Die Welt in London: An der London South Bank University studiert man mittendrin

Interessieren Sie sich für ein Auslandssemester in London? Die London South Bank University hat neben der zentralen Lage eine Menge zu bieten!

Auslandssemester an der London South Bank University
Benedikt Breuers und Marie Bune von der LSBU

Ein Auslandssemester in London ist ein Traum vieler Studierender. Warum die London South Bank University dafür die richtige Wahl ist, erläutern im IEC Interview Marie Bune, Dozentin im Fachbereich Business Studies, und Benedikt Breuers vom EU Team der LSBU.

Frage: Sie stehen mitten im Grünen auf dem Foto: Ist das auf dem LSBU Campus?

Marie Bune: Herrlich, nicht wahr? Der Architekt des Verwaltungsgebäudes hat es mit uns Mitarbeitern gut gemeint. Außerdem: Von unseren Büros sind es nur zehn, fünfzehn Minuten zu Fuß bis zum berühmten London Eye an der Themse. Mit dem South Bank Centre und der Tate Modern haben die Studierenden damit attraktive Ziele direkt vor der Haustür. Genauso spannend ist auch unser Campus. Wegen seiner zentralen Lage und wegen der guten Ausstattung, wenn ich z. B. an das neue Student Life Centre denke.

Frage: Benedikt, Sie arbeiten seit Anfang des Jahres für die LSBU und haben schon als Schüler und Student Auslandserfahrung in den USA gesammelt. Was spricht aus Ihrer Sicht für London?

Benedikt Breuers: London ist die vielfältigste Metropole in Europa und ich liebe den Mix aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Kulturen in dieser riesigen Stadt. Und genau das spiegelt auch die LSBU wieder. Zehn Prozent unserer Studierenden kommen aus der EU. Natürlich aus den beiden großen Ländern, Deutschland und Frankreich, aber auch aus Schweden. Mit zwölf Prozent ist der Anteil der Studierenden aus nicht-europäischen Staaten sogar noch etwas größer. Zahlenmäßig führen US-Amerikaner und Brasilianer, aber wahrscheinlich gibt es nur sehr wenige Länder der Welt, die nicht unter den Kommilitonen vertreten sind. Die Job-Möglichkeiten sind hier nach dem Studium spannend: Nicht umsonst ist London laut einer Studie der Boston Consulting Group die weltweit beliebteste Stadt bei Arbeitnehmern.

Frage: London gilt als eine besonders teure Metropole, vor allem beim Wohnen. Was bedeutet das für Studierende?

Benedikt Breuers: Wer sich für die LSBU entscheidet, trifft aus finanzieller Sicht eine doppelt günstige Wahl. Wir garantieren allen internationalen Studierenden, die sich fristgerecht bewerben, einen Wohnheimplatz auf dem Campus. Das ist nicht nur praktisch im Studienalltag und um die Stadt zu entdecken. Vor allem sind die Preise wirklich moderat. Übrigens werden diese Vorteile von den Studierenden selbst sehr klar gesehen. Bei der regelmäßigen landesweiten Befragung der Studierenden belegt die LSBU beim Thema On-Campus-Housing Platz 1 unter den Londoner Universitäten und steht landesweit auf Platz 5. Unsere Studiengebühren sind genau so hoch wie die der anderen staatlichen Universitäten in London. Aktuell werden sie zu rd. 90 % vom Auslands-BAföG gedeckt.

Frage: Was studieren die internationalen Gäste an der LSBU?

Benedikt Breuers: Die LSBU ist ganz breit aufgestellt, so dass die Möglichkeiten vielfältig sind. Aber die meisten internationalen Studierenden schreiben sich neben Business in den Ingenieurswissenschaften ein. Das reicht von Elektrotechnik bis zu Architektur und Design. Um mal eine Vorstellung von der Vielfalt der Möglichkeiten zu geben: Sie können bei uns Kriminologie und Psychologie studieren. Spiele-Entwicklung gehört zu den ganz neuen Studienfächern für das 21. Jahrhundert. Auf eine lange Tradition blicken Fächer wie Gesundheitswesen und Recht zurück. Seit über 120 Jahren hat die LSBU einen praxisorientierten Ansatz und ist nah dran am Berufsleben. Projektarbeit ist hier Standard.

Frage: Praxisbezug ist ein gutes Stichwort. Marie, Sie betreuen nicht nur internationale Studierende, sondern unterrichten auch selbst Business. Was erwartet mich an der LSBU?

Marie Bune: Unsere Module setzen sich aus Vorlesungen und Seminaren zusammen. Es geht um anwendungsorientiertes Lernen. Dazu tragen viele Dozenten aus der Wirtschaft bei, die häufig auch in London ansässig sind. Das eröffnet unseren Studierenden interessante Kontakte. Außerdem profitieren sie davon, dass sie hier mit Menschen aus der Stadt und der Region ebenso wie mit Gästen aus den USA oder China zusammen lernen. Nehmen Sie das Beispiel Marketing. Das ist eine der beliebtesten Spezialisierungen. An der LSBU haben Sie eine Kombination verschiedener Erfahrungsebenen. Neben dem zeitgemäßen Fachwissen können Sie ihre Marketing-Fähigkeiten auf Englisch weiter entwickeln und obendrein bietet die Gruppenarbeit in internationalen Teams eine weitere Herausforderung. Im direkten Austausch lernt man, wie unterschiedlich Menschen und Märkte sind.

Frage: Marie, flapsig gesagt: Marketing geht ja immer. Was empfiehlt sich denn außerdem?

Marie Bune: E-Commerce ist natürlich ein Thema, das viele unserer Studierenden brennend interessiert. Dabei kommen Sie unweigerlich zur Verknüpfung mit Informatik. Quantitative Analyse-Methoden, um mit Big Data zu arbeiten, bereiten einen auf viele interessante Jobs vor. Stark nachgefragt werden auch unsere Kurse in Entrepreneurship. Ich freue mich, dass das unternehmerische Element immer mehr Frauen interessiert. Diversity in der Mitarbeiterschaft ist ja ein großes Thema und London lebt das vor.

Frage: Gibt es Unterstützung für Studierende mit Gründungselan?

Marie Bune: Ja, wir nennen das Enterprising Students. Wir unterstützen unsere Studierenden dabei, Gelegenheiten zu entdecken und zu ergreifen. Dazu gehören am Anfang inspirierende Gesprächsrunden mit Unternehmern, Workshops, Schnupper-Treffen und geht dann über in Wettbewerbe bis hin zu Programmen zur Realisierung einer Unternehmensidee. Einer von zwei Wettbewerben für Studierende belohnt den Sieger mit 1.000 GBP in Bar, Büroräumen und Unterstützung durch die LSBU. Beim Entrepreneurship in Action Scheme können Sie studienbegleitend ihre unternehmerischen Fähigkeiten entwickeln. Beim Graduate Entrepreneur Scheme erhalten hochmotivierte Absolvent_innen ein Jahr lang Unterstützung auf breiter Front, um ihre Unternehmensidee zu verwirklichen.

Frage: Packt man denn so ein anspruchsvolles Programm mit seinem Schul-Englisch?

Marie Bune: Nach unserer Erfahrung gehören die deutschen Studierenden zu den akademisch stärksten und kommen mit guten Englischkenntnissen an. Manche nehmen trotzdem gezielt unsere Englischkurse wahr, um bestimmte Fertigkeiten zu verbessern. Da geht es z. B. darum, wie man einen Bericht professionell schreibt oder eine Präsentation macht.

Benedikt Breuers: Wenn ich da mit meinen persönlichen Erfahrungen als Austauschschüler und Student in den USA anknüpfen darf: Man unterschätzt sich selbst leicht und vor allem muss man nicht in jedem Satz perfekt sein. Der deutsche Schulunterricht ist eine gute Basis und wer mit einer 2 oder 3 durchs Abi gekommen ist, wird im Studium mithalten können. Und vor allem perfektioniert man sein Englisch hier im Alltag sehr schnell.

Frage: Benedikt, eine Frage zum Schluss: Wie haben Sie den Wechsel vom deutschen in den britischen Arbeitsmarkt erlebt?

Benedikt Breuers: Also der europäische Arbeitsmarkt funktioniert wirklich gut. London macht es einem leicht, Fuß zu fassen. Was aus Deutschland kommend auffällt: Es gibt mehr Flexibilität im akademischen Bereich. Da ist der Arbeitsmarkt durchlässiger. Es geht weniger um Zeugnisse und mehr um persönliche Qualifikation.

 

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