Wirtschaftsrecht

Wirtschaftsrecht im Ausland studieren - Je globaler die Wirtschaft, umso komplexer die Rechtslage. Sammeln Sie Auslandserfahrung und lernen Sie eine Fremdsprache verhandlungssicher zu nutzen.

Als Studienfach gibt es Wirtschaftsrecht in Deutschland erst seit gut zwanzig Jahren. Es wird von Fachhochschulen und Universitäten angeboten. 

Das Ziel: Juristische Fachleute für alle Bereiche des Wirtschaftslebens auszubilden.

Der Vorteil: Man wird nicht Volljurist und muss deshalb nicht das aufwändige 2. Staatsexamen absolvieren, sondern kann sich ganz auf sein Fachgebiet konzentrieren. Bereits ein Bachelor-Abschluss ermöglicht den Berufseinstieg. 

Ein Auslandssemester Wirtschaftsrecht ist vor allem für Studierende spannend, die sich eine Karriere in weltweit tätigen Unternehmen oder Institutionen vorstellen können. Gerade im Bereich der Rechtswissenschaften ist die perfekte Sprachbeherrschung einer Fremdsprache von großem Wert für mögliche Arbeitgeber. 

Wirtschaftsrecht: eine gefragte Qualifizierung 

Das Studium setzt sich zu 50 % aus juristischen Themen zusammen. Dazu gehören Grundlagen wie juristische Arbeitstechnik, vor allem aber Kurse mit praktischem wirtschaftlichen Bezug vom Arbeits- bis zum Vertragsrecht. Auch Europarecht und Internationales Wirtschaftsrecht zählen zum Kanon. Aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften kommen die Grundlagen von BWL und VWL hinzu.

Besondere betriebswirtschaftliche Fächer wie Personalmanagement oder Unternehmensführung werden ebenfalls unterrichtet. Ergänzend eignen sich die Studierenden Schlüsselqualifikationen aus anderen Sektoren an. Das beginnt bei Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsenglisch sowie ggf. weiteren Fremdsprachen, schließt aber auch Fertigkeiten wie Verhandlungsführung, Mediation oder Teamführung ein.

Mit dieser breiten Ausbildung öffnen sich Tätigkeitsfelder in den Rechtsabteilungen von Unternehmen und Behörden als auch in spezialisierten Wirtschaftskanzleien und bei Consultingfirmen.

Auslandssemester: ein Muss im Wirtschaftsrecht

Wirtschaftsrecht mit einem Auslandsstudium zu verbinden, macht in unserer globalisierten Welt natürlich Sinn. Es professionalisiert die Sprachkenntnisse und gibt Einblick in einen anderen Rechtsraum. Besonders gefragt bei potentiellen Arbeitgebern sind die sogenannten Soft Skills, die ein Auslandsstudium vermittelt.

Gerade im Wirtschaftsrecht genießen interkulturelle Kompetenzen einen hohen Stellenwert, die sich beim Studium mit Menschen aus aller Welt quasi von selbst einstellen.

Vorab sollte man unbedingt klären, welche Kurse im Auslandssemester von der Heimatuniversität anerkannt werden und ein Learning Agreement schließen. Andererseits ist es bei einem Auslandsemester durchaus üblich, Kurse jenseits des eigenen Fachs zu belegen.

US-amerikanische Hochschulen fördern diese Erweiterung des persönlichen Horizonts besonders. Interessante wirtschaftsjuristische Angebote mit regionalen Schwerpunkten machen auch asiatische Universitäten in Indonesien und Thailand. Wer mit Zeit und finanziellem Budget knapp ist, kann außer auf die günstigen asiatischen Universitäten auch auf Certificates zurückgreifen, die Universitäten in den USA anbieten.

In Großbritannien besteht die Möglichkeit, einen Master of Laws mit einer Spezialisierung in Wirtschaftsrecht zu erwerben, etwa Internationalem Handelsrecht. Ein Vorteil für deutsche Studierende: Sie können dort das komplette Master-Studium mit Auslands-BAföG finanzieren und unbeschränkt Praktika absolvieren oder einen Nebenjob antreten. Zahlreiche australische Universitäten eignen sich ebenfalls für einen Master-Abschluss in Business Law, wenn man an eine berufliche Tätigkeit im Zusammenhang mit dem angelsächsischen Rechtsraum denkt.

Universitäten für ein Auslandssemester Wirtschaftsrecht

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Das Angebot von IEC richtet sich an Studierende in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die bei der Wahl der Ziel-Universität nicht auf die Hochschulpartnerschaften der Heimathochschule beschränkt sein wollen, sondern Alternativen suchen. IEC bietet neben mehr als 130 Hochschulpartnern ein umfangreiches Info- und Servicepaket für interessierte Studierende. Dabei entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten, alle Dienstleistungen werden von den Partnerhochschulen finanziert. 

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