichen Einschreibung auf Ihrem Weg. Dazu gehören zum Beispiel auch die Fragen rund um die Finanzierung Ihres Auslandsstudiums.

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