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IEC Alumni im Interview: Columbia University

An einer US-Elite-Universität studieren, mitten in New York City, an einer der besten Universitäten der Welt. Was erst einmal zu schön um wahr zu sein klingt, war für IEC Alumni Yuri, Marie-Theres und Marc Alltag. Sie haben ihr Auslandssemester an der Columbia University in NYC verbracht und ihr Fazit ist eindeutig: Aufwand und Kosten haben sich auf jeden Fall gelohnt.

Columbia University in New York City
Columbia University in New York City

Die Columbia University schneidet in Hochschulrankings regelmäßig unter den 10 besten Hochschulen der Welt ab. Viele Studierende träumen davon einmal an einer renommierten Ivy-League-Universität zu studieren. Wir haben mit drei IEC Alumni gesprochen, für die dieser Traum Wirklichkeit wurde. Yuri, der im Master BWL studiert, Marie-Theres, die im Master Finance studiert, und Marc, der ein duales BWL Studium absolviert, haben 2019 ihr Auslandssemester in New York verbracht. Wie der Alltag an einer Elite-Universität aussieht und was sie in dieser Zeit über sich selbst gelernt haben, erzählen uns die drei im IEC Interview.

IEC Tipp

Am Donnerstag, den 30. April 2020 um 17:00 Uhr veranstalten wir zusammen mit der Columbia University ein Webinar. Jetzt gleich anmelden!

IEC: Warum haben Sie sich für ein Studium an der Columbia University entschieden?

Yuri: Wer träumt nicht davon, einmal an einer amerikanischen Ivy-League-Universität zu studieren? Mit ihrer Lage direkt in Manhattan hat die Columbia unglaublich wertvolle Kontakte zu vielen namhaften und innovativen Unternehmen, bei denen Betriebsbesichtigungen oder Diskussionsrunden organisiert wurden. Diese außerfachlichen Aktivitäten und Möglichkeiten waren einer der Gründe, warum ich mich für die Columbia University entschieden habe. Das Kursangebot ist unfassbar riesig und man ist sehr „nah“ an den Professor/innen dran.

Marc: Vor allem die Hilfsbereitschaft von Studierenden, aber auch Professor/innen, war etwas, worauf ich mich sehr gefreut habe. Wenn man etwas besprechen wollte, zum Beispiel zu einem Paper, konnte ich mich teilweise bis zu 3 Stunden mit einem Professor im Café unterhalten. Von dem amerikanischen Studiensystem halte ich sehr viel. Mein Studium in Deutschland ist sehr verschult und ich wusste, dass ich an der Columbia die Möglichkeit bekomme, Sachen selbst auszuarbeiten und mir Research Methoden anzueignen. Und mir ging es auch darum, dass die Columbia einen sehr guten Ruf als Universität pflegt und alle Jahre wieder als eine der Top Universitäten weltweit gelistet wird.

Marie: Mein Wunsch war es einen internationalen, renommierten Campus zu erleben, der mir eine Abwechslung zu meinem bisherigen Studium bietet. Es war mein Traum mal in New York City zu leben, was sich auch absolut gelohnt hat.

"Die Zeit, die man hat, New York zu erleben, dass wird man so im Leben wahrscheinlich nicht noch einmal haben. Das war wirklich besonders" (Marc)

Der Weg an eine Elite-Universität ist manchmal nur halb so kompliziert wie man denkt
Der Weg an eine Elite-Universität ist manchmal nur halb so kompliziert wie man denkt

IEC: Wie sah der Bewerbungsprozess aus?

Yuri: Dank IEC war der Bewerbungsprozess für ein Auslandssemester an der Columbia University sehr einfach. Auf der Homepage sind alle notwendigen Unterlagen aufgelistet, die man einreichen muss. Die tatsächliche Bewerbung an der Columbia University übernimmt IEC, sobald man alle Dokumente eingereicht hat.

