Studieren in Ecuador

Für Ihr Auslandssemester in Ecuador hat IEC eine ideale Partneruniversität gefunden. Entdecken Sie das kleinste Land Südamerikas!


Beratungsanfrage

Bildungssystem

Das Bildungssystem in Ecuador unterscheidet sich vom Studium in Deutschland. Fachhochschulen sind in Ecuador sogenannte Polytechnicas, und auch der Anteil an privaten Anbietern ist deutlich höher. Bei einem kostenlosen Beratungsgespräch erklären wir Ihnen gerne mehr dazu.
Hauptstadt: Quito
Einwohner: 15.654.511
Größe: 256.370 km²
Zeitzone: UTC -5 bis
Währung: US-Dollar
Wechselkurs: 1 USD = 0.858 EUR (Stand: 26.07.2017)
Amtssprache: Spanisch, Kichwa, Shuar
Semesterstart: März, Oktober

Informationen zum Studienland

Seinen Namen verdankt das kleine Land in Südamerika seiner Lage am Äquator. Es besticht mit Vielfältigkeit auf einer Fläche, die der Großbritanniens entspricht. Ein Auslandssemester ist schon fast zu kurz, um sich einen vollständigen Überblick zu verschaffen. Die Hauptstadt Quito liegt auf 2.850 Meter Höhe in den Anden – so hoch wie keine andere. Beliebt ist eine Seilbahnfahrt auf den Hausberg Pinchincha.

Auslandssemester zwischen Pazifik, Anden und Tropen 

Der höchste Berg Chimborazo bringt es auf rd. 6.300 Meter. Es gibt zahlreiche aktive Vulkane, eine tropische Zone im Amazonas-Gebiet und eine schöne Küstenebene am Pazifik, wo auch Guayaquil, die größte Stadt des Landes liegt. Weit vor der Küste befinden sich die berühmten Galápagos-Inseln. Die kurze Aufzählung zeigt, dass es unendliche Möglichkeiten gibt, während des Auslandssemesters beeindruckende Erfahrungen in der Natur zu machen, zumal Ecuador als das artenreichste Land des Planeten angesehen wird. Das Klima ist vielfältig, in Quito sollte man sich auch in jungen Jahren erst langsam an die höhenbedingt dünne Luft gewöhnen.

Die Anden kann man romantisch und sicher auf einer Bahnfahrt entdecken. Das übliche Transportmittel sind aber Busse. Pro Stunde Busfahrt kalkuliert man mit einem Fahrpreis von einem USD! Das Straßennetz ist in den letzten Jahren massiv gewachsen. Wie in vielen Entwicklungsländern sollte man sich auf durchaus rauere Verkehrssitten einstellen. Zahlreiche Natur- und Nationalparks haben Ecuador zu einem beliebten Ziel für den Ökotourismus gemacht und bietet viele Möglichkeiten für Outdoor-Sportarten wie Wandern, Regenwaldtouren, Rafting und Mountainbiking. Es gibt aber auch viele historische Orte zu entdecken, wo immer noch handwerkliche Traditionen hochgehalten werden.

Weltkulturerbe Quito

Die Hauptstadt Quito hat ein barockes koloniales Stadtzentrum, mit dem sie 1978 als erster Ort überhaupt in die Weltkulturerbeliste gelangte. Es gibt wunderschöne Kirchen und Museen zu entdecken. Im 20. Jahrhundert ist die Stadt massiv gewachsen und hat jetzt 2,2 Mio. Einwohner. Entdecken Sie das beliebte Ausgehviertel La Mariscal, aber auch Theater und Kinos sowie eine lebhafte Musikszene.

Die Bevölkerung Ecuadors stammt zu einem erheblichen Teil von indigenen Völkern ab. Aus Europa kamen anders als in anderen südamerikanischen Ländern fast nur Menschen aus Spanien. Deren Sprache wird heute von den meisten Einwohnern gesprochen, doch gibt es daneben zwei indigene Amtssprachen. Der spanischen Eroberung im 16. Jahrhundert ging eine nur rd. 100-jährige Inka-Zeit voraus, die allerdings beeindruckende bauliche Zeichen hinterlassen hat. Die Republik Ecuador besteht seit 1830.

