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IEC Alumni im Interview: Thompson Rivers University

An der Thompson Rivers University erwartet Sie das echte Kanada-Erlebnis. Unweit von Vancouver, umgeben von zahlreichen Nationalparks, dem zweitgrößten Skigebiet Kanadas Sun Peaks und den Rocky Mountains, bietet die TRU in British Columbia gute Optionen für abenteuerlustige Bachelor- und Master-Studierende.

Echtes Kanada-Erlebnis an der Thompson Rivers University garantiert
Echtes Kanada-Erlebnis an der Thompson Rivers University garantiert

Benno B. hat 2018 ein Auslandssemester in seinem Master-BWL-Studium an der Thompson Rivers University verbracht und war vom Uni-Angebot und den Freizeit-Möglichkeiten vor Ort begeistert. Im Interview erzählt er, was das Studieren an der TRU besonders angenehm macht und welche Highlights man sich nicht entgehen lassen sollte.

IEC: Wieso haben Sie sich für Kanada bzw. die Thompson Rivers University für Ihr Auslandssemester entschieden?

Benno B.: Also Kanada, an und für sich, einfach einerseits aufgrund des privaten Interesses. Ich war auch auf Reisen schon mal in Kanada und hab gesagt, ich möchte, nachdem ich da im Großraum Toronto unterwegs war, möchte ich mal einen anderen Bereich Kanadas miterleben oder kennenlernen, und dann hab ich mir an den kanadischen Universitäten die Programme, die sie anbieten, angeschaut und da war dieses MBA-Programm, das an der TRU angeboten wird als Schnellprogramm – das Ganze ist ja auch in 10 Monaten abhandelbar – sehr reizvoll. Ich hab gewisse Überschneidungen gesehen und hab gesagt, bei meinem fachlichen Hintergrund, es ist zwar ein anderes Rechnungslegungssystem aber es ist ziemlich ähnlich aufgebaut, und von daher wäre es am sinnvollsten an die Thompson Rivers University zu gehen, ohne jetzt Kamloops genauer zu kennen, ohne jetzt genau zu wissen, wo in British Columbia alles liegt, einfach nur vom Profil, wie sie ihren Master-Studiengang beworben haben.

IEC: Hat sich das dann für dich bewahrheitet vor Ort?

Benno B.: Sogar mehr als bewahrheitet. Es gab dort ein sehr internationales Publikum. Das wusste ich im Vorfeld nicht, und hatte auch Dozenten, die aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt kamen. Bei mir war ein Dozent US-Amerikaner, ein Professor war aus Indien und ein Co-Dozent aus Bangladesch. Also ganz unterschiedlich, und das hat den Reiz ausgemacht. Das war ganz bunt gemischt, und vor allem dieser interkulturelle Austausch, diese Vielfalt, die man mitgenommen hat, kennengelernt hat, einfach in dem Kurs zu sitzen mit 15 anderen Nationalitäten, das war schon ein toller Eindruck. Also das hat neben dem fachlichen Aspekt, das Studieren an und für sich sehr angenehm gestaltet und man hat so auch viel Neues kennengelernt über die fachliche Weiterbildung hinaus. Dadurch, dass sie mit diesem 10-Monats-Programm für den MBA einen Sonder-Status haben, ziehen sie viele ausländische Studierende an, die auch das komplette Programm dort absolvieren.

Neben spannenden Kursen bietet die TRU ein großes Freizeitangebot.
Neben spannenden Kursen bietet die TRU ein großes Freizeitangebot.

IEC: Was zeichnet die TRU aus?

Benno B.: Die Uni im Allgemeinen ist eine recht moderne Uni. Sie tut viel für den Studenten. Das geht los mit der Willkommenswoche. Es wird jeder abgeholt, es kriegt eigentlich jeder einen persönlichen Buddy mit an die Seite geliefert. Sie kümmert sich drum, dass die Leute zusammengebracht werden und, dass man die kanadische Kultur natürlich ein bisschen kennenlernt. Es werden Skiausflüge organisiert, Snowshoeing etc. Es ist ein ganz aktives Austauschprogramm, recht familiär auch gehalten, und wie man es aus diesen ganzen High School-Filmen kennt, ist es halt auch einfach bei sportlichen Aktivitäten, sei es jetzt die Volleyball-Mannschaft der Uni oder irgendwie ein größeres Lauf-Event oder so. Es unterstützt die Uni halt wirklich auch ihre Teams und das ist einfach eine große Gemeinschaft. Das ist kein so ein Eigenbrötler-Dasein, wie das oft an deutschen Unis der Fall ist. Man versteht sich als Teil der Uni – das ist ein sehr positiver Aspekt der Uni, muss ich sagen.