Marie: Zusätzlich zu den üblichen Dokumenten, die man einreichen musste, war ein ein- bis zweiseitiges Motivationsschreiben auf Englisch erforderlich. Sollte man sich am unteren Ende der Notenskala bewegen, ist auch ein Empfehlungsschreiben noch ratsam. Natürlich muss auch ein Sprachnachweis beigefügt werden. Da man sich über IEC bewirbt, ist ein DAAD-Test, den man in der Regel kostenlos an der Hochschule oder Universität machen kann, ausreichend. Beworben habe ich mich im Januar, die Zusage habe ich Anfang Mai erhalten. Man muss also ein wenig warten bis eine Rückmeldung kommt.

Während seines Semesters hat Yuri viel Zeit in einer der zahlreichen Bibliotheken der Columbia verbracht
Während seines Semesters hat Yuri viel Zeit in einer der zahlreichen Bibliotheken der Columbia verbracht

IEC: Wie studiert es sich an einer Elite Universität?

Yuri: Ich studiere BWL im Master hier in Deutschland und habe dies auch mit VWL Ergänzungen an der Columbia fortgeführt. Alle meine Kurse fanden einmal wöchentlich für jeweils zwei Stunden statt. Das hört sich jetzt im ersten Moment nach sehr viel Freizeit in New York an, aber alle Module erforderten ein hohes Maß an Vor- und Nachbereitung. Anders als ich es aus Deutschland gewohnt bin, musste ich für meine Kurse konstant über das Semester hinweg Assignments einreichen, weswegen ich eigentlich jeden Wochentag auf dem Campus war und mir die zahlreichen Bibliotheken zu Nutze gemacht habe.

Marie: Es wird erwartet, dass man sich sehr viel im Selbststudium beibringt. Meist war ich vier bis fünf Tage in der Woche damit beschäftigt all die Dinge zu lesen, die die Professoren/innen gefordert haben. Zusätzlich muss man damit rechnen, dass man zwei bis drei Abgaben oder Tests pro Woche hat. Das klingt erst mal viel, ist aber halb so wild. Dadurch, dass man sich sowieso schon sehr viel mit dem Uni-Stoff beschäftigt, muss man dann dafür weniger für die Klausuren lernen. In einigen Kursen gibt es statt Klausuren Gruppenarbeiten oder Seminararbeiten. Die Kurse sind bunt gemischt und in allen Kursen, die von der School of Professional Studies angeboten werden, ist das Publikum sehr international. Außerdem sind auch viele Studierende anwesend, die das Studium parallel zu ihrem Beruf absolvieren.

Marc: Man hat tagsüber sehr viel Zeit und theoretisch könnte man den ganzen Tag die Stadt besichtigen. Wenn man aber einen guten Schnitt haben möchte, ist es notwendig, dass man tagsüber viel für die Uni macht. Inwiefern man Zeit hat die Stadt zu erkunden ist eine absolute Typ-Frage und kommt darauf an, was man in seiner Zeit an der Columbia erreichen möchte.

Wie finanziert man sich ein Leben in New York?
Wie finanziert man sich ein Leben in New York?

IEC: The Big Apple ist teuer! Wie haben Sie sich ihr Auslandssemester finanziert?

Yuri: Glücklicherweise habe ich bereits vorher ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes erhalten, bei der ich mich dann intern auf die Auslandsförderung bewerben konnte. Außerdem habe ich bereits über Jahre etwas an Erspartem angehäuft, um mir so meinen Aufenthalt zu finanzieren. Sobald man den Entschluss gefasst hat, in die USA zu gehen, sollte man sich gegebenenfalls schon nach Stipendien umschauen, auch wenn man sich noch nicht an einer Universität selbst beworben hat. Denn die Bewerbungsfrist für, z.B., das Fulbright-Stipendium ist immer im Sommer für das akademische Jahr im Folgejahr. Zusätzlich hat IEC auch viele hilfreiche Informationen zur Finanzierung auf der Homepage.

Marc: Ich hatte auch ein kleines Stipendium von dem Land Baden-Württemberg und da kann ich auch jedem empfehlen, sich vor ab zu Stipendien umzuschauen. Es gibt so eine Vielzahl von Länder-Unterstützungen und -Initiativen, dass man sich hierdurch auch nochmal ein echt gutes Polster aufbauen kann.

