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Harter Brexit: die Folgen fürs Auslandsstudium

Der Brexit ohne Deal droht: Die Bundesregierung hat erste Informationen veröffentlicht, inwiefern ein Auslandsstudium in Großbritannien nach dem 29. März 2019 noch durch Auslands-BAföG gefördert werden kann. Das Gesetz dazu ist noch nicht verabschiedet.

Brexit
Abschied ohne Vertrag? Auslands-BAföG in Großbritannien unterliegt neuen Regelungen

Der von Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelte Brexit-Vertrag wurde am 15. Januar vom britischen Unterhaus mit großer Mehrheit abgelehnt. Das lässt es als immer wahrscheinlicher erscheinen, dass Großbritannien die EU Ende März diesen Jahres ohne jede vertragliche Regelung verlässt. Das Vereinigte Königreich wäre damit ein Drittstaat, was sich z.B. auch auf die Förderung eines Auslandsstudiums durch das Auslands-BAföG auswirkt. Die Bundesregierung hat deshalb folgende Regelungen vorbereitet.

Übergangsregelung

Die gute Nachricht: Alle, die bis zum 29. März 2019 ein Auslandssemester oder ein ganzes Auslandsstudium, z.B. im Master, begonnen haben, genießen Vertrauensschutz. Ihre Förderung durch das Auslands-BAföG läuft bis zum Ende ihres Studiums unverändert weiter. Wer vor dem Austritt einen Bachelor-Studiengang aufgenommen hat, kann einen daran anschließenden Master-Studiengang allerdings nicht auf Grundlage dieser Übergangsregelung finanzieren lassen.

Studienbeginn nach dem Austritt

Nach dem ungeregelten Austritt wird ein Auslandsstudium in Großbritannien nach den Regeln behandelt, die für Drittstaaten gelten, also wie bisher für die USA, Kanada oder Australien und Neuseeland. Es werden nur Ausbildungssabschnitte von maximal einem Jahr (2 Semester) gefördert. Damit ist die Förderung eines ganzen Bachelor- oder Master-Studiums nicht mehr möglich. Für konkrete Anfragen zum Auslands-BAföG in Großbritannien ist die Region Hannover zuständig:

www.bafoeg-region-hannover.de

bafoeg[at]region-hannover.de

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