Studieren in Asien

Ein Auslandsstudium in Asien bietet einzigartige Möglichkeiten, um ferne Länder und neue Kulturen kennen zu lernen. IEC bietet die spannendsten Destinationen und ausgezeichnete Universitäten in Asien. Welche Universität spricht Sie an?


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Kurzprofil

Asien – das Wort steht für viele Menschen in Europa immer noch für Fremdheit und Exotik. Dabei bestehen zu keiner anderen Weltregion längere Beziehungen. Das aus dem assyrischen stammende Wort bedeutet Morgenland. Und durch den Namen der römischen Provinz Asia ist der Begriff seit der Antike aus dem Wortschatz der europäischen Sprachen nicht wegzudenken. Der Austausch zwischen beiden Weltregionen war geprägt von einem Wechsel aus kulturellen, wirtschaftlichen und kriegerischen Kontakten. Dafür stehen Namen und Begriffe wie Xerxes und Alexander, Dschingis Khan und Marco Polo, Seidenstraße und Tigerstaaten. Die Westgrenzen Asiens gegenüber Europa sind diffus, wenn man es nicht rein geografisch als Eurasien betrachtet. Das führt dazu, dass z.B. das EU-Mitglied Zypern, das kulturell als europäisch gilt, Vorderasien zugerechnet wird.

Der Kontinent der Superlative

Mit rd. einem Drittel der Landmasse ist Asien der größte Kontinent, auf dem 60 % der Weltbevölkerung leben. Die verteilen sich allerdings äußerst ungleichmäßig. So ist Sibirien extrem dünn besiedelt, während mit China und Indien die beiden bevölkerungsreichsten Staaten inzwischen Millionenmetropolen im Dutzend haben. Wer in einschlägigen TV-Shows China nicht als bevölkerungsreichstes Land zu nennen wüsste, litte sicherlich unter einem Blackout. Aber wie sieht es mit dem Staat mit der kleinsten Bevölkerung aus? Hierbei handelt es sich um Brunei, das so viele Einwohner hat wie Bochum. Anders als die Ruhrgebietsstadt fehlt in Asien keine Vegetationszone des Planeten. Und mit dem Himalaya gehört das höchste Gebirge dazu.

Seit Jahrtausenden prägen Großreiche den Kontinent politisch und kulturell, so dass er auf den ersten Blick nicht so kleinteilig wirkt wie Europa. Dahinter verbergen sich jedoch viele kleine Völker und Kulturen. Und so leben in den Regenwäldern Südostasiens noch heute sogenannte Naturvölker, die sowohl von den Segnungen der europäischen Kolonialherren als auch von den asiatischen Hauptreligionen Buddhismus, Hinduismus und Islam unberührt blieben. Erst die neuzeitliche Globalisierung droht ihnen nun endgültig, ihre Lebensräume zu zerstören: wenn nicht durch direkten Kontakt, dann durch die Auswirkungen des Klimawandels.

Erschwingliches Auslandsstudium in Asien

Egal ob man sich für solche Aspekte interessiert oder den wirtschaftlichen Aufstieg neuer Wirtschaftsmächte nicht verpassen möchte: Es gibt zahlreiche Gründe, Asien während eines Auslandsstudiums näher kennenzulernen. Dabei locken so unterschiedliche Metropolen wie Dubai, Shanghai oder Singapur. Gerade in Südostasien wird immens in Bildung investiert, was sich auch durch die Präsenz zahlreicher ausländischer Universitäten und Kooperationsprojekte in Ländern wie Vietnam oder Malaysia zeigt. Das größte muslimische Land der Erde, Indonesien, kann man bei einem Auslandssemester an einem Ort entdecken, der gemeinhin als Traumziel für Strandliebhaber gilt: Bali. Auf der koreanischen Halbinsel ist naturgemäß nur die südliche Republik für ausländische Studierende zugänglich. Trotz der weiten Anreise muss ein Auslandssemester in Asien nicht unerschwinglich sein. An vielen Destinationen sind die Lebenshaltungskosten niedrig und die Studiengebühren günstig. Die Gastländer legen Wert auf Studierende aus aller Welt und das Auslands-BAföG erlaubt es deutschen Studierenden, diesem Ruf zu folgen.

geschrieben von Hilka Leicht