China im Auslandssemester an der Fudan University entdecken

Mit seinem spontanen Entschluss für ein Auslandssemester an der Fudan University ist Igor Zaporozhtsev sehr zufrieden. Im IEC Interview berichtet er von seinen Erfahrungen an einer von Chinas Top Universitäten. Beratungsanfrage

Fudan University
Hoch hinaus kommt Igor Zaporozhtsev im Auslandssemester an der Fudan University in Shanghai.

Frage: Guten Tag Igor, war China von Anfang an Ihr Ziel für ein Auslandssemester?

Igor Zaporozhtsev: Auf die Idee für ein Auslandssemester bin ich erst relativ spät gekommen. Mein Freund war mit IEC nach Kanada gegangen und da habe ich mich informiert, was es für weitere Optionen gibt. An der Fudan University bestand durch IEC auch relativ kurzfristig die Möglichkeit, mit dem Auslandssemester zu beginnen. Und so verbringe ich jetzt mein 7. Semester im Bachelor BWL in Shanghai.

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Die Fudan University ist eine der besten Universitäten Chinas.

Frage: Wofür haben Sie sich entschieden?

Igor Zaporozhtsev: Ich habe z.B. Kurse in Supply Chain Management und Doing Business in China. Das ist spannend, weil die Dozenten aus der Praxis kommen. Theorie kann ich ja auch an der Uni in Gießen lernen. Wer will, kann auch alle anderen Kurse an der Fudan belegen. Das bekommt man allerdings erst auf Nachfrage heraus. Da alle Studierenden an der Fudan Englisch als Zulassungsvoraussetzung haben, ist das kein Problem mit den Kommilitonen zu kommunizieren. Es werden an jedem Fachbereich englische Kurse angeboten. Dort werden sozusagen Einheimische und Ausländer zusammengebracht.

Frage: Was sind die Unterschiede zum Studium in Deutschland?

Igor Zaporozhtsev: Es ist verschulter in China, denn es herrscht Anwesenheitspflicht. Außerdem werden kleinere Prüfungen wie Aufsätze oder Mid-Term-Tests über das Semester verteilt. Das bedeutet weniger Lernstress am Ende des Semesters, aber unter der Woche ist der Aufwand dadurch natürlich höher. Im Chinesisch-Kurs ist der Unterrichtsansatz anders, als ich es bei meinem A1-Kurs in Deutschland erlebt habe. Dort wurde Wert auf schnelle praktische Anwendbarkeit gelegt, in China geht man sehr viel systematischer vor.

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Land und Leute beim Auslandssemester entdecken: Igor Zaporozhtsev in Zhangjiajie, dem Avatar-Gebirge.

Frage: Gab es einen Kulturschock bei der Ankunft in Shanghai?

Igor Zaporozhtsev: Zumindest einen Klimaschock, denn 37 °C sind hier bei 100 % Luftfeuchtigkeit eher die Regel als die Ausnahme. Aber öffentliche Gebäude wie die Universität sind klimatisiert. Das gilt auch fürs Wohnheim. Den Platz hat übrigens IEC vermittelt. Ansonsten muss man sich schon an niedrigere Standards als in Deutschland gewöhnen. Und dass die Knigge-Regeln hier nicht gelten (lacht). Dafür sind die Menschen hier sehr offen und freundlich. Außerhalb des Uni- und Business-Bereichs kommt man allerdings mit Englisch nicht weiter. Das ist manchmal abenteuerlich, weil auch Mimik und Gestik anders funktionieren.

Frage: Wie finden Sie Shanghai als Stadt?

Igor Zaporozhtsev: Für mich ist das eine Top-Stadt! Interessanterweise habe ich hier ein sichereres Gefühl als in meiner Heimatstadt Frankfurt. Der Verkehr fließt ruhiger und die Leute sind weniger aggressiv. In den ersten Wochen hat man ein bisschen das Nachtleben erkundet, aber jetzt mache ich viel mehr am Campus und seiner Umgebung, die wie eine eigene Stadt ist. Insgesamt gibt es hier ein viel ausgeprägteres Campusleben als an meiner Uni in Gießen. Es ist eher so wie man das aus amerikanischen Filmen kennt.

Frage: Wie sieht es mit Tipps für Neuankömmlinge aus?

Igor Zaporozhtsev: Unbedingt Ausflüge einplanen: Außerhalb der Metropole Shanghai ist es noch sehr viel ursprünglicher. Man sollte sich dann auf ein einfaches Hostel einlassen, um mitten ins Leben einzutauchen. Kulinarisch gibt es natürlich viel zu entdecken. Ich habe mal Skorpione versucht: gar nicht übel.

Neugierig auf ein Auslandssemester an der Fudan University geworden?

Wenn Sie sich jetzt auch ein Auslandssemester an der Fudan University in Shanghai vorstellen können, dann sprechen Sie das IEC Beratungsteam an. Es informiert sie gerne auch über die Finanzierungsmöglichkeiten Ihres Auslandssemesters in China.

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