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IEC vermittelt Stipendium für Auslandssemester in Neuseeland

Eine Woche vor ihrem Abflug nach Neuseeland erhielt Eliza Balack den positiven Bescheid: Von der University of Canterbury bekommt sie auf Vorschlag von IEC den Inbound Study Abroad Award. So studiert es sich im Auslandssemester in Christchurch auf Neuseelands Südinsel noch entspannter.

Neuseelands Südinsel
Neuseeland wie im Film: Milfordsound auf der Südinsel

Frage: Herzlichen Glückwunsch, Eliza! Wie hoch ist denn das Stipendium?

Eliza Balack: Ich habe 3.000 NZD erhalten, also umgerechnet ca. 1.690 NZD. Das war eine schöne Überraschung.

Frage: Wie finanzieren Sie Ihr Auslandssemester insgesamt?

Eliza Balack: Vier Kurse sind der normale Workload, ich mache allerdings die minimale Anzahl von drei Kursen, da man im Master jeden Kurs einzeln bezahlen muss. Die drei Kurse haben mich 14.625 NZD gekostet, das sind ca. 8.680 EUR. Ich habe von meiner Heimatuni, der Technischen Universität Hamburg, einen Zuschuss aus dem Mobilitätsfonds bekommen. Außerdem unterstützen mich meine Großeltern. Selbst habe ich durch einen Job bei Airbus einiges zurücklegen können, sodass ich mir dieses Auslandssemester am anderen Ende der Welt leisten kann.

Frage: Der Job bei Airbus passt ja zu ihrem Masterstudium in Flugzeugsystemtechnik. War die Destination auschlaggebend bei der Wahl ihres Ziels?

Eliza Balack: Ja, Neuseeland ist schon ein Traumziel. Es sollte halt ein englischsprachiges Land sein, weil Englisch die Arbeitssprache meiner Branche ist. Großbritannien war mir zu nahe, Nordamerika eher zu teuer. So hat sich das ergeben, dass es Neuseeland wurde. Ach ja. Ich hatte noch Schweden als Alternative, aber Neuseeland erschien mir als das größere Abenteuer.

Eine andere Art zu studieren

Eliza Balack
Eliza Black studiert an der University of Canterbury im Auslandssemester

Frage: Ist das ein deckungsgleicher Studiengang zu Ihrem Studium in Hamburg?

Eliza Balack: Nein, an der University of Canterbuy studiere ich klassischen Maschinenbau. Mit meinen Professoren in Deutschland habe ich meine geplante Kurswahl besprochen und sie haben sich offen gezeigt, dass ich die neuseeländischen Kurse dann auch angerechnet bekomme. Eine feste Zusage gab es dafür vorab leider nicht. Das ist wohl die deutsche Bürokratie. Außerdem belege ich Kurse im Bachelor-Bereich für Studierende im Honours Year. Das ist so eine Art Spezialisierungsphase am Ende des Bachelor-Studiums. Das passt ganz gut. Die meisten einheimischen Studierenden gehen mit dieser Basis ja in den Job, nicht zuletzt, weil sie die hohen Studiengebühren zurückzahlen müssen.

Frage: Sie haben jetzt gut zwei Monate in Neuseeland studiert. Wie unterscheidet es sich von zu Hause?

Eliza Balack: Grundlegend, weil man im Laufe des Semesters zahlreiche kleinere Abgaben wie Projekte und Tests hat. Das ist eine ganz schöne Umstellung, wie man sich da so organisiert. Der Vorteil ist, dass die Kursnote nicht an einer großen Prüfung am Ende des Semesters hängt. Positiv sind auch die kurzen, knackigen Vorlesungen. Insgesamt lernt man mehr anwendungsbezogen. Da musste ich mir viele Computerprogramme aneignen, von denen ich vorher noch nichts gehört hatte. Das finde ich interessant. Die Lehrenden haben internationale Erfahrung. Eine Dozentin hat in München gelehrt: Energietechnik, und so kann ich jetzt in Neuseeland hören, was in Deutschland alles gut läuft. Irgendwie witzig.

Frage: Und wie klappt es mit dem Englisch?

Eliza Balack: Also der Akzent mancher Neuseeländer ist schon gewöhnungsbedürftig, aber inzwischen geht es ganz gut, auch ohne zusätzlichen Englischkurs. Ich habe im ersten Kurs gleich viele Kiwis kennengelernt, wie sich die Neuseeländer nennen. In der Einführungsphase hatte ich erst mehr Kontakt zu den anderen Internationals, aber wir verständigen uns natürlich auch auf Englisch.

Traumziel Neuseeland

University of Canterbury
University of Canterbury: Idylle vor der Bibliothek

Frage: Wohnen Sie auf dem Campus?

Eliza Balack: Ja, das war die einfachste Möglichkeit, aber ehrlich gesagt nicht die beste, wie ich feststellen musste. Die Wohnheime hier sind verglichen mit meinem in Hamburg doppelt so teuer und nicht so toll ausgestattet. Ich habe hier ja während des Winters angefangen und die Kombination aus Elektroheizung und schlechter Dämmung war eine Herausforderung. Empfehlenswerter ist es, erst mal eine Woche auf Airbnb zu setzen und sich dann eine WG zu suchen. An der Uni gibt es viele Aushänge und es ist preislich günstiger.

Frage: Hoffentlich hat das Land an sich Ihre Erwartungen mehr erfüllt?

Eliza Balack: Ja, auf jeden Fall. Ich bin hier in Christchurch viel unterwegs. Man geht zum Sport, zum Essen etc. Ich war vielleicht zwei Abende zu Hause. Das ist bei mir in Hamburg anders. Praktisch sind die vielen Ferien. Den Spring Break habe ich für Road Trips genutzt. Die Südinsel sieht wirklich so aus, wie man die Landschaften aus „Herr der Ringe“ kennt. Auf den Rückflug hatte ich mich nicht vorab festgelegt. Im November schaue ich mir noch mehr von der Südinsel an. Anschließend fliege ich mit anderen Studis auf die Nordinsel und wir besichtigen Auckland und machen eine Rundreise, bevor es dann Anfang Dezember zurück nach Deutschland geht.

Entdecken auch Sie Neuseeland mit einem Stipendium

Haben Sie Elizas Studienerlebnisse inspiriert? Dann lassen Sie sich jetzt vom IEC Beratungsteam zu Ihren Möglichkeiten für ein Auslandssemester in Neuseeland informieren. Für 2019 vergeben IEC und die University of Canterbury 3 x 1.000 NZD an Studierende, die nach Canterbury gehen. Zwei Stipendien werden für das Semester 1 ab Februar und eines für das Semester 2 ab Juli ausgelobt. Weitere Infos finden Sie unter dem Reiter Finanzierung im Profil der University of Canterbury.

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