Studieren in Down Under

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Kurzprofil

Ozeanien, das klingt verlockend nach Strand und Meer. Auf die Frage, was denn zu dieser Region dazu gehöre, hätte Fontanes alter Briest mit dem Seufzer "Das ist ein weites Feld" geantwortet. Eng gefasst beschreibt der Begriff die nördlich und östlich Australiens liegenden Inselgruppen Polynesien einschließlich Neuseelands, Mikronesien und Melanesien. Im Allgemeinen wird mit Ozeanien aber auch Australien gemeint, das bekanntlich als eigener Kontinent gilt, und Neuguinea. Der Grund: Vor der letzten Eiszeit hingen Australien und Neuguinea zusammen, bis der Meeresspiegel des Pazifiks im Zuge der Erderwärmung um 100 Meter anstieg. Den 5. Kontinent und seine nördliche Nachbarinsel trennt heute ein flaches Meer.

Südseetraum am Korallenriff

Die Auswirkungen des höheren Meeresspiegels machen aus heutiger Sicht einen erheblichen Reiz der Region aus. Die vielen kleinen Inseln sind Vulkankegel. Dort, wo die Vulkanspitzen unter der Wasseroberfläche blieben, bildeten sich Riffs und Korallenbänke. Der Reiz der ozeanischen Landschaft liegt also nicht zuletzt unter Wasser. Dazu passt das subtropische bis tropische Klima, das jede Art von Wassersport zum Vergnügen macht.  In den tropischen Zonen Australiens sind sie auch Thema und Anschauungsobjekt akademischer Studien.

Neuseeland bietet Platz zum Durchatmen

In Neuseeland erwarten einen hingegen ein gemäßigtes Klima – und atemberaubende Landschaften. Aus europäischer oder gar asiatischer Warte ist Neuseeland ebenso wie die gesamte Region sehr dünn besiedelt. Doch haben sich dort wie in Australien bedeutende städtische Zentren gebildet. Fährt man aber aus Auckland oder Wellington hinaus, befindet man sich schnell in nahezu unberührter Natur.

Millionenstädte und Wüsteneinsamkeit in Australien 

Australien hat als Kontinent natürlich eine größere Bandbreite an Landschaften zu bieten als das deutlich kleinere Neuseeland. Dort trifft man auf grandiose Wüstenlandschaften ebenso wie auf Tropenparadiese. Einen besonderen Anziehungspunkt stellen allerdings die Küsten mit ihren Traumstränden dar, die so klangvolle Namen wie Gold Coast tragen. Einige australische Metropolen wie Sydney, Brisbane und Melbourne zählen zu den lebenswertesten Städten der Erde.

Mit anderen Menschen sich selbst entdecken

Die Bevölkerung Australiens und Neuseelands stammt heute überwiegend von europäischen Einwanderern ab, wobei Neuseeland noch einen vergleichsweise hohen Anteil indigener Bevölkerung hat. Die Maori stellen 15 % der in Neuseeland lebenden Menschen. Ihre Sprache steht heute gleichberechtigt neben dem Englischen, was sich auf Straßenschildern ebenso wie in Universitätsnamen und -Programmen widerspiegelt.

Die Situation der Aborigines in Australien – die wahrscheinlich älteste noch existierende menschliche Kultur – ist weitaus prekärer. Aber auch hier findet ein Bewusstseinswandel statt und an den Hochschulen können Studierende sich in vielfältiger Weise mit dieser Kultur befassen.

Eine Reise ans andere Ende der Welt ist also aus ganz unterschiedlichen Gründen reizvoll. Ein Auslandsstudium in Ozeanien bietet viele Perspektiven.

geschrieben von Hilka Leicht