Es ist wirklich eine große Campus-Uni, und man ist da gerne wirklich schon früh morgens hingefahren, auch wenn die eigenen Präsenzstunden erst mittags losgingen, wenn man sagt, der Austausch ist es einem wert. Ich bin oftmals auch an den Tagen wo ich frei hatte, an die Uni gefahren und hab gesagt, ich setz mich heut mal an den anderen Tisch dazu. Es wurde einfach jeder akzeptiert und man kam wirklich mit vielen Leuten ins Gespräch. Jeder Tag war für sich irgendwie besonders oder speziell, und das hatte definitiv seinen Reiz.

Kamloops - ein Paradies für Wintersportler
Kamloops - ein Paradies für Wintersportler

IEC: Wie war die Stadt Kamloops? Wie ist das Leben dort?

Benno B.: Kamloops selber ist eigentlich an einer Kreuzung entstanden, sag ich mal. Also, es trifft dort der Highway der von den Rocky Mountains kommt, auf die Nord-Süd-Verbindung, die nach Vancouver runterführt. Es ist irgendwo ein praktischer, zentraler Organisationspunkt. Die Wintersportler sind gut aufgehoben, die haben mit Sun Peaks das zweitgrößte Skigebiet Kanadas direkt vor der Nase. In die Rocky Mountains ist es in die eine Richtung nicht weit, in Vancouver ist man in 3/ 3,5 Stunden. Man hat wunderschöne Nationalparks direkt vor der Tür und man hat die Möglichkeit, nach Norden recht weit aufzukommen, wo man sehr einsame Gegenden dann auch mal erkunden kann. Es ist halt wirklich ein schöner zentraler Sammelpunkt und Aufbruchspunkt.

Die Stadt ist durch ihre Flüsse, die Thompson Rivers, in ihre Viertel eingeteilt. Für den Studenten würde ich empfehlen, auf der Seite der Uni zu bleiben, weil dort einfach die meisten Studenten in ihren Studentenwohnheimen oder bei Privatfamilien unterkommen. Man ist halt auch recht schnell in der Natur, direkt am Fluss, das ist auch schon wirklich wunderschön. Das muss man schon sagen. Sei es, mit dem Kanu auf den Thompson Rivers, oder wirklich ein bisschen auf die aktivere Weise, dann wirklich beim Bergsteigen oder Wandern. Man kann sich schon wirklich seine schönen Spots suchen.

In seinem Semester an der TRU genoss Benno die Nähe zur Natur.
In seinem Semester an der TRU genoss Benno die Nähe zur Natur.

IEC: Was waren Ihre Highlights?

Benno B.: Die Nähe zu Vancouver habe ich schon sehr genossen. Vancouver ist für mich eine der schönsten Städte überhaupt, weil sie wirklich alles bietet: Wasser, Berge, Großstadt-Feeling, die Vielfalt, die man dort hat, die unmittelbare Nähe zum Naturparadies Vancouver Island. Das waren die Ausflüge, die man dann gemacht hat, oder auch mit dem Camper durch die Rocky Mountains – das sind Eindrücke, die wird man nie vergessen. Das Schöne daran, dass man wirklich zentral startet, ist, man hat halt immer die Freiheiten, in welche Richtung man fährt. Die Naturerlebnisse sind absolut gigantisch. Da ist meiner Meinung nach Kanada auch unschlagbar.

IEC: Was nehmen Sie aus Ihrem Auslandssemester mit?

Benno B.: Ich würd sagen, dass die Ausbildung selber auf jeden Fall hilfreich war, dass mir das für das weiterfolgende Studium noch mal einen anderen Blickwinkel auf die ganze Materie gegeben hat, aber dass vordergründig wirklich die andere Konstellation, das multikulturelle Zusammentreffen, auf jeden Fall einer der großen Bonusfaktoren des Auslandssemesters waren, zusammen mit einem der schönsten Länder der Welt, mit den Ausflügen, die man dann da neben der Uni noch gemacht hat – also das war einfach rundum ein stimmiges Bild, einfach wunderschöne fünf Monate, die ich so auch gerne noch mal einfügen würde, wenn ich mich noch mal durchs Masterprogramm durcharbeiten würde, wäre das ganz oben. Ich kann’s nur jedem empfehlen, dass wenn man’s im Bachelor verpasst hat ins Ausland zu gehen, dass man das Ganze auf jeden Fall im Master noch nachholen kann und auch sollte, weil die Erfahrung nimmt einem dann im Nachgang keiner mehr, und man erzählt halt immer wieder gerne davon.

 

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