Studierende, die sich mit IEC für ein Auslandsstudium an der Columbia bewerben, können sich auch für das IEC Ambassador Stipendium in H. v. 1000 Euro bewerben. >> alle Infos zum Wettbewerb

Marc möchte sein Semester an der Columbia auf keinen Fall missen
Marc möchte sein Semester an der Columbia auf keinen Fall missen

IEC: Was haben Sie in der Zeit im Ausland über sich selbst gelernt?

Yuri: Das wichtigste, was ich gelernt habe, ist, dass es völlig in Ordnung ist, wenn vorab geschmiedete Pläne nicht immer aufgehen und dass es unglaublich gewinnbringend sein kann, sich auf Spontaneität einzulassen. Denn vor meinem Start an der Columbia hatte ich mir schon alle Kurse herausgesucht, die ich gerne belegen wollte. Vor Ort erst habe ich allerdings gemerkt, wie viel größer die Auswahl über das Cross-Registration System war (Anmerkung von IEC: „Cross Registration“ erlaubt Studierenden einer Universität einzelne Kurse für Credits an anderen "Schools" der Universität zu belegen. Für die Columbia University heißt das, Studierende der Columbia Business School können auch Kurse am Teacher’s College, an der School for International and Public Affairs, etc. belegen). Das mit der Spontaneität lässt sich natürlich auch perfekt auf die Zeit in New York generell übertragen. Oft haben sich mir sehr kurzfristig Chancen ergeben, eine Broadwayshow oder andere Veranstaltungen zu besuchen, für die man dann gerne mal eine Lernpause eingelegt hat.

Marie: Man lernt, nicht alles immer auf die Waage legen zu müssen und einfach mal zu akzeptieren, dass es Dinge gibt, die man nicht ändern kann. Man lernt besser damit umzugehen, anstatt sich darüber aufzuregen oder sich Sorgen zu machen.Marc: Ich habe einen sehr großen Schub Selbstbewusstsein bekommen, weil ich gesehen habe, dass es noch viele andere Sachen dort draußen in der Welt gibt. Man erkennt die vielen Möglichkeiten, die einem in der Welt offenstehen und das ist auch das tolle an New York. Es ist eine multikulturelle Stadt, ein Melting Pot für diverse Unternehmen und man lernt über den Tellerrand hinauszuschauen.

Traumdestination New York City
Traumdestination New York City

IEC: Was würden Sie jemandem mit auf den Weg geben, der davon träumt an einer Elite-Universität zu studieren, aber das aktuell noch für unerreichbar hält?

Yuri: Probiert es einfach aus. Das hört sich banal an, ist aber, wie ich finde, ein guter Ratschlag. Die Reputation der Columbia University lässt einen vielleicht anfangs abschrecken und man fragt sich, ob man überhaupt eine Chance bei der Bewerbung hat. Wenn man es dann aber doch ausprobiert hat, freut man sich darüber, was im Endeffekt doch alles möglich ist. Der Bewerbungsprozess und die Auswahlkriterien für ein Auslandssemester sind nämlich bei weitem nicht so extensiv wie für ein komplettes Studium an der Columbia University.

Marie: Am Anfang dachte ich auch, dass die Columbia unerreichbar für mich wäre, obwohl ich eine sehr gute Studentin bin. Ich kann nur jedem empfehlen es zu versuchen, denn es ist einfacher als man denkt. Ein Semester an der Columbia ist nicht unbedingt das günstigste Vorhaben, aber ich kann sicher sagen, dass sich jeder Cent gelohnt hat. Ich habe sehr viel fachlich als auch persönlich über mich selbst gelernt und das Studium dort wird seinem Preis gerecht.

Marc: Wenn man sich gut vorbereitet und IEC hilft da auch wirklich sehr gut, kann man gute Möglichkeiten finden, auch was die Finanzierung angeht. Diese drei, vier Monate, die man in New York ist und die Zeit, die man hat, New York zu erleben, dass wird man so im Leben wahrscheinlich nicht noch einmal haben. Das war wirklich besonders.

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Wir helfen Ihnen dabei Ihren Traum vom Auslandssemester an der renommierten Columbia University zu verwirklichen. Das IEC Beratungsteam informiert Sie zu Ihren Studienmöglichkeiten und weiß auch zu Fragen der Finanzierung Bescheid. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns!

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