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Studieren in Costa Rica

Auslandssemester in Costa Rica: Das kleine Land besticht mit abwechslunsgreichen Landschaften und der größten Biodervisität der Welt.

Bildungssystem

Studieren in Costa Rica unterscheidet sich vom Studium in Deutschland. Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen das Bildungssystem von Costa Rica näher bringen. Wenn Sie dann noch Fragen haben, können Sie gerne einen kostenlosen Beratungstermin mit uns vereinbaren.
Hauptstadt: San José
Einwohner: 5
Größe: 51.100 km²
Zeitzone: UTC -6 bis
Währung: Colón
Wechselkurs: 1 CRC = 0.0016 EUR (Stand: 10.12.2019)
Amtssprache: Spanisch
Semesterstart: Januar, September

Informationen zum Studienland

Costa Rica – die reiche Küste: Das gilt in vielfacher Hinsicht. Costa Rica, das sind Karibikstrände und die pazifische Küste, Regenwald und Vulkangebirge. Das Land gilt als die Schweiz Mittelamerikas. Unabhängig seit 1821, schaffte man Mitte des 20. Jahrhunderts seine Armee ab und setzte fortan auf eine Neutralitätspolitik. Das politische System ist demokratisch und seit Generationen stabil.

Reichtum der Natur entdecken

Das Klima ist tropisch bis subtropisch mit einer Regenzeit von Mai bis November und einer Trockenzeit von Dezember bis April. Der Naturschutz genießt in Costa Rica schon lange einen hohen Stellenwert: Bereits in den 1980er Jahren begann man, verlorenen Regenwald wieder aufzuforsten. Er bedeckt heute wieder 50 % des Landes. Gut ein Viertel des Staatsgebiets steht unter Naturschutz. Auf einem Gebiet, das nur 0,3% der Erdoberfläche ausmacht, kommen 4 % der bekannten Tierarten vor. Diese Biodiversität wird gepflegt und erforscht. Der Strom wird zu fast 100 % aus regenerativen Quellen gewonnen.

In der Großregion um die Hauptstadt San José leben fast 50 % der Bevölkerung. Mit einer Bevölkerungsdichte von 89 Einwohner pro Quadratkilometer ist das kleine Land deutlich dünner besiedelt als Deutschland. Die Einwohner stammen überwiegend von europäischen Einwanderern ab, doch leben im Regenwald noch kleine indigene Volksgruppen. In Costa Rica spricht man Spanisch. Es gibt auch englischsprachige Bevölkerungsteile, die von afrikanisch stämmigen Einwanderern aus der Karibik abstammen.

Mehr High-Tech als Bananen

Wer bei Costa Rica vor allem an Bananen und Kaffee denkt, liegt zwar nicht falsch. Dies sind bis heute wichtige Exportgüter. Doch die Dienstleistungsbranche und der Ökotourismus haben den landwirtschaftlichen Gütern längst den Rang abgelaufen. Auch namhafte deutsche Unternehmen sind mit Dienstleistungs- und Produktionsbetrieben in Costa Rica vertreten. Ein Viertel des Exports machen digitale Produkte und Dienstleistungen aus.

Kultur und Essen

Die Landessprache Spanisch weißt wie in anderen lateinamerikanischen Ländern inzwischen landestypische Besonderheiten auf. Die Costa-Ricaner sind musikbegeistert: Freunde lateinamerikanischer Rhythmen kommen hier auf ihre Kosten. Ebenso enthusiastisch ist man beim Fußball dabei und hat bereits an fünf Weltmeisterschaften teilgenommen. In der Hauptstadt gibt es ein Nationaltheater und eine vielfältige Museumslandschaft.

Das Nationalgericht heißt Gallo Pinto und wird aus gebratenem Reis, schwarzen Bohnen und Zwiebeln bereitet. Es wird schon zum Frühstück gegessen. Dazu gibt es z.B. Eiergerichte oder Tortillas mit Sauerrahm. An der Karibikküste geht es exotischer zu: Dort schmeckt man gerne mit frischer Kokosmilch ab. Erfrischungsgetränke haben einen ziemlich hohen Zuckergehalt, dafür gibt es aber gutes Bier aus einheimischen Brauereien.

Reisen und Sicherheit

Costa Rica ist ein vergleichsweise sicheres Reiseland in Lateinamerika. Mutter Natur hält jedoch wie in anderen tropischen Regionen Überraschungen bereit in Form von Hurrikans. Außerdem ist die Region seismisch aktiv.

Überlandfahrten nehmen trotz der kleinen Landesflächen durchaus Zeit in Anspruch, weil das Straßensystem überlastet ist und natürlich auch keinen europäischen Ausbaustandard hat. Mit Bus, Taxi oder Leihwagen kommt man aber trotzdem gut an sein Ziel, wenn man die einschlägigen Sicherheitstipps, wie sie das Auswärtige Amt gibt, beherzigt. Das gilt auch für die Prävention von Diebstählen.

Neben der Landeswährung Colón ist der US-Dollar als Zahlungsmittel verbreitet. Bargeld spielt eine wichtige Rolle. EC-Karten (Maestro) funktionieren in Costa Rica nicht, sie benötigen also eine Kreditkarte.

Wie in vielen außereuropäischen Ländern sind der Besitz von und der Handel mit Drogen mit schweren Strafen bewehrt. Ausländer dürfen übrigens nicht an Demonstrationen teilnehmen. Auch hier winken hohe Strafen bzw. die Ausweisung.

Hochschultypen

Die Bildungspolitik genießt in Costa Rica einen hohen Stellwert. Als man 1949 die Armee abschaffte, wurden die freiwerdenden Ressourcen in die Bildung gesteckt. Der Erfolg ist eine Alphabetisierungsrate von 97% und ein Hochschulsystem mit fünf öffentlichen und 50 privaten Hochschulen, das international stark vernetzt ist.

Die Biowissenschaften sind international hoch angesehen: Dort erforscht man die vielfältige Natur des Landes. Interessant: Im Ausbildungsbereich hat man sich das deutsche duale System als Vorbild genommen.

Krankenversicherung

Reisen Sie nicht ohne ausreichenden Krankenversicherungsschutz, wie ihn die HanseMerkur für Auslandsstudierende anbietet, nach Costa Rica. Barzahlung oder Kreditkartenabsicherung sind bei allen Behandlungen, auch im Notfall, üblich.

Für direkt aus Deutschland einreisende Personen gibt es keine Impfpflichten. Es empfiehlt sich jedoch vorab eine tropenmedizinische Beratung zu konsultieren und den Impfstaus zu prüfen. Eine Masern-Impfung wird dringend empfohlen.

In der Hauptstadt San José gibt es im Gegensatz zu manchen ländlichen Gebieten eine gute medizinische Versorgung.