Sicherheit, Reisen und Gesundheit

Ecuador gilt als in der Regel sicheres Reiseziel. Dennoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Gefahr von Diebstahl und Raub größer ist als in Deutschland. Vor Gegenwehr wird gewarnt. Die Polizeibehörden in Quito nehmen aber Anzeigen auf, für die Formulare in Deutsch und Englisch zur Verfügung stehen. Hilfreiche Sicherheitstipps gibt das Auswärtige Amt auf seiner Homepage. Es empfiehlt sich, diese in Bezug auf Gefährdungen durch seismische Aktivitäten zu konsultieren, bevor eine Reise im Land begonnen wird. Ein klares Wort muss dem Thema Drogen gelten: Wie in vielen außereuropäischen Ländern, gelten hier scharfe Regeln: auch für Konsument/innen. Selbst Besitz und Konsum kleinster Mengen illegaler Substanzen werden streng geahndet und es gibt keinen Rabatt für ausländische Gäste.


Außer den üblichen Reiseimpfungen wie gegen Hepatitis gibt es nur beim Besuch der Amazonas-Region die Empfehlung für eine Impfung gegen Gelbfieber. Wie in anderen tropischen Ländern empfiehlt es sich, unterhalb von 1.500 Metern Höhe auf Mückenschutz zu achten, um sich so vor Infektionen wie Dengue-Fieber oder Malaria zu schützen. Lassen Sie sich von einem Reisemediziner vorab beraten.

Die medizinische Versorgung ist in den städtischen Zentren auf internationalem Niveau, allerdings primär im privaten Sektor. Entsprechend ist ein ausreichender Versicherungsschutz unabdingbar. Ohne Kreditkarte mit Deckung von mindestens 5.000 USD muss auch bei Notfällen mit einer Verweigerung der Behandlung gerechnet werden.

Geld und Wirtschaft

Ecuador hat im Jahr 2000 den US-Dollar als Währung übernommen. Lediglich im Cent-Bereich gibt es noch einheimische Münzen. Mit Scheinen ab 50 USD aufwärts kann man wegen der Fälschungsgefahr oft nicht bezahlen. Mit deutschen EC-/Maestro-Karten kann man leider kein Bargeld abheben. Auch bei der Bezahlung mit deutschen Kreditkarten muss man örtlich und zeitlich mit Einschränkungen rechnen. Sehr zuverlässig funktioniert die Geldanweisung über Western Union. Das Unternehmen verfügt in Quito über ein dichtes Filialnetz.

Ecuadors Prokopfeinkommen beträgt kaum mehr als 10% des deutschen! Ein wesentliches Exportgut ist Erdöl, was zu den bekannten volkswirtschaftlichen Problemen wegen der stark schwankenden Preise führt. Damit einher geht ein sehr ungleich verteilter Wohlstand. Viele Ecuadorianer arbeiten deshalb in den USA und Spanien. Schnittblumen stehen auf Platz vier der Exportprodukte und gelangen bis nach Europa. Eine wachsende Bedeutung hat der Tourismus dank der vielfältigen Naturlandschaften. Strom wird zu zwei Dritteln aus Wasserkraft produziert.

Hochschultypen

Das Bildungssystem ist von einer gewissen Ungleichzeitigkeit geprägt. Ein Grundschulbesuch ist üblich, doch viel zu wenige Menschen besuchen weiterführende Schulen. Seit 2008 ist der Besuch aller Bildungseinrichtungen bis hin zur Universität kostenlos. In den großen Städten gibt es überall im Lande Universitäten, staatliche wie private– insgesamt rd. 340! Allein 2014 wurden vier neue gegründet. In der Hauptstadt Quito bestehen sieben, die wie die IEC Partneruniversität internationale Kontakte pflegen!

Krankenversicherung

Eine internationale Krankenversicherung ist notwendig. Die HanseMerkur Versicherung hat Angebote für Studierende. In Quito gibt es zwar eine gute medizinische Versorgung, doch behandeln Privatkliniken Notfälle in der Regel nur gegen Vorkasse. Das heißt, dass ein Versicherungsnachweis nicht ausreicht, sondern per Kreditkarte oder Bargeld in Vorleistung gegangen werden muss.