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Griffith University Gold Coast: Auslandssemester am Strand

Winter mit T-Shirt-Wetter: Eva-Maria Jülke verbringt seit Februar ihr Auslandssemester im Master an der Griffith University Gold Coast. Im IEC Interview erzählt die angehende Biochemikerin begeistert, warum das Auslandssemester Down Under so besonders ist.

Eva-Maria Jülke
Eva-Maria Jülke studiert Biochemie und verbringt ihr Auslandssemester an der Griffith University Gold Coast

Frage: Guten Tag Evi, so ein Skype-Interview offenbart gleich einen entscheidenden Unterschied zwischen Ihrem Studienort Gold Coast und Deutschland. Hier in Berlin darf’s noch ein Wollpulli sein, während Sie im Top sommerlich leicht gekleidet sind.

Eva-Maria Jülke: Ja, heute haben wir 26 °C. Es können auch mal zehn Grad mehr sein, aber unter 10 °C sind in Gold Coast selbst im Winter nicht zu erwarten. Die Gegend ist nicht umsonst Australiens beliebtestes Ferienziel.

Gold Coast
Strand und Hochhäuser sind das Markenzeichen von Gold Coast.

3 Kurse als günstige Studienoption

Frage: Lässt denn Ihr Studienpensum Strandbesuche zu?

Eva-Maria Jülke: Das ist kein Problem, denn ich habe nur drei Kurse belegt mit 30 ECTS. Der Grund dafür ist allerdings finanzieller Natur, denn so ein Auslandssemester in Australien ist kostspielig, sodass ich mich für die günstigere Studienoption mit drei statt vier Kursen entschieden habe. Der schöne Nebeneffekt ist, dass ich mehr Zeit für das Strandleben und die Umgebung habe.

Frage: Lassen Sie uns kurz bei den Finanzen bleiben. Wie finanzieren Sie Ihr Auslandssemester?

Eva-Maria Jülke: Ich bin Stipendiatin bei der Stiftung der deutschen Wirtschaft. Das erleichtert das Leben hier erheblich, denn es gibt einen monatlichen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten. Auch die Reisekosten wurden übernommen. Mit ein bisschen Glück bekomme ich später bei einer Jahresausschüttung auch meine Studiengebühren ersetzt.

Frage: Sie studieren an der Universität Leipzig Biochemie. Können Sie Leistungspunkte transferieren lassen?

Eva-Maria Jülke: Ja, zwei meiner hiesigen Kurse werden mir in Deutschland angerechnet. Ich hatte in Deutschland vorgearbeitet, um dann das dritte Semester für das Auslandsstudium zu nutzen. Dabei habe ich mich so organisiert, dass ich so genannte fachfremde Module, die vorgeschrieben sind, und nichts mit Biochemie zu tun haben, hier an der Griffith University absolviere.

Divers: Griffith University
Diversität hat an der Griffith University einen hohen Stellenwert: Evi mit Kommilitoninnen bei den Commonwealth Games

Über den akademischen Tellerrand blicken

Frage: Was sind das für Kurse?

Eva-Maria Jülke: Das sind nützliche Fächer, die Kompetenzen fürs spätere Berufsleben vermitteln. Bei Management Concepts lernt man z. B. Arbeitsgruppen zu leiten. Im Fach Interpersonal Skills geht es um den psychologischen Moment in der Kommunikation. Schließlich habe ich noch ein mathematisches Fach gewählt, dass mich einfach persönlich interessiert. Quantitative Reasoning steckt als mathematische Grundlage hinter den Programmen, mit denen ich in der Biochemie zu tun habe und ich will einfach besser verstehen, wie das funktioniert.

Frage: Wie sind Ihre ersten Erfahrungen mit der Griffith University und ihrer Infrastruktur?

Eva-Maria Jülke: Sehr gut. Die Ausstattung ist super. Offenbar werden die Studiengebühren investiert. Die Gebäude passen harmonisch in die Umgebung, die technische Ausrüstung ist gut und es gibt viel Personal. Praktisch ist, dass alle Vorlesungen anschließend als Aufnahmen zur Verfügung stehen. Mir hilft das manchmal, bei schwierigem Vokabular nachzuarbeiten. In dem Zusammenhang ist auch EnglishHELP lobenswert. Das ist ein kostenloses Angebot mit Workshops und Online-Lernmaterial. Außerdem kann man 45 Minuten pro Woche mit einem muttersprachlichen Englischlehrer verbringen, um eigene akademische Texte zu verbessern. Bei den vielen Tests hier ist das echt sinnvoll. Was mir aufgefallen ist: Die sind wirklich stolz auf die Vielfalt ihrer Universität. Diversity ist mehr als ein Schlagwort.

Strand von Noosa
Am Strand von Noosa ist immer was los.

Australiens Schönheiten entdecken

Frage: Was passiert außerhalb der Seminare?

Eva-Maria Jülke: Die Uni bietet sehr viele Veranstaltungen, die oft mit einer kostenlosen Mahlzeit gekoppelt sind. Dabei kann man gut Leute kennenlernen. Beliebt ist ein internationales Quiz in Gruppen. Bei Touren mit dem Bus habe ich schon die Stadt Noosa, Mount Tamborine mit dem drittältesten Nationalpark der Welt und Byron Bay sehen können. Das ist ein Surferparadies am östlichsten Punkt Australiens. Zudem werden auch recht kostengünstige Surfstunden angeboten. Außerdem habe ich bereits viel Zeit am Strand verbracht, der sich kilometerlang hinzieht. Traumhaft. Damit das so bleibt, habe ich am Clean up Australia Day teilgenommen und Müll am Strand gesammelt. Auf diese Weise versuche ich an jedem Wochenende was zu unternehmen.

Frage: Haben Sie Tipps für die Wohnungssuche?

Eva-Maria Jülke: Die Student Guild gibt viel Unterstützung. Ich habe ein Apartment in einem privaten Studierendenwohnheim bekommen, das ich mit einem thailändischen und einem philippinischen Kommilitonen teile, die schön länger hier studieren. Mir was es wichtig, schon in Deutschland zu wissen, wo ich wohnen werde, auch wenn das eine eher teure Option ist. Dafür wird aber auch einiges geboten wie ein Pool und ein Fitnesscenter. Viele nehmen sich zum Start ein Zimmer über AirBnB und suchen sich dann eine WG. Das sind meist shared houses mit rd. sechs Mitbewohnern. Anders als in Deutschland läuft die ganze Organisation über den Vermieter. Preislich ist das sehr attraktiv.

Zum Auslandssemester an die Griffith University

Evis Studienerlebnisse machen Ihnen auch Lust auf ein Auslandssemester an der Griffith University? Sie hat Standorte an der Gold Coast und im 70 Kilometer entfernten Brisbane. Welche Studienoptionen Sie an welchem Campus erwarten, weiß das IEC Beratungsteam, das auch Informationen dazu hat, wie Sie Ihr Auslandsemester an der Griffith University finanzieren können.

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