Course-Crashing und Pre-Seating in den USA

Course-Crashing im Auslandssemester in den USA ist gefürchtet. Das in Australien gängige Pre-Seating ist mittlerweile auch an diesen US-Universitäten möglich.

Kein Grund vor Ärger grün zu werden! An der MSU gibt es Pre-Seating.
Grünes Licht für Ihre Wunsch-Kurse! An einigen US-Universitäten gibt es Pre-Seating.

An Universitäten in den USA gibt es für Internationale Studierende die Besonderheit des Course-Crashing (auch Class-Crashing genannt). Da es nicht möglich ist, die gewünschten Seminare vor Beginn des Semester fest auszuwählen, müssen in den ersten Wochen viele Kurse besucht werden. Erst einige Wochen später stellt sich dann heraus, welche davon letztlich wirklich belegt werden können. Ein Verfahren, das für Studierende Aufwand und Unsicherheit bedeutet, vor allem hinsichtlich der Anerkennung der Studienleistungen an der Heimatuniversität.

Was genau ist Course-Crashing?

Ein Einschreiben in die gewünschten Seminare vor Beginn des Auslandssemesters ist für Internationale Studierende in den USA nicht möglich. Die Listenplätze sind für einheimische Studierende reserviert, um ihnen den Fortschritt des Studiums zu garantieren. Also müssen Studierende im Auslandssemester eine größere Auswahl an Seminaren treffen, die für sie in Frage kommen und diese in den ersten Wochen des Semesters besuchen. Die Professoren prüfen in dieser Zeit, ob die Studierenden die Voraussetzungen erfüllen, um das Seminar zu besuchen (sprachliche Qualifikation, Vorwissen, etc.) und ob noch Plätze frei sind. Es kommt vor, dass fest eingeschriebene Studierende den Kurs nach einigen Sitzungen wieder verlassen und dadurch Plätze frei werden. Weil Studierende sich aber zunächst keines Kurses sicher sein können, besuchen sie in den ersten Wochen alle Seminare, bei denen sie sich einen Platz erhoffen. 

Kein Course-Crashing in Australien

Das Course-Crashing an US-amerikanischen Universitäten ist für deutsche Studierende ungewohnt. Einige entscheiden sich aus diesem Grund für ein Auslandssemester in Australien, denn hier werden die Seminare vor Beginn des Semesters im sogenannten „Pre-Seating“ bestätigt. Das erspart Unsicherheit in der Seminarplanung und erleichtert die sowieso schon aufregende Orientierungsphase in einem fremden Land.

Beim Pre-Seating wird die Kursliste der Studierenden nach der erfolgreichen Bewerbung von der Universität bestätigt. So können Sie sich vor Beginn des Auslandssemesters über die gewählten Kurse sicher sein. Das erleichtert die Absprache der Kurse mit den Dozenten an der Heimatuniversität, sodass die Anrechnung der Studienleistungen aus dem Ausland gewährleistet werden kann. Ein weiterer Pluspunkt: Viele australische Universitäten bieten die 3-Kurs-Option an und sind dann oft günstiger!

Pre-Seating in den USA

Wer dennoch die USA vorzieht, kann sich über diese neue Entwicklung freuen. Mittlerweile haben auch einige US-Universitäten erkannt, dass das Course-Crashing für internationale Studierende zum Hindernis wird und bieten deshalb inzwischen Pre-Seating an:

California State University Northridge

Das echte amerikanische Studienerlebnis bietet die California State University Northridge. Ob für ein oder mehrere Semester, die CSUN glänzt vor allem in der Betreuung der Internationalen Studierenden. Das Fächerangebot ist riesig und als Sprachnachweis wird als günstige und leichtere Alternative zum TOEFL oder IELTS auch das DAAD-Sprachzertifikat auf B2-Level akzeptiert. Übrigens: Der beeindruckende Campus nördlich von L.A. wurde bereits in vielen Hollywood-Filmen als Kulisse genutzt.

San Diego State University

Für viele deutsche Studierende ist die San Diego State University DIE Traum-Universität für ein Auslandssemester in den USA. Sie verbindet erstklassige Forschungseinrichtungen mit dem lässigen kalifornischen Lifestyle. Vor allem in den Bereichen Biotechnologie und International Business ist die Hochschule führend. 1.800 Internationale Studierende machen das Semester in San Diego zu einem kulturellen Erlebnis. Für die Business-Kurse bietet die SDSU Pre-Seating an!

Michigan State University

Im Mittleren Westen der USA liegt die die typisch US-amerikanische Michigan State University. Über 200 Studienrichtungen bietet die MSU an, deren Qualität ein Nobelpreis in Physik und acht Pulitzer-Preise untermauern. Ein Highlight ist die Möglichkeit, nach dem erfolgreichem Beenden des Auslandssemesters für 6 ECTS ein Praktikum in New York oder San Francisco zu absolvieren. Weitere Gründe für ein Studium an der MSU nennt Chris McKenzie, Direktor des International Office der MSU, im IEC Interview.

State University New York, Brockport

Am Lake Ontario in unmittelbarer Nähe zu den Niagarafällen liegt die State University New York, Brockport. Sie gehört zu den besten Universitäten im Nordosten der USA und ist verhältnismäßig erschwinglich. Hier taucht man in das echte College-Leben ein, denn die Zahl der Internationalen Studierenden ist überschaubar.

Hawai'i Pacific University

Kulturelle Vielfalt, erstklassige Ausbildung und traumhafte Strände sind die Vorteile eines Auslandssemesters an der HPU. Das Preis-Leistungs-Verhältnis an der HPU ist zudem erstklassig, denn in nationalen Rankings wird die Universität stets als "best buy" eingestuft. Der Hauptcampus liegt mitten in Honolulu, wo moderne Einrichtungen die ca. 8.500 Studierenden aus über 100 Ländern erwarten. 

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