Auslandsstudium praxisnah und wirklich international

Mit einem Abschluss der Hult International Business School durchstarten

Wer auf der Suche nach Alternativen zu einem Wirtschaftsstudium in Deutschland ist, wird sich für diese Erfahrungsberichte interessieren. Zwei deutsche Studierende berichten von ihrer Zeit an der renommierten Hult International Business School.

Wie im Fluge ging sein Jahr an der Hult International Business School vorbei und brachte den frisch gebackenen Master of International Business direkt zu KPMG in Frankfurt. Dort ist Maximilian Boelck im Bereich Financial Services Advisory M&A tätig. In seinem Team werden Finanzdienstleister von der Bank bis zum Hedgefonds beraten, die einen Finanzdienstleister akquirieren wollen.

Zum  Telefoninterview ist der 25-Jährige erst am späten Freitagabend zu erreichen. Lange Arbeitszeiten gehörten im Beraterjob zumindest punktuell dazu, erzählt er gut gelaunt. An seinem neuen Arbeitgeber schätze er, dass ein solcher Einsatz auch wertgeschätzt werde. Zur guten Laune trägt offenbar auch bei, dass sich seine Entscheidung für ein Masterstudium an der weltgrößten Graduate Business School voll ausgezahlt hat. Nach dem BWL-Bachelor an der renommierten Uni Lüneburg suchte Maximilian Boelck eine praxisorientierte Studienalternative für den Master. Hier überzeugte ihn das Hult-Konzept. Praktiker aus internationalen Unternehmen geben ihre Erfahrungen direkt an die Studierenden aus aller Welt weiter. „Zu jedem Studienmodul gehört eine Präsentation, die bewertet wird“, erzählt er. „Das bringt mir jetzt in der Praxis unheimlich viel. Natürlich bei den Kunden, aber auch, wenn ich meine Ideen im Team vorstelle. Nach einem Jahr in englischsprachigen Ländern fühlt sich Englisch nicht mehr wie eine Fremdsprache an.“

Auslandsstudium an bis zu drei Standorten

Internationalität ist an der Hult International Business School keine Marketing-Floskel. Die private Hochschule ist an sechs internationalen Finanzplätzen der Welt ansässig. Maximilian Boelck hat den Hauptteil seines Studiums in London absolviert. Ein Quartal des Studienjahres kann man an ein oder zwei anderen Standorten verbringen. Maximilian Boelck nutzte die Gelegenheit, endlich New York kennenzulernen, und blieb dort die gesamten drei Monate. „Sonst hätte mir die Zeit nicht gereicht für diese tolle Stadt.“

Besonders geschätzt hat er die Art, wie Hult Studierende und Unternehmen zusammenbringt. Zu einem ermögliche das Team im Career Center interessante Praktika und helfe auch, die Fühler nach einem ersten Job auszustrecken. Ein anderer Berührungspunkt mit den Herausforderungen des echten Lebens ist ausgerechnet die Abschlussprüfung. Im letzten Studienmodul wird die Prüfungsleistung als Berater in einem Unternehmen verbracht. Dort löst man ein reales Problem und wird von Hochschule und Unternehmen gemeinsam bewertet.

Dieser Schritt steht einem anderen jungen Deutschen noch bevor. Sebastian Paul Rieks überzeugte gleichfalls das praxisorientierte Studium. Sein Berufsziel ist allerdings nicht ein Beratungsunternehmen, sondern die produzierende Industrie. Nach der Beratung durch IEC war für den 26-Jährigen klar: „Dort kann ich in einem überschaubaren Zeitrahmen auf mein theorielastiges VWL-Studium in Hamburg aufbauen.“ Als Hauptcampus hat er Boston gewählt, den Stammsitz der Hult International Business School. Nach einem schneereichen Winter erwartet ihn im Frühjahr 2015 ein Kontrastprogramm: Es geht nach Shanghai. Dort will er u.a. lernen, wie man Innovationen für neu entwickelte Produkte und Services managt bzw. implementiert. Das letzte Studienmodul will er dann in New York absolvieren.

Internationale Lerngruppen

Ein besonderes Praxiselement bringen aus seiner Sicht nicht nur die Dozenten ein. Ein ebenso bedeutender Lerneffekt entstehe beim gemeinsamen Studium mit Menschen, die aus allen Teilen der Welt stammen. Rieks: „Wir machen viel Projektarbeiten. Das sind Sechser-Teams aus Asiaten, Russen, Lateinamerikanern. Diese kulturellen Unterschiede habe ich total unterschätzt. Wie man in einem internationalen Team erfolgreich zusammenarbeitet, kann man hier wirklich lernen.“

Klar ist: So motivierend und effektiv das Studium an der Hult ist, so stellen die Studiengebühren, doch eine erhebliche Investition dar. Maximilian Boelck und Sebastian Rieks haben sich sehr bewusst dafür entschieden. Boelck bekam dabei nicht nur Unterstützung von seiner Familie, sondern hat auch einen Studienkredit aufgenommen. „Ich finde, dass das eine nachhaltigere Investition ist als in ein Auto. Vom Studium habe ich ja mein ganzes Leben etwas.“

Sebastian Rieks lobt die Service-Kultur der Universität: „In Hult bekommt man als Studierender nicht nur auf jede Mail postwendend eine Antwort. Die Mitarbeiter kommen proaktiv auf einen zu.“ Auch die räumliche und technische Ausstattung sei hervorragend. Und am Standort Shanghai ist die Unterbringung sogar in den Studiengebühren enthalten.

Kosten in Kürze

Die Hult International Business School bietet Master-Studiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten an, die ein Jahr dauern. Ebenso lange nimmt der MBA in Anspruch, der von Praktikern aus aller Welt völlig neu gestaltet wurde. In London und San Francisco wird auch der Bachelor of Business Administration angeboten. Jeder Campus ist sehr zentral gelegen und modern ausgestattet: Hult sorgt dafür, dass in den überschaubaren Jahrgängen, nie eine Herkunftsnation dominiert. Die Studiengebühren für einen Master betragen in London 30.100 GBP, in Boston 41.300 USD. Der Bachelor liegt bei 22.900 GBP bzw. 35.000 USD. Es gibt verschiedene Stipendien, allerdings sind die Studiengänge nicht BAföG-fähig. (Alle Beträge Stand 03/2015)

Mit IEC bewerben und Alternativen abwägen

Das IEC Beratungsteam berät zu den Möglichkeiten eines Auslandsstudiums an der Hult International Business School und nimmt viele Formalien ab. Bei einer Einschreibung mit IEC entfallen die Bewerbungsgebühren. Außerdem kennt IEC  viele interessante Alternativen: inhaltlich wie preislich. 64 IEC Partneruniversitäten sind für ihre wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge akkreditiert, überwiegend von der ältesten Akkreditierungsstelle AACSB. Drei Partneruniversitäten haben die seltene Triple-Akkreditierung aller drei maßgeblichen Organisationen. Es handelt sich um die Michigan State University, die australische Monash University und die Victoria University of Wellington in Neuseeland.

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