Hult International Business School: Master in San Francisco

Master of International Business in San Francisco: Kaum eine andere Metropole der Welt scheint geeigneter für dieses Auslandsstudium. Seit September 2016 studiert Timo Basilowski an der Hult International Business School und berichtet im IEC Interview von seinen Erfahrungen in Kalifornien.

Timo Basilowski verbringt einen Großteil seines Masters an der Hult International Business School in San Francisco – bevor es nach Shanghai und New York geht.
Timo Basilowski verbringt einen Großteil seines Masters an der Hult International Business School in San Francisco – bevor es nach Shanghai und New York geht.

BERATUNGSANFRAGE

Frage: Guten Morgen, Timo! Danke, dass Sie sich schon vor dem Start in den Uni-Tag Zeit für unser Skype-Interview nehmen. Hat San Francisco Ihre Erwartungen erfüllt?

Timo Basilowski: Auf jeden Fall: Ich hatte mir vor Beginn des Semesters schon etwas Zeit genommen, um San Francisco kennenzulernen und auch ein bisschen was von Kalifornien zu entdecken. Seitdem das Studium begonnen hat, bin ich ganz schön eingespannt. Es macht sehr viel Spaß, aber man muss manchmal einfach mal durchatmen und rausgucken: Dann schaut man aus dem Gebäude der Hult auf den Pazifik, denn die Business School liegt nahe an den Piers. Die Atmosphäre in der Stadt ist toll. Die Leute sind aufgeschlossen und zuvorkommend. Wenn man sich morgens seinen Kaffee holt, kommt man bestimmt mit zwei anderen in der Schlange am Coffee Shop ins Gespräch. Und die stammen oft aus einer ganz anderen Ecke der Welt.

Zum Business-Studium nach Kalifornien

Frage: Ist die Hult in San Francisco Ihre erste Erfahrung mit einem Auslandsstudium?

Timo Basilowski: Nein, ich habe an einer Hochschule im niederländischen Venlo meinen Bachelor of Business Administration in International Marketing gemacht. Außerdem habe ich ein Semester an einer englischen Partner-Uni in Plymouth absolviert. Das war als Vorlauf für das Master-Studium in den USA sehr hilfreich: z.B. in Hinblick auf  Selbstmanagement oder Erfahrungen in internationaler Zusammenarbeit.

Frage: Was war ausschlaggebend für den Master in International Business?

Timo Basilowski: Ich habe ein Studium gesucht, das mir noch mal einen breiteren Überblick verschafft als der Bachelor. Und dann natürlich die internationale Ausrichtung. Beides sprach klar für Hult.

Hult San Francisco
Pittoreske Straßenzüge gehören zur Stadt mit den vielen Hügeln.

Mit IEC die passende Studienoption finden

Frage: Wie sind Sie auf die Hult gestoßen?

Timo Basilowski: Das erste Mal auf einer Messe für Master-Studiengänge in Köln, wo ich mir erste Anregungen geholt habe. Von IEC bin ich dann sehr intensiv nicht nur über Hult informiert worden, sondern konnte deren Angebote auch mit dem anderer Partnerhochschulen in den USA vergleichen. Extrem hilfreich waren nicht zuletzt die umfassenden Infos rd. um die zahlreichen praktischen Fragen wie Visum, Versicherungen, Wohnen und so. Die Zeit zwischen Bachelor und Master habe ich für ein Praktikum in einer für mich komplett neuen Branche genutzt.

Direkt-Bewerbung bei der HULT

Frage: In diesen Zusammenhang gehört auch die Frage der Finanzierung. Sie haben sich schließlich nicht für die preiswerteste Möglichkeit im Auslandsstudium entschieden.

Timo Basilowski: Ja, das stimmt. (lacht) Die Studiengebühren für den Master in International Business kosten ca. 40.000 USD. Verglichen mit den 1.500 EUR pro Jahr in den Niederlanden ist das eine ganz andere Hausnummer. Aber nachdem ich mir durch die Beratung sicher war, dass es das ist, was ich machen möchte, gab es auch Lösungen. Von der Hult habe ich zwei Stipendien erhalten. Und mit meinen Eltern habe ich eine Regelung gefunden wie wir die übrigen Kosten aufteilen.

Frage: Wie war der Einstieg an der Hult?

Timo Basilowski: Wirklich easy. Der Support ist hier extrem gut und von IEC war ich auch gut vorbereitet worden. Bei der Wohnungssuche gibt es z.B. eine Liste mit bewährten Vermietern. Ich habe eine Mitwohngelegenheit mit anderen Studenten über AirBnB gefunden, die noch bezahlbar ist und mir tolle Kontakte bringt. Hier wohnen viele Leute, die in Start-ups im Silicon Valley arbeiten. Und durch die gruppenorientierte Arbeitsweise an der Hult, lernt man natürlich seine Kommilitonen prima kennen. In den ersten Wochen haben wir Deutschen im Jahrgang noch viel miteinander gemacht. Aber inzwischen hat jeder seinen eigenen internationalen Freundeskreis gefunden.

Business-Studierende aus aller Welt in einem Klassenraum

Frage: Woher kommen denn die anderen Studierenden?

Timo Basilowski: Ich schätze mal 20 von den 330 Leuten meines Jahrgangs kommen aus Deutschland. Das ist nach den Indern die zweitgrößte Gruppe. Dann gibt es hier viele Spanier und Südamerikaner und natürlich Menschen überall aus Asien. Genau diese Mischung macht für mich den Wert des Auslandsstudiums hier aus. Man lernt ja nicht einfach nur was zu International Business, sondern lebt es durch die internationalen Lerngruppen.

Frage: Wie muss ich mir das vorstellen?

Timo Basilowski:  Projektarbeit im Team wird an der Hult groß geschrieben. Das heißt, man lernt zu präsentieren und zu diskutieren. Da werden die kulturellen Unterschiede super deutlich, aber man will ja eine gemeinsame Lösung finden. Dafür bietet die Hult einen tollen Rahmen.

Hult San Francisco
Timo Basilowski auf Streifzug in Kalifornien: Hollywoods Stars im Straßenpflaster

Interaktiv und praxisorientiert studieren

Frage: Was würden Sie sonst am Auslandsstudium an der Hult hervorheben?

Timo Basilowski: Alle Leute, die an deutschen Unis studiert haben, freuen sich über die kleinen Klassen. Wir sind höchstens um die 50 Leute. Diskussionen sind erwünscht, mit den Dozenten und den Studierenden. Besonders toll ist das in Financial Management organisiert. Man schaut sich die Vorlesung des Professors vorher online an, liest etwas Literatur und in der Klasse wird das Thema dann gemeinsam diskutiert. Das macht Spaß und ist effektiv. Der Arbeitsaufwand in der Vor- und Nachbereitung ist allerdings nicht gering. Aber wenn man sich da konsequent durcharbeitet, sind die Prüfungen anschließend gut zu schaffen. Toll ist auch die Ausstattung hier. Die Räume sind hell und modern. Die Klausuren schreibt man am Laptop. Das gilt auch für Aufgaben während der Vorlesungen. Silicon Valley kommt hier voll durch.

Abschlussprojekt statt Master-Arbeit

Frage: Das Auslandsstudium an der Hult zeichnen noch zwei weitere Besonderheiten aus: keine Master-Arbeit und die Rotation. Was steckt dahinter?

Timo Basilowski: Ja, statt der Master-Arbeit entscheidet man sich für eine Projektform. Im Entrepreneurial Track geht es darum, mit anderen eine Geschäftsidee zu entwickeln und auszuarbeiten. Ich habe mich für den Corporate Track entscheiden. Dabei erhält man mit seinem Team eine Problemstellung aus einem echten Unternehmen, für die man gemeinsam eine Lösung erarbeitet. Das sind übrigens Spitzen-Unternehmen aus aller Welt. Wer wegen einer geplanten Promotion doch eine Master-Arbeit braucht, kann die an der Hult aber auch schreiben.

Neben diesem ungewöhnlichen Prüfungsmodus hat mich die sogenannte Rotation zur Hult gezogen. Das heißt, dass ich in den beiden letzten Modulen den Campus von zwei anderen Standorten kennenlerne. Weil ich noch nie in Asien war, gehe ich im Frühsommer für sechs Wochen nach Shanghai. Zum Schluss bin ich dann in New York City, wo ich den Master dann beende.

Frage: Wo sehen Sie Ihre berufliche Zukunft, Timo?

Timo Basilowski: Ich hoffe, dass sich durch den Aufenthalt in NYC eine Möglichkeit ergibt, dort im Bereich Kosmetik oder Fashion einzusteigen. Mein besonderes Interesse gilt dem, was man im Marketing „fast moving consumer goods“ nennt. Ich habe bei einem deutschen Mittelständler damit angefangen, war dann bei einem internationalen Lebensmittelkonzern im Produktmanagement und habe schließlich bei einem der Weltmarktführer die Kosmetikbranche für mich entdeckt. Ich kann mir gut vorstellen in diesem Bereich in den USA zu arbeiten, würde aber auch mit den gesammelten Erfahrungen nach Deutschland zurückkehren. Das hängt ganz vom Unternehmen ab.

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