Beratung zum Auslandssemester – auch an Ihrer Universität

29 Mal sind die Fachleute von IEC im Sommersemester 2017 an deutschen Universitäten beim International Day zu Gast und beraten vor Ort. Sie informieren, welche Möglichkeiten man als Freemover hat. Begleitet werden sie in der Regel von Vertretern einer von über 130 Partneruniversitäten. Wir haben so ein Team beim International Day der Freien Universität Berlin begleitet.

Campustour von IEC
Gedruckte Informationen genießen bei Studierenden auch heute eine hohen Stellenwert, um das eigene Auslandssemester vorzubereiten.

Beratungsanfrage

Gleich gegenüber der Cafeteria der School of Business & Economics der FU können sich die Studierenden über ihre Möglichkeiten eines Auslandssemesters informieren. Nach Ländern geordnet erfährt man hier, mit welchen Partnerinstitutionen die Universität selbst einen Austausch unterhält. IEC Studienberaterin Lisa Völkel findet das gut: „Wir raten den Studierenden immer, sich zuerst die Angebote des direkten Austausches anzuschauen, weil dabei keine Studiengebühren anfallen. Der Service von IEC für Freemover verhält sich dazu komplementär.“

Mehr Freiheit als Freemover im Auslandssemester

Was Freemover bedeutet, haben viele Besucher/innen bereits beim Vortrag von Sandra Hallscheidt vom International Office der FU erfahren. Freemover sind Studierende, die auf eigene Faust einen Platz für ihr Auslandssemester suchen. Häufig ist es wie bei der VWL-Studierenden aus dem 3. Semester, die es im 5. Bachelor-Semester nach China zieht. Für sie gibt es kein passendes Austauschprogramm und so hört sie mit Interesse, dass bei IEC gleich mehrere Optionen bestehen, z.B. die renommierte Fudan University in Shanghai oder das englisch-chinesische Kooperationsprojekt Xi'an Jiaotong - Liverpool University in Suzhou. 

Auch ein angehender Wirtschaftsinformatiker im Master-Studium freut sich über Tipps im kurzen Beratungsgespräch am Infostand, denn sein Studienfach gibt es in seinem Zielland USA in dieser Form nicht.

Vorteil für Freemover bei IEC

Einen klaren Vorteil haben auf jeden Fall alle Studierenden, die sich über IEC bewerben. Es gibt keine begrenzten Kontingente an Studienplätzen wie bei den direkten Austauschprogrammen der Universitäten. Auch Sandra Hallscheidt vom International Office freut sich, dass sie ihren Studierenden dank IEC weitere Optionen eröffnen kann und lobt die Beratungsqualität.

Lisa
IEC Studienberaterin Lisa berät Studierende auf dem Campus, am Telefon oder persönlich. Ihr Schwerpunkt: Studieren in den USA.

Erst einlesen, dann persönliche Beratung

Erstaunlich viele Studierende, die sich zum Auslandssemester schlau machen wollen, haben gerade erst mit dem Studium angefangen. Auslandserfahrung haben viele von ihnen aber bereits gesammelt, z.B. im Schüleraustausch. Oder wie BWL-Einsteiger Jonathan Schymczyk (20): Er ist ein Jahr lang durch die Welt gereist, war in Thailand und hat in der Türkei gejobbt. Für das Auslandssemester zieht es ihn aber in die USA, denn vom Studium dort hat sein älterer Bruder begeistert berichtet. Er startet also mit einem klaren Ziel vor Augen in seine Beratung für ein Auslandssemester.

Wie viele seiner Kommilitonen greift er gerne zum IEC Study Guide, der auf dem Infotisch ausliegt. Auf gut 100 Seiten wird darin gründlich zum Thema Auslandsstudium informiert: von der Finanzierung bis zur Präsentation von Partner-Universitäten. Außerdem füllt Jonathan eine Beratungsanfrage aus, um sich gezielt von einem Mitglied des IEC Beratungsteams weiter informieren zu lassen. Völlig kostenlos natürlich.

Top-Themen: Finanzierung und Sprachnachweis

Worauf wird Lisa Völkel vor allem angesprochen? Die Finanzierung ist ein wichtiges Thema, denn Freemover müssen ja die Studiengebühren selbst bezahlen. Kompetent umreißt sie die Optionen und betont die Bedeutung des Auslands-BAföGs, das viel mehr Studierende beanspruchen können als das Inlands-BAföG. Bis zu 4.600 EUR werden dabei als Zuschuss für die Studiengebühren gewährt – ohne Rückzahlung.

Ob das ausreicht, ist die naheliegende Frage einer Gruppe junger Leute. Lisa Völkel erklärt, dass es stark vom Studienland und der Wunsch-Universität abhängt. In Asien reicht es fast immer, in den angelsächsischen Ländern finanziert es meist nur einen Teil. Dafür kann man in Australien und natürlich in allen europäischen Ländern jobben. In den USA ist das mit dem üblichen Studentenvisum leider nicht erlaubt. Praktischerweise kann man auf der IEC Homepage die Partneruniversitäten auch danach filtern, wie weit die Studiengebühren durch den staatlichen Zuschuss gedeckt sind.

„Reicht mein Englisch für ein Auslandstudium?“ Das fragen sich viele der jungen Studierenden. Lisa Völkel kann beruhigen: „Die meisten Partneruniversitäten von IEC erwarten ein Sprachniveau nach dem internationalen Standard B2, manchmal auch C1. Wer eine durchschnittliche Englischnote im Abitur hatte, wird diesen Nachweis in der Regel mit etwas Vorbereitung erbringen.“ Als preiswerte Alternative zu den üblichen Sprachnachweisen TOEFL und IELTS akzeptiert inzwischen die Mehrzahl der IEC Partneruniversitäten das Sprachzertifikat des DAAD. Und das lässt sich ganz unkompliziert und vor allem kostenlos an der eigenen Hochschule ablegen. Das Feedback der IEC Partneruniversitäten in Bezug auf die Englischkenntnisse der deutschen Gäste ist übrigens sehr positiv. Sie finden sich in der Regel im Alltag wie in den Vorlesungen gut zurecht und erweitern ihre sprachlichen Kompetenzen darum umso schneller.

Elena
IEC Studienberaterin Elena tourt auch im Sommersemester wieder mit der La Trobe University aus Melbourne durch Deutschland, u.a. nach Passau, Magdeburg und Kaiserslautern

Eine Partneruniversität im Fokus

Begleitet wird Lisa Völkel in dieser Woche von Nick Schrader. Er vertritt die Michigan State University, eine der besten öffentlichen Universitäten der USA. Nicks Begeisterung für die beeindruckende Campus-Universität im Mittleren Westen wirkt ansteckend. Sowohl der Wirtschaftsinformatiker als auch Jonathan machen sich zahlreiche Notizen. Klar wird am Ende des Vortrags aber auch: Diese Qualität hat ihren Preis. „Im Gespräch mit dem IEC Beratungsteam kann individuell geklärt werden, ob ein Auslandssemester an der MSU eine realistische Option ist. Gemeinsam finden wir sicherlich eine Lösung, die zu den eigenen  Interessen und finanziellen Möglichkeiten passt“, erklärt Lisa Völkel. 

Bei so viel angehenden Wirtschaftsexperten kann eine Frage nicht ausbleiben: Warum ist das IEC Beratungsangebot kostenlos für die Studierenden? Lisas Antwort ist klar: „Der Service wird von den Partneruniversitäten finanziert, denn sie haben ein großes Interesse daran, motivierte internationale Studierende für sich zu gewinnen und bereits geprüfte, vollständige Bewerbungen zu erhalten.“

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Beratungsanfrage

Wenn Sie sich nun auch vom erfahrenen IEC Beratungsteam zu Ihren Studienmöglichkeiten in einem von 21 Ländern informieren lassen wollen, dann kontaktieren Sie uns jetzt. Oder schauen Sie hier, wo Sie uns an Ihrer Heimatuniversität während der Campustour treffen können.

Beratungsanfrage

geschrieben von: