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3,5% der Studierenden nutzen Kredite – auch fürs Auslandssemester

50 Millionen Euro pro Monat – so viel zahlen Kreditgeber wie Banken und Studentenwerke derzeit insgesamt im Schnitt an deutsche Studierende aus. Pro Jahr fließen somit 600 Millionen Euro. Diese Zahlen ermittelte das CHE Centrum für Hochschulentwicklung im Rahmen seines 13. Studienkredittests, der im Sommer 2018 veröffentlicht wurde. Untersucht wurde dabei auch, inwiefern ein Auslandssemester oder gar ein komplettes Studium im Ausland gefördert wird.

Ab ins Auslandssemester mit einem Studienkredit - IEC und die Deutsche Bildung machen es möglich
Ab ins Auslandssemester mit einem Studienkredit - IEC und die Deutsche Bildung machen es möglich

Das Ergebnis ist gut: So unterstützen etwa elf der zwölf befragten bundesweiten und regionalen Kreditgeber Studierende generell oder nach Absprache während eines Auslandssemesters. Bei einigen ist zudem die finanzielle Förderung eines kompletten Studiums im Ausland möglich. Einzig im Rahmen des beliebten KfW-Studienkredits wird ein Auslandsaufenthalt nicht finanziert. Genauer in die Vertragsbedingungen schauen sollten Studierende, die ein Abschlussdarlehen oder eine Zwischenfinanzierung mit einem Auslandsstudium kombinieren möchten. Nur knapp über die Hälfte der getesteten, meist lokalen Anbieter bezuschusst das Studieren an einer ausländischen Hochschule. Positiv ist jedoch, dass der zweitgrößte Kreditgeber – das Bundesverwaltungsamt – sowohl Auslandssemester und -praktika als auch komplette Studiengänge an einer nicht-deutschen Universität unterstützt. In Kombination mit dem Info- und Vermittlungsservice von IEC ist der Weg ins Ausland dann nur noch ein Katzensprung. Wir unterstützen kostenlos bei der Auswahl der Uni, der Organisation und der Bewerbung an unseren Partnerhochschulen.

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Deutsche Bildung fördert auch Sprachreisen und ein Gap Year

Zum Thema Auslandsstudium hebt das CHE Centrum außerdem hervor, dass die Deutsche Bildung – mit 595 neuen Vertragsabschlüssen 2017 derzeit der viertgrößte Bildungskreditgeber – auch Sprachreisen oder ein Gap Year mitfinanziert bspw. zwischen Bachelor und Master. Nicht getestet, aber positiv erwähnt wurde zudem die „Studienförderung Auslandssemester“, mit der die Deutsche Bildung und IEC seit 2013 gemeinsam Auslandsaufenthalte fördern. Studierende aller Fachrichtungen können sich bei dem Bildungsfonds um bis zu 30.000 Euro für Studiengebühren, Lebenshaltungs- und Reisekosten bewerben. Für ein Auslandsstudium sollten Interessierte aber in jedem Fall zudem kostengünstigere Finanzierungsquellen wie Erasmus-Stipendien und Auslands-BAföG in Betracht ziehen, empfiehlt das CHE Zentrum. Bei Fragen rund um Finanzierungsmöglichkeiten helfen Ihnen auch die erfahrenen IEC Studienberater weiter.

Beim Studienkredit das passende Angebot finden

In der Regel nehmen Studierende einen Bildungskredit auf, wenn BAföG, Stipendien oder der Nebenjob zur Finanzierung des Studiums nicht ausreichen oder nicht möglich sind. Den einen empfehlenswerten Kredit gibt es dabei nicht, stellt das CHE Centrum im Test-Fazit fest und gibt vier Tipps zur Entscheidung über das richtige Angebot:

  1. Zunächst sollten Studierende ihren wirklichen Bedarf klären und sicherstellen, dass alle anderen Möglichkeiten zur Finanzierung (Jobben, Stipendien, BAföG, Unterstützung durch die Eltern) ausgeschöpft sind.
  2. Zudem sollten die individuellen Anforderungen klar sein: Neben Krediten und Darlehen mit klassischem Zinssatz gibt es Bildungsfonds, in die meist später ein bestimmter Prozentsatz des Einkommens zurückgezahlt wird, sowie Finanzierungsmodelle nach dem Crowdfunding-Prinzip. Hier sollten Studierende sich überlegen, wie viel Flexibilität und Risikoabsicherung sie sich wünschen.
  3. Sind anhand der persönlichen Anforderungen die passenden Angebote gefunden, sollten sie anhand von individuellen Kriterien genauer miteinander verglichen werden: Gibt es etwa K.O.-Kriterien oder Hürden? Sind attraktive Zinssätze über die Dauer gesichert? Was ist im Einzelfall besonders wichtig?
  4. Im letzten Schritt sollten sich Studierende von den verbliebenen Anbietern ein individuelles Angebot einholen und ein persönliches Beratungsgespräch vereinbaren, in dem alle offenen Fragen und Konditionen geklärt werden können. Zudem empfiehlt das CHE, nicht sofort zu unterschreiben und lieber noch mal Rat von Freunden oder der Familie einzuholen.
Ergebnisse des CHE-Studienkredittests 2018, Quelle: Che Centrum für Hochschulentwicklung
Ergebnisse des CHE-Studienkredittests 2018, Quelle: CHE Centrum für Hochschulentwicklung


Die meisten der 46 Angebote rangieren in der Spitzengruppe

Aber selbst mit einer Entscheidung nach individuellen Kriterien und Bauchgefühl können Studierende schwer auf den völlig falschen Kredit setzen: Der CHE-Studienkredit-Test 2018 stuft alle gängigen Finanzierungsangebote „als durchweg seriös und gut gestaltet ein“. Unter den 46 untersuchten Anbietern erreichten viele Spitzenergebnisse in mehreren der fünf Bewertungskategorien. Getestet wurde nach Zugang, Kapazität, Kosten, Risikobegrenzung und Flexibilität. Die Daten wurden per Selbstauskunft gesammelt. So erhielt das Angebot der Deutschen Bildung etwa viermal die höchste Bewertung. Etwas schlechter schnitt der KfW-Studienkredit ab, der aber dennoch mehr als die Hälfte aller Vertragsabschlüsse in 2017 verbuchte. Den kompletten Test gibt es hier:
CHE-Studienkredit-Test 2018

IEC hilft beim Schritt ins Auslandssemester

Ist die Finanzierung einmal gesichert, steht auch dem Auslandssemester kaum noch etwas im Wege. Wer als Freemover etwa in die USA, nach Australien oder Kanada gehen möchte, kann den kostenlosen Info- und Vermittlungsservice von IEC nutzen. Mit 17 Jahren Expertise unterstützt IEC im gesamten Organisationsprozess – von der Wahl der Uni und des Studienprogrammes bis zur erfolgreichen Bewerbung